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Mitten in der Saison: Energie Cottbus gönnt sich eine Woche Auszeit

Cottbus – Eine Urlaubswoche mitten in der laufenden Spielzeit! Dank der ausgedehnten Länderspielpause können die Profis von Energie Cottbus für sieben Tage entspannen und neue Kraft tanken.

Am Montag stand nach dem 1:1 gegen den Bundesliga-Absteiger St. Pauli noch eine Regenerationseinheit auf dem Programm, bevor sich die Mannschaft in alle Richtungen zerstreute.

Trainer Pele Wollitz (61) hielt sein Versprechen und gewährte seinen Spielern nicht nur einige freie Tage am Stück, sondern sogar eine komplette Urlaubswoche.

„Viele Akteure leben 700, 800 oder sogar 900 Kilometer entfernt von ihren Heimatorten, oft alleine hier in Cottbus. Daher ist es wichtig, dass sie Zeit mit ihren Familien und Freunden verbringen können“, erläutert der Chefcoach die außergewöhnliche Maßnahme.

Seine Spieler sollen „in einem anderen Umfeld einfach gute Stimmung tanken, abschalten und danach wieder gestärkt zurückkehren.“

Während der normalen Wettkampfphase sei es „kaum möglich, mehr als zwei oder drei Tage am Stück frei zu bekommen.“

Vor der Abreise erhielten die Profis von den Athletiktrainern Tim Schneider (36) und Josua Skratek (31) individuelle Trainingspläne, bevor das Team am 28. September wieder ins gemeinsame Training einsteigt.

Mit umso mehr Energie: Nach dem Spiel gegen St. Pauli sagt Wollitz: „Ich hoffe, dass wir aus der Pause intensiver und mit neuer Kraft zurückkommen. Ich möchte, dass wir noch eine Schippe drauflegen.“

Für den 3. Oktober ist ein Testspiel angesetzt, ein weiteres befindet sich in Planung. Die 2. Liga wird am 10. Oktober mit dem Auswärtsspiel in Heidenheim fortgesetzt.

Nicht in der Urlaubspause, sondern unterwegs sind Luca Erlein (19), Dmytro Bogdanov (19) und Lukas Michelbrink (21), die für ihre jeweiligen Nationalmannschaften nominiert wurden.

Während Erlein in der deutschen U20 verteidigt und Bogdanov für die ukrainische U21 aufläuft, hat Michelbrink die Chance, sein Länderspielkonto in der A-Nationalmannschaft Litauens zu erweitern.