Wechsel steht kurz bevor – FCE plant Leihe eines Neuzugangs in die 3. Liga
Cottbus – Nur wenige Tage vor Ablauf der Transferfrist nimmt der Kader von Energie Cottbus weiter Form an: Nach der Vertragsauflösung mit Ted Tattermusch (25, Wechsel zu Altglienicke) steht nun der nächste Abgang unmittelbar bevor, wie Trainer und Manager Pele Wollitz (61) am Donnerstag bestätigte.
Bei dem betreffenden Spieler handelt es sich laut Angaben um den Youngster Yusuf Wardak (20).
Zwar wollte Wollitz den Namen nicht explizit nennen, ließ jedoch durchblicken: „Beide Clubs sind sich einig, diesen Schritt zu gehen. Es besteht eine Vereinbarung mit einem Spieler, den wir ausleihen möchten, damit er sich durch regelmäßige Spielpraxis weiterentwickeln kann.“
Erst Ende Juni hatte Cottbus den Nachwuchsspieler von Waldhof Mannheim verpflichtet. Wardak absolvierte zwar die gesamte Vorbereitung im Trikot des FCE, kam in den ersten Partien der Saison jedoch nicht zum Einsatz.
In der zurückliegenden Rückrunde war der Offensivspieler bereits an den Viertligisten VfB Lübeck ausgeliehen. Nun könnte sich der technisch versierte Wardak eine Liga höher beweisen. Wollitz dazu: „Er wechselte von einem Regionalligisten und wird, sofern alles planmäßig verläuft, zu einem Drittligisten gehen.“
Nach Informationen der BZ soll der Leihverein der Drittliga-Aufsteiger Sonnenhof Großaspach sein.
Bis zum 1. September ist zudem damit zu rechnen, dass weitere Spieler den Verein verlassen werden.
Wollitz erklärt: „Die betreffenden Spieler sind darüber informiert und sollten aus meiner Sicht zumindest versuchen, woanders mehr Spielzeit zu erhalten, um am Ende auch zufriedener zu sein.“
Auf der anderen Seite sind bis zu vier Neuzugänge für Cottbus geplant, bislang allerdings ohne abschließendes Ergebnis: „Wir sind weiterhin bemüht, den ein oder anderen Spieler zu verpflichten“, so der Sportliche Leiter von Energie.
Gleichzeitig betont Wollitz: „Das gestaltet sich nicht ganz einfach, es ist ein komplexer Prozess, der auch Vertrauen und Geduld erfordert. Wir hoffen und gehen davon aus, dass wir bis Dienstag eine Lösung finden.“