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Energie im Trainingslager: Wilde Feier zu Wollitz’ Geburtstag? FCE startet Party zum Ehrentag des Trainers

Oberndorf in Tirol (Österreich) – Wieder zieht es Energie Cottbus nach Österreich! Im Tiroler Trainingslager bereitet sich der Verein intensiv auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga vor. Vom 12. bis 19. Juli beziehen die Lausitzer ihr Quartier in Oberndorf, im Bezirk Kitzbühel.

Neben gemeinsamen Teamaktivitäten und taktischen Übungen absolvierte der FCE unter anderem ein Testspiel gegen Mlada Boleslav und musste sich dem tschechischen Erstligisten mit 2:4 (1:1) geschlagen geben.

Für Samstag wurde kurzfristig ein weiteres Testspiel vereinbart: Hinter verschlossenen Türen unterlag Cottbus dem österreichischen Bundesligisten RB Salzburg am Ende deutlich mit 0:5 (0:1).

TAG24 berichtet live direkt aus dem Trainingslager.

Der letzte Abend des Trainingslagers soll nochmals ausgelassen gefeiert werden – und zwar aus einem besonderen Anlass: Cheftrainer Pele Wollitz wird am Sonntag 61 Jahre alt. Aus diesem Grund wollen das Team und das Trainerteam gemeinsam in den Geburtstag hineinfeiern.

Eigentlich war die Abreise bereits für Samstag geplant, doch das Trainingslager wurde um eine Nacht verlängert.

In einer Pressekonferenz am Vormittag gab der Coach einen kleinen Ausblick auf die Abendgestaltung: „Eigentlich hatte ich es anders geplant. Keine Ahnung, wer im Verein auf die Idee kam und die Entscheidung traf, bis zum 19. zu bleiben. Aber ich mache das natürlich gerne mit. Letztes Jahr war es ein gutes Omen und eine sehr schöne Feier. Ich weiß auch schon, wer heute alles singen muss und welche Lieder gespielt werden. Wir freuen uns darauf.“

Der Geheimtest ist beendet: Der Zweitliga-Aufsteiger Energie unterliegt Österreichs Bundesligisten RB Salzburg klar mit 0:5.

Das erste Gegentor musste die Mannschaft erst kurz vor der Pause hinnehmen (44. Minute). In der zweiten Halbzeit wurde die Niederlage dann deutlicher. Trotzdem sieht Trainer Pelle Wollitz im Vergleich zum 2:4 gegen Mlada Boleslav am Mittwoch Fortschritte.

Spielanalyse von FCE-Trainer Pelle Wollitz:

„Das Ergebnis ist zwar deutlich, doch wir haben eine richtig starke erste Halbzeit gezeigt. Wir haben erkannt, dass unsere Analyse und die besprochenen Dinge vom Mittwoch richtig waren. Die Intensität stimmte.

Wenn wir einige Situationen besser ausspielen, hätten wir sogar in Führung gehen können. Allerdings wurde nach der 60. Minute durch die Wechsel das Niveau spürbar schlechter, da fehlte dann die Struktur.

Wir nehmen viele Eindrücke aus der starken ersten Hälfte mit – auch der gegnerische Trainer sah das so. RB Salzburg startet nächste Woche bereits im ÖFB-Pokal, während wir noch etwas Zeit haben, um uns auf das Heimspiel gegen Hannover 96 vor unseren Fans vorzubereiten.“

Spielbericht:

RB Salzburg – Energie Cottbus 5:0 (1:0)

Aufstellung Energie Cottbus: Lotka – Rorig (60. Hofmann), Manu (60. Kinsombi), Pelivan, Zaydan (60. Lucoqui) – Bittencourt (46. Campulka), Michelbrink (60. Reschke) – Guttau (60. Butler), Boziaris (60. Hannemann), Copado – Engelhardt (60. Tattermusch).

Schiedsrichter: Ali Mutlu

Tore: 1:0 Veratschnig (44.), 2:0 Diakite (51.), 3:0 Vertessen (75.), 4:0 Vertessen (78.), 5:0 Aguilar (82.)

Die Aufstellung von Cottbus wich lediglich auf der linken Abwehrseite von der Trainingsformation ab:

Lotka – Rorig, Manu, Pelivan, Zaydan – Bittencourt, Michelbrink – Guttau, Boziaris, Copado – Engelhardt.

Anpfiff war um 15 Uhr.

Am vorletzten Tag des Trainingslagers stand der letzte Leistungstest vor der Abreise am Sonntag an: Um 15 Uhr trat Energie gegen den österreichischen Spitzenklub Red Bull Salzburg in Waidring an. TAG24 besuchte vorab den Spielort, der in einem idyllischen Tal liegt.

Im Vorfeld gab es viel Diskussion über den Ausschluss der Öffentlichkeit inklusive Presse. Bereits am Vortag war eine Startelf beim Training erkennbar – vor allem Spieler, die gegen Boleslav (2:4) nur wenig Einsatzzeit hatten, dürften von Beginn an spielen.

Unsere prognostizierte Aufstellung: Lotka – Rorig, Manu, Pelivan, Lucoqui – Bittencourt, Michelbrink – Guttau, Boziaris, Copado – Engelhardt.

Für die „Roten Bullen“ stand unter anderem der Ex-Gladbach-Profi Stefan Lainer auf dem Platz, während Bundesliga-Neuzugang und Torschützenkönig Haris Tabakovic (für rund fünf Millionen Euro verpflichtet) nicht dabei war. Der bosnische WM-Teilnehmer genießt noch eine weitere Woche Sonderurlaub.

Zum Abschluss des Tages sendete Energie den „Tirol Talk“ aus der Hotellobby. Dabei gaben Cheftrainer Pele Wollitz und Co-Trainer Daniel Ziebig Einblicke in das Trainingslager.

Kapitän Axel Borgmann sprach über seine Rückkehr nach einer Schambeinverletzung und gestand: „Ich bin kein geduldiger Mensch.“

Außerdem erzählte er, dass das Team täglich mit E-Bikes den steilen Weg zum Trainingsplatz bestreitet. Borgmann scherzte: „Manche von uns müssen dabei sogar den Turbo einschalten. Also nicht wir Spieler, aber mehr möchte ich dazu nicht sagen.“

Wahrscheinlich wird das bald nicht mehr nötig sein: Vor dem morgigen Testspiel gegen RB Salzburg (15 Uhr) soll im Teamhotel noch eine kurze Aktivierung stattfinden. Am Sonntag steht dann die Abreise an.

Nach der ernsten taktischen Einheit am Vormittag wurde es am Nachmittag lockerer. Zunächst begann das Team mit Aktivierung und Passübungen, anschließend wurde auf dem kleinen Spielfeld mit großen Toren das beliebte 4-gegen-4-Turnier gespielt.

Nach kaum einer Minute gab es Wechsel der Teams, das Spiel war geprägt von viel Einsatz und Zweikämpfen. Leo Bittencourt vergab aus kurzer Distanz zum großen Amüsement seiner Mannschaftskameraden.

Die Gruppe spaltete sich danach auf: Ein Teil studierte Standardsituationen, die anderen übten Abschlüsse nach Flanken. Tolcay Cigerci und Axel Borgmann waren in der zweiten Gruppe aktiv.

Yusuf Wardak und Jannis Boziaris fehlten, sie sollen am Samstag gegen Salzburg spielen. Ryan Malone verließ das Training mit einer dicken Oberschenkelverletzung vorzeitig.

Nach knapp 90 Minuten endete die Einheit. Schwerpunkt lag auf dem Pressingverhalten in der vollen Mannschaft auf einem verkürzten Großfeld.

Der Platz war nach nächtlichen Regenfällen sehr tief, der Ball sprang oft unkontrolliert, weshalb zunächst wenig Spielfluss entstand. Die Assistenten Tobias Röder und Julian Thies riefen die Gruppen immer wieder zusammen, um Spielsituationen im Video zu analysieren. Nach der Halbzeit wechselten die Mannschaften die Aufgaben, was zu einem flüssigeren Ablauf führte.

Ryan Malone übernahm oft die Rolle des Anführers auf dem Platz und sagte im Gespräch mit TAG24: „Wir haben uns heute taktisch klar verbessert, vor allem im Verhalten gegen den Ball und wie wir in bestimmten Situationen ins Pressing gehen. Das haben wir deutlich angesprochen und im Training geübt. Insgesamt macht das Trainingslager mit den Jungs richtig Spaß.“

Die nächste Einheit startete um 16 Uhr.

Nach einem Regenerationstag begann die Freitagseinheit schon mit einem intensiven Warm-up, bei dem Athletiktrainer Tim Schneider hohen Einsatz forderte.

Positiv zu vermelden: Die zuletzt angeschlagenen Lucas Copado und Yusuf Wardak sind wieder vollständig im Training. Axel Borgmann, Tolcay Cigerci und Joey Taubeneck sowie die Torhüter absolvierten ein spezielles Zusatzprogramm.

Ein eher ruhiger Tag neigte sich dem Ende zu – am Freitag soll es wieder voll zur Sache gehen mit doppeltem Training.

Auch alle Fans, die nach den jüngsten Meldungen auf einen Neuzugang hofften, müssen sich weiterhin gedulden.

TAG24 hat sich heute auf Spurensuche begeben und kann bestätigen: Außenverteidiger Christopher Lannert (28), der am Nachmittag beim Ligakonkurrenten Darmstadt 98 vorgestellt wurde, stand nicht zur Debatte.

Wir führten ein Gespräch mit Tolcay Cigerci, der verriet, dass er in der Rückrunde mit Dauerschmerzen an der Fußsohle gespielt hat und schilderte seinen Plan für die kommenden Wochen.

Mehr dazu im Video oder in unserem Artikel: „Der Comeback-Plan von Cigerci: Reicht die Zeit bis zum 1. Spieltag?“

Man könnte sagen, der Tag war ein Ruhetag wie bei der Tour de France.

Nach der Niederlage im Testspiel gegen Mlada Boleslav (2:4) vom Vortag stand heute Regeneration auf dem Programm. Morgens gab es ein Training im Kraftraum, während Torhüter und angeschlagene Spieler separat auf dem Platz übten.

Der Nachmittag war für die Spieler frei.

Direkt nach dem Boleslav-Spiel sorgte eine Überraschung für Aufsehen: Für Samstag wurde doch noch ein weiterer Testspielgegner gefunden – RB Salzburg, das seit Kurzem vom gebürtigen Zwickauer Danny Röhl (37) trainiert wird.

Bis heute ist geplant, dass dieser Geheimtest ohne Zuschauer stattfindet, gespielt wird in der Dr. Gredler & Dr. Schwentner Arena in Waidring.

Eine Übertragung ist nicht vorgesehen, nicht einmal Journalisten sind für dieses brisante Spiel zugelassen. Die Maßnahmen gehen von Red Bull aus.

Energie versuchte nochmals Offensive, ein Tor gelang jedoch nicht. Stattdessen prüfte Boleslavs Solomon mit einem Distanzschuss von fast 50 Metern, knapp am Pfosten vorbei.

Das Spiel endete mit 2:4.

Ein weiteres Gegentor fiel: Nach einer Flanke, die bis zum zweiten Pfosten durchrutschte, verlor Wilke im Strafraum die Orientierung. Zika nutzte die Chance und köpfte ein (83.). 2:4 aus Sicht von Cottbus.

Energie wirkte weiterhin unorganisiert. Subert ließ Hofmann und Manu aussteigen und brachte die Flanke auf den langen Pfosten, wo Solomon frei stand und traf (65.).

Direkt nach dem Anstoß kam die Antwort von Energie: Guttau drang in den Strafraum ein und legte auf – natürlich – Malone, der wie ein Stürmer verwandelte (67.). 2:3 aus Sicht der Lausitzer.

Nach 61 Minuten wurden Rorig, Pelivan, Zaydan, Reschke, Kinsombi, Hannemann, Butler und Tattermusch ausgewechselt.

Die nun auf dem Platz stehende Elf: Wilke – Hofmann, Manu, Malone, Lucoqui – Bittencourt, Michelbrink – Guttau, Boziaris – Engelhardt, Malone.

Richtig gelesen: Wollitz setzte Abwehrspieler Malone als Mittelstürmer ein.

In der laufenden zweiten Halbzeit fiel kurz darauf das nächste Tor.

Boleslav führte einen Freistoß schnell aus, über die rechte Seite von Energie kam die Hereingabe, Buryan war zur Stelle und schob aus kurzer Distanz ein (51.). Wilke im Tor war chancenlos. Energie lag 1:2 zurück.

Kurz vor dem Wiederanpfiff zündeten einige Energie-Fans Pyrotechnik im Block – trotz Testspiel!

Die Aktion verlief kontrolliert und fröhlich, wie mit dem Veranstalter abgesprochen.

Kurz darauf war Halbzeit. Energie hatte optisch mehr vom Spiel und spielte vor allem die linke Seite immer wieder geschickt frei. Zaydan und Butler machten viel Freude mit ihrem Zusammenspiel.

Boleslav setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche, insbesondere über die rechte Abwehrseite von Energie. Das 1:1 zur Pause war leistungsgerecht.

Es gab einige aufregende Szenen: Zuerst zeigte Böhnke im FCE-Tor einen sensationellen Reflex bei einer Flanke und lenkte den Ball zur Ecke (37.). Bei dieser war Boleslavs Langhammer zur Stelle.

Fast direkt im Gegenzug schlug Energie zurück: Über links spielte Zaydan Butler frei, der ins lange Eck traf (39.).

Besonders über die linke Seite ging in den ersten 30 Minuten viel. Zaydan und Butler kombinierten immer wieder gut.

Eine präzise Flanke des Linksverteidigers landete auf dem Kopf von Kinsombi. Der tschechische Keeper Vorel konnte den Ball jedoch aus dem Eck fischen (29.). Energie war dem Führungstreffer nahe.

In den ersten 15 Minuten hinterließ Energie einen lebhaften und energiereichen Eindruck, hatte durch Tattermusch und Butler (12.) eine gute Doppelchance. Vor allem im Pressing wurden viele Bälle gewonnen.

Auf der Gegenseite griff Böhnke bei einer Flanke ein. Nach einer Viertelstunde stand es 0:0.

Der Anpfiff erfolgte zwei Minuten zu früh.

Nur wenige Meter von uns entfernt saß Fin Bartels. Der Ex-Profi ist mittlerweile als Scout für Holstein Kiel tätig und verfolgte das Testspiel.

Auch die Aufstellungen waren bereits bekannt. Pele Wollitz rotierte überraschend stark. Gegner Mlada Boleslav ist ein tschechischer Erstligist, der in zwölf Tagen in die Saison startet.

Aufstellung Energie Cottbus: Böhnke – Rorig, Pelivan, Campulka, Zaydan – Hofmann, Reschke – Butler, Kinsombi, Hannemann – Tattermusch.

Marcel Lotka und Lucas Copado kamen heute nicht zum Einsatz. Auch Axel Borgmann und Tolcay Cigerci waren noch nicht einsatzbereit. Yusuf Wardak fehlte ebenfalls wegen einer leichten Verletzung aus dem Vormittagstraining.

Angereist wurde ins Steinbergstadion Leogang, idyllisch an einem Waldhang gelegen.

Rund um die kleine Tribüne liefen die Vorbereitungen für den Test gegen Mlada Boleslav (Anpfiff: 17 Uhr) auf Hochtouren. Auch erste Energie-Fans waren bereits vor Ort.

Der vierte Tag im Trainingslager begann mit einer kurzfristigen Planänderung am Mittwoch nach dem Trainingsabbruch vom Vortag:

Ab 11 Uhr gab es ein kurzes Warm-up auf dem Platz, das eigentlich nicht vorgesehen war. Beim beliebten Spaßtraining „Eck und weg“ wirkten auch zwei Söhne von Vereinspräsidenten mit, darunter Robin Lemke, sowie ein weiterer FCE-Anhänger. Viele Tunnel wurden gespielt, die Spieler hatten Spaß.

Nach 30 Minuten war der offizielle Teil beendet, einige Akteure nutzten die Gelegenheit, sich beim lockeren Torschuss Selbstvertrauen zu holen. Nach einer Stunde war die Mannschaft verschwunden.

Wir melden uns am Nachmittag aus dem Steinbergstadion Leogang vor dem Testspiel (Anpfiff: 17 Uhr) gegen den tschechischen Erstligisten Mlada Boleslav zurück.

Im Camp machte sich etwas Müdigkeit breit. Nach der Abkühlung wurden die klimatischen Bedingungen wieder recht drückend.

Der Nachmittag war trainingsfrei und wurde für individuelle Gespräche mit den Spielern genutzt.

Turbulente Szenen in Oberndorf! Wie angekündigt zog eine Unwetterfront von den Bergen zum Trainingsplatz, das Wetter änderte sich schlagartig. Nach 50 Minuten wurde das Training vorsichtshalber abgebrochen.

Energie stellte das Training ein und fuhr auf den E-Bikes schnell vor dem Regen, Hagel, Blitz und Donner davon. TAG24 begleitete die Fluchtgruppe und ist nun wie die Mannschaft im Trockenen.

Auf den Straßen lagen bereits Äste von abgebrochenen Bäumen, in der Ferne waren Sirenen zu hören.

Wir melden uns am dritten Tag vom Trainingsplatz zurück: Die Temperaturen waren schwül, für den Mittag waren Gewitter angesagt.

Die Torhüter starteten mit Fußballtennis, die Feldspieler mit Passübungen und Staffelläufen, ehe die Mannschaft in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Nach seiner Verletzung vom Vortag fehlte Lucas Copado, ihm wurde Radfahren verordnet. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Energie arbeitet im Trainingslager auch fleißig an Verstärkungen. TAG24 fragte bei Trainer Pele Wollitz nach, wie es um die Gerüchte um David Kinsombi, Bruder des Neuzugangs Christian, steht.

Die Antwort lautete: Nichts dran! Mehr dazu in unserem Artikel: „Holt Cottbus das nächste Bruder-Duo? Wollitz klärt auf.“

Die zweite Einheit des Tages war geschafft, der Kraftraum mit über 30 Spielern rappelvoll – für Journalisten gab es keinen Platz.

Dennoch entstand ein schönes Gemeinschaftsbild von Dominik Pelivan und King Manu, mit dem wir den zweiten Tag ausklingen lassen.

Am Montag führte TAG24 ein ausführliches Gespräch mit Trainer-Manager Pele Wollitz, auch über Personalthemen.

Unter anderem erläuterte er, warum Probekeeper Julian Pollersbeck trotz starker Leistungen vorerst keinen Vertrag erhält. Mehr dazu unter: „Rolle rückwärts im Pollersbeck-Poker: Darum holt Cottbus den Keeper vorerst nicht.“

Nach der erholsamen Mittagspause bei schweißtreibenden 30 Grad mussten die FCE-Profis um 17 Uhr erneut im Kraftraum ran.

Am Dienstag ging es dann wieder um 11 Uhr auf den Trainingsplatz.

Wer den Blog aufmerksam verfolgt hat, dem fiel auf, dass heute vom angekündigten 27-Mann-Kader nur 26 Spieler auf dem Platz standen.

Der Grund: Fousseny Doumbia war gar nicht mitgereist, da er sich bereits vor über einer Woche verletzt hatte. Dies war zunächst nicht öffentlich bekannt.

Alle Hintergründe zu diesem kuriosen Fall gibt es in unserem Artikel: „Verletzungsrätsel um Cottbus-Neuzugang: Er ist gar nicht im Trainingslager.“

Nach gut einer Stunde Training gab es einen kleinen Schreckmoment: In einer großen Spielform verdrehte sich Sturmtalent Lucas Copado bei einem Zweikampf das Knie, humpelte sofort zur Seitenauslinie und brach das Training ab.

Die Physiotherapeuten versorgten ihn umgehend mit einer elastischen Bandage. Für Copado war die Einheit damit beendet – vorerst eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Im Anschluss wurde mit Abschlüssen nach Flanken im 2-gegen-2 im Strafraum weitergearbeitet. Thema waren Laufwege und Verteidigung der Strafraumzone. Ted Tattermusch traf nach kurzer Anlaufzeit mehrfach.

Das erste Training auf dem Platz in Österreich fand vor beeindruckender Bergkulisse und bei strahlendem Sonnenschein bei 27 Grad statt. Für heute wurden Höchstwerte von bis zu 30 Grad erwartet, der heißeste Tag der Woche.

Jonas Hofmann war offenbar der einzige Spieler, der den steilen Weg zum auf einer Anhöhe gelegenen Trainingsplatz größtenteils ohne E-Bike-Unterstützung bewältigte.

Nach einer kurzen Ansprache begann eine intensive Aktivierung, gefolgt von Passübungen und Schnellkrafttraining. Anschließend wurde auf einem 35x35 Meter großen Feld in Spielform bei hohem Tempo trainiert.

Auf dem Platz waren 23 Feldspieler, darunter endlich wieder die lange angeschlagenen Axel Borgmann und Tolcay Cigerci, die als Anspielstationen eingebunden wurden. Zweikämpfe sollten sie noch vermeiden. Die drei Torhüter trainierten in einer eigenen Gruppe.

Der erste Tag im Trainingslager neigte sich dem Ende zu. Nach einer achtstündigen Busfahrt und einem schweißtreibenden Testspiel am Vortag stand alles im Zeichen der Erholung.

Am Vormittag erkundete das Team die Umgebung und radelte mit E-Bikes zum Trainingsplatz, der auf der anderen Seite des Ortes auf einem Hügel liegt. Am Nachmittag fanden verschiedene Workshops statt, die die Köpfe zum Rauchen brachten.

Ab Montag wird es ernst, dann beginnt das Training erstmals auf dem grünen Rasen.

Kurz vor der Abreise am Samstag gab Energie den endgültigen Reisekader bekannt.

Eine Überraschung: Julian Pollersbeck (31) und Leon Guwara (30) fehlen – zwei Testspieler, die gute Chancen auf einen Vertrag hatten.

Guten Morgen und herzlich willkommen zum TAG24-Trainingslager-Blog rund um Energie Cottbus.

Es war bereits weit nach Mitternacht, als das Team im Hotel Penzinghof eintraf – im Gepäck 27 Spieler, ein 2:0-Testspielsieg gegen den HFC und ein Trainingsabbruch, der das Sportliche überschattete.