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Emotionales Wiedersehen beim Pokalspiel: Was HCE-Coach Haber und Aues Trainer Jungandreas verbindet

Dresden – „Ohne Uwe Jungandreas würde ich heute nicht hier sitzen, sondern in einem Fitnessstudio arbeiten oder bei AWG Unterwäsche verkaufen“, gab André Haber (40) auf der Pressekonferenz vor dem DHB-Pokalspiel am Sonntag gegen den EHV Aue (17 Uhr) preis.

„Uwe war derjenige Trainer, der mich damals mit zur Zweitliga-Mannschaft als Co-Trainer nach Leipzig holte. Dort habe ich auch Rico Göde kennengelernt“, ergänzte Haber.

Das ist mittlerweile mehr als 14 Jahre her. Weder Jungandreas (64), heute Trainer im Erzgebirge, noch Haber, der den HCE betreut, oder Göde (44), der bei den Dresdnern als Sportlicher Leiter tätig ist, sind inzwischen noch in Leipzig aktiv.

Fest steht jedoch, dass Habers Weg ohne Jungandreas keinesfalls in ein Fitnessstudio oder ein Modegeschäft geführt hätte – sein handballspezifisches Fachwissen ist schlichtweg zu ausgeprägt.

Genau diese Expertise ist auch einer der Gründe, warum er den Drittligisten vor dem bevorstehenden Sachsenderby nicht auf die leichte Schulter nimmt.

„Wir haben großen Respekt vor dem, was in Aue aufgebaut wird. Und ich bin überzeugt, dass Aue mittelfristig wieder Zweitliga-Handball bieten wird“, zeigte sich Haber zuversichtlich.

In der Aufstiegsrunde der vergangenen Saison war nur wenig nötig, damit sich beide Mannschaften auch in der 2. Liga gegenübergestanden hätten.

Sportlich bewegt sich das Erzgebirge ohnehin auf diesem Level, so der HCE-Trainer: „Aue spielt auf Zweitliga-Niveau. Ihre größte Stärke ist definitiv das schnelle Umschaltspiel. Diese Mannschaft agiert sehr temporeich, daher müssen wir besonders wachsam sein und schnell zurücklaufen“, erklärte der 40-Jährige vor dem Duell.

Was hilft in dieser Situation? „Ich möchte, dass wir den Charakter eines Derbys verinnerlicht haben!“, forderte Haber. Und ergänzte: „Natürlich reisen wir mit dem Ziel an, das Spiel zu gewinnen.“