HSV-Blog: Emotionale Überraschung für Mario Vuskovic bei seiner Rückkehr
Hamburg – Der Hamburger SV befindet sich mitten in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Das Testspiel gegen den Champions-League-Teilnehmer OSC Lille endete mit einem Remis.
Die erste offizielle Herausforderung wartet auf die Rothosen am 24. August, wenn es im DFB-Pokal gegen den SC Verl geht. Bis dahin stehen jedoch noch weitere Testspiele auf dem Programm.
In unserem HSV-Blog informieren wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und Geschehnisse im Volksparkstadion.
In etwa einem Monat ist es endlich soweit: Mario Vuskovic, der nach einer Dopingsperre wieder für den HSV aktiv sein darf, soll ins Training der Rothosen zurückkehren. Vorab überraschte der Klub den 24-jährigen Verteidiger mit einer besonderen Geste.
„Wir haben ihm ein Trikot mit einer individuellen Botschaft vom Trainerstab, dem Team und der Mannschaft in Form eines Videos zukommen lassen. Das hat ihn sehr bewegt und verdeutlichen sollen, dass er ein wichtiger Teil unserer Mannschaft ist“, erklärte Chefcoach Merlin Polzin.
Bis zu seiner Rückkehr zum Volksparkstadion steht der HSV zudem im regelmäßigen Kontakt mit dem Personaltrainer des Kroaten. „Am Ende der Woche hatten wir einen ausführlichen Videocall, um seinen aktuellen Stand zu erfragen“, so Polzin weiter. „Es geht darum, dass er sich in den kommenden vier Wochen vor allem auf die Anforderungen als zentraler oder halber Innenverteidiger konzentriert.“
Mario Vuskovics älterer Bruder Luca (19), Abwehrchef bei Brighton & Hove Albion, ist ebenfalls Profi. Mario selbst war 2022 aufgrund von Epo-Doping für vier Jahre gesperrt, beteuert aber weiterhin seine Unschuld.
Nach Informationen der BILD steht Fabio Baldé offenbar kurz vor einem Wechsel in die französische Ligue 1. Momentan laufen Gespräche mit einem Erstligisten aus Frankreich.
Obwohl Baldé bis 2029 an den HSV gebunden ist, kam er wegen zahlreicher Verletzungen bislang kaum zum Einsatz und fällt aktuell erneut aus. Leichte Kniebeschwerden verhinderten bisher seinen Einsatz in den diesjährigen Testspielen.
Der 21-Jährige hat nun auf Instagram alle Inhalte mit Bezug zum HSV gelöscht. Könnte das ein Hinweis auf einen bevorstehenden Abschied und den Transfer nach Frankreich sein? Der letzte Post, der den HSV erwähnt, trägt den Titel: „The Last Dance. Danke für den unglaublichen Support.“
Zwar wurde dieser Beitrag bereits nach dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison gegen den SC Freiburg (3:2) veröffentlicht – Baldé war in jenem Spiel 25 Minuten auf dem Feld und erzielte sein bisher einziges Bundesliga-Tor. Trotzdem hinterlässt dies einen gewissen Beigeschmack.
Beim XXL-Testspiel am Samstag gegen OSC Lille lieferte sich der HSV ein Duell auf Augenhöhe mit dem französischen Champions-League-Teilnehmer. Nach drei Spielabschnitten von jeweils 45 Minuten stand es 2:2.
Die Tore für die Rothosen erzielten Rayan Philippe (97. Minute) mit einem direkten Freistoß sowie Otto Stange (114. Minute) per Strafstoß.
Besorgniserregend ist die Verletzung von Albert Grönbaek (25). Der Mittelfeldspieler zog sich eine Knieverletzung am linken Bein zu und musste humpelnd von Betreuern in die Kabine gebracht werden.
Das Testspiel im Volksparkstadion verfolgten 20.204 Zuschauer.
Die HSV-Anhänger warten sehnsüchtig auf die nächste Transfermeldung, doch derzeit sorgt vor allem ein weiteres Gerücht für Gesprächsstoff rund um den Volkspark.
Nach Angaben von „Sky Sports“ sollen die Rothosen Interesse an Stürmer Daniel Jebbison (22) vom Premier-League-Klub AFC Bournemouth haben.
Der kanadische Nationalspieler war in der letzten Saison auf Leihbasis bei Preston North End in der englischen Championship aktiv. Neben Hamburg soll auch der FC Genua aus der Serie A an dem Angreifer dran sein.
Kaum ein Tag vergeht momentan ohne neue Spekulationen zu möglichen Transfers: Den Medienberichten zufolge hat der HSV gleich zwei Spieler im Visier – Verteidiger Sebastiaan Bornauw (27) und Stürmer Terem Moffi (27).
Bornauw, ehemaliger Spieler von Köln und Wolfsburg sowie Bundesliga-Routinier mit 140 Einsätzen, steht aktuell bei Leeds United unter Vertrag. Der belgische Nationalspieler könnte in Hamburg die Nachfolge von Supertalent Luka Vuskovic (19) als Abwehrchef antreten.
Terem Moffi gehört dem französischen Erstligisten OGC Nizza, war in den vergangenen sechs Monaten jedoch an den FC Porto ausgeliehen. Vor drei Jahren zahlte Nizza noch 22,5 Millionen Euro Ablöse für den Angreifer an Lorient.
Während der HSV im Trainingslager in Herzogenaurach intensiv arbeitet, brodelt die Gerüchteküche hinter den Kulissen weiter. Laut dem italienischen Transferexperten Matteo Moretto steht Oğuz Aydın (25) auf dem Wunschzettel der Rothosen.
Der türkische Nationalspieler, der bei der WM zum Einsatz kam, ist momentan bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag und hat einen Marktwert von etwa sieben Millionen Euro, so „Transfermarkt.de“.
Moretto zufolge haben neben Hamburg auch andere Klubs Interesse angemeldet, darunter Feyenoord Rotterdam, Espanyol Barcelona sowie die Glasgow Rangers.
Das dritte Trainingslager der Saisonvorbereitung steht vor der Tür: Ab Montag reist der HSV nach Herzogenaurach.
Bis Freitag trainieren die Rothosen erneut im „adidas Homeground“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit und feilen an den letzten Details für die neue Spielzeit.
Das Testspiel gegen OSC Lille findet am Samstag um 15 Uhr im Volksparkstadion statt.
Obwohl der HSV den ersten offiziellen Härtetest gegen den FC Everton mit 1:2 verlor, zeigte Trainer Merlin Polzin (35) viele positive Aspekte.
„Es gab zahlreiche Dinge, die mir gut gefallen haben“, erklärte Polzin nach der knappen Niederlage in letzter Minute. Trotz einiger noch offener Baustellen sei es insgesamt ein „sehr gelungener Test“, auf dem sich aufbauen lasse.
Im Trainingslager in Herzogenaurach soll in der kommenden Woche weiter am Feinschliff gearbeitet werden. Ob bis dahin ein weiterer Neuzugang präsentiert wird, bleibt offen. Polzin deutete beim Volksparkfestival am Samstag an, dass sich auf dem Transfermarkt noch etwas tun könnte.
„Wir werden sehen, wie viele Spieler wir mitnehmen können. Vielleicht passiert ja noch etwas“, antwortete Polzin auf die Frage, wer ins Trainingslager in Bayern fährt. „Mal schauen, was mein Kollege bei Twitter schreibt!“
Das dritte Testspiel in Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison ging für den HSV verloren. Im heimischen Volksparkstadion unterlagen die Rothosen dem FC Everton mit 1:2 (0:1).
Unter Führung des neuen Kapitäns Nicolai Remberg und im neuen blauen Auswärtstrikot erwischten die Gäste aus Liverpool den besseren Start. Merlin Röhl, früher bei Freiburg aktiv, brachte Everton kurz vor der Halbzeit (40. Minute) in Führung.
Nach der Pause kam der HSV stark zurück. Neuzugang und Offensivhoffnung Patson Daka glich in der 49. Minute aus. Lange sah es nach einem Unentschieden aus, doch in der vierten Minute der Nachspielzeit unterlief den Rothosen ein Fehler im Spielaufbau, und Jordan Torunarigha lenkte eine Flanke unglücklich ins eigene Tor ab.
Spielstatistik:
Hamburger SV: Heuer Fernandes – Lemke (77. Sedlatschek), Capaldo (8. Nandja), Torunarigha, Omari (62. Elfadli), Jatta (77. Sahiti) – Grönbaek (77. Nadir), Remberg (77. Amoako), Sambi Lokonga – Stange (46. Philippe), Poulsen (46. Daka), Adeline (62. Pherai)
FC Everton: Travers – Mykolenko, Tarkowski, Branthwaite, O’Brien – Iroegbunman, Dewsbury-Hall, Hackney – George, Barry, Röhl
Tore: 0:1 Röhl (40.), 1:1 Daka (50.), 1:2 Torunarigha (90.+4 Eigentor)
Schiedsrichter: Harm Osmers
Gelbe Karten: – / Branthwaite
Die HSV-Frauen haben ihr erstes Spiel auf dem frisch verlegten Rasen im Volksparkstadion mit 0:1 gegen den FC Everton verloren. Nach fünf ungeschlagenen Testspielen in der Vorbereitung kassierte das Team von Trainer Rodolfo Cardoso (57) damit die erste Niederlage.
Evertons Vignola erzielte in der 52. Minute per Distanzschuss das entscheidende Tor für den englischen Erstligisten aus der „Women's Super League“. Trotz weiterer Chancen gelang dem HSV vor heimischer Kulisse beim Volksparkfestival kein Ausgleich.
Ein Tag ganz im Zeichen der Fans: Am Samstag lädt der HSV erneut zum traditionellen Volksparkfestival ein. Von 9 Uhr bis 14:30 Uhr erwartet die Besucher ein buntes und vielfältiges Programm.
In der Partner-Area gibt es zahlreiche Mitmach-Aktionen wie Torwandschießen, eine Schussgeschwindigkeitsmessung, Bastelangebote, ein Glücksrad, eine Hüpfburg und weitere Überraschungen für die ganze Familie. Außerdem sind ein Soccer Court und eine Fan-Area vorhanden.
Auf der Bühne finden die Präsentationen der Frauenmannschaft (11 Uhr) sowie der Männer (12:30 Uhr) statt. Dazwischen, um 11:45 Uhr, gibt es ein Gespräch mit den Vorständen Kathleen Krüger (41) und Eric Huwer (42).
Als Höhepunkt stehen die beiden Testspiele gegen den FC Everton im Volksparkstadion auf dem Programm: Die Partie der Frauen beginnt um 13:30 Uhr, die der Männer um 17 Uhr.
HSV-Fans können sich freuen: Ab dem 15. November ist Mario Vuskovic (24) nach seiner vierjährigen Dopingsperre wieder spielberechtigt. Bereits Mitte September darf der Kroate ins Mannschaftstraining zurückkehren.
Wie die „SPORT BILD“ berichtet, steht zu Beginn ein umfangreicher medizinischer Check mit Ausdauer- und Leistungstests sowie Muskelkraftmessungen an.
Obwohl Vuskovic bereits seit geraumer Zeit mit einem Privattrainer arbeitet, ist unklar, in welchem Umfang er schon wieder für den Profifußball bereit ist. Die Testergebnisse sollen deshalb als Grundlage für die weitere Trainingsplanung dienen.
Zunächst wird der Abwehrspieler voraussichtlich vor allem mit Reha-Trainer Sebastian Capel (40) arbeiten, bevor er ins reguläre Mannschaftstraining zurückkehrt.
Die Transfergeschichte um Fábio Vieira (25) hält die HSV-Fans weiterhin in Atem: Die Rothosen möchten den portugiesischen Spielmacher fest verpflichten, der selbst unbedingt zum HSV wechseln will.
Das Problem bleibt der finanzielle Rahmen. Laut „Sky“ verlangt der FC Arsenal, Vieiras Stammverein, rund 18 Millionen Euro Ablöse – eine Summe, die für den HSV nur schwer zu stemmen sein dürfte.
Ein Transfer ist zwar noch möglich, doch ein Durchbruch in den Verhandlungen steht noch aus.
Vieira hat die Saisonvorbereitung bei Arsenal bereits aufgenommen, sein Wunschziel bleibt aber weiterhin der Hamburger SV.
Ein Erfolgserlebnis zum Abschluss des Trainingslagers: Der HSV besiegte Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim am Samstag im Testspiel mit 3:1. Nun kehren die Rothosen zurück nach Hamburg.
Für die Hanseaten trafen Albert Grönbaek (38., Foulelfmeter), Rayan Philippe (49.) und Neuzugang Patson Daka (57.). Bilal Nadir gab sein Debüt für den HSV. Für Heidenheim erzielte Oualid Mhamdi (54.) den Ehrentreffer.
Aufstellung HSV: Heuer Fernandes – Lemke (76. Nadir), Omari (46. Bissi Mouelle), Torunarigha (62. Elfadli), Capaldo (46. Nandja), Jatta (62. Ojo) – Remberg (62. Amoako), Sambi Lokonga (46. Pherai) – Grönbaek (62. Sedlatschek), Adeline (46. Philippe) – Poulsen (34. Daka, 62. Sahiti)
Stürmer Patson Daka (27) soll den HSV in der kommenden Saison beim Klassenerhalt maßgeblich unterstützen. Kurz nach seiner Verpflichtung sprach der Angreifer über seine ersten Eindrücke beim neuen Klub.
„Der HSV ist der ideale Verein für mich. Ich bin sehr glücklich und gespannt. Die Leute haben mich freundlich aufgenommen, die Jungs haben mich herzlich willkommen geheißen. Vom ersten Tag an fühle ich mich zuhause“, betonte Daka.
Das Trainingslager helfe ihm, seine neuen Kollegen schnell kennenzulernen. „Die Gruppe ist großartig! Ich fühle mich sehr wohl. Wir verbringen viel Zeit zusammen, eigentlich sind wir nur zum Schlafen in den Zimmern“, so der Stürmer.
Für die Saison hat er ein klares Ziel formuliert: „Ich liebe es, Tore zu erzielen und der Mannschaft auf jede erdenkliche Weise zu helfen“ – ein Wunsch, den die Fans gerne hören.
Die Transferaktivitäten beim HSV gehen weiter: Nach der Verpflichtung von Daka soll offenbar der nächste Neuzugang kurz bevorstehen.
Medienberichten zufolge wird Mittelfeldspieler Bilal Nadir (22) am Mittwoch seinen Medizincheck im Volkspark absolvieren und anschließend einen Vertrag unterschreiben.
Der junge Marokkaner spielte in den vergangenen fünf Jahren für Olympique Marseille. Sein Vertrag endete im Sommer, sodass er trotz eines Marktwerts von acht Millionen Euro ablösefrei zu haben ist.
Es ist gut möglich, dass der 22-Jährige noch zum Trainingslager in Österreich dazustößt.
Er soll die dringend benötigte Offensivverstärkung sein: Medienberichten zufolge steht der HSV kurz vor der Verpflichtung von Patson Daka (27).
Der Stürmer war in den vergangenen fünf Jahren bei Leicester City unter Vertrag, stürzte jedoch mit dem Premier-League-Meister von 2016 in den letzten beiden Spielzeiten von der ersten bis in die dritte Liga ab. Er ist nun ablösefrei verfügbar.
Seine Torjägerqualitäten bewies Daka vor allem zwischen 2017 und 2021 bei Red Bull Salzburg, wo er in 125 Spielen 68 Treffer erzielte.
Der Angreifer soll noch Anfang der Woche seinen Medizincheck in Hamburg absolvieren und anschließend ins Trainingslager nach Österreich reisen.
Die Rothosen sind in Oberlängenfeld angekommen, dem Ort des zweiten Trainingslagers der Saisonvorbereitung.
Der Kader für das Trainingslager umfasst 30 Spieler, darunter zahlreiche Talente aus dem Nachwuchs. Im Laufe der Woche soll zudem Otto Stange (19) nach seiner Teilnahme an der U19-EM dazustoßen.
Der Start in die Testspielphase verlief mit einer Niederlage: Der HSV verlor am Samstagabend bei Rapid Wien mit 2:3. Alle Tore fielen in der ersten Halbzeit.
Nach nur drei Minuten brachte Ercan Kara die Gastgeber in Führung. Die Rothosen drehten das Spiel durch Treffer von Yussuf Poulsen (17.) und Albert Grönbaek (24.). Schnell gelang Rapid der Ausgleich durch Kara (35.), gefolgt von einem Eigentor von Youngster Louis Lemke (37.).
Die beiden Neuzugänge Kofi Amoako und Martin Adeline debütierten für den HSV und standen jeweils 45 Minuten auf dem Platz.
Das erste Testspiel der Saisonvorbereitung ist angepfiffen: Seit 19 Uhr treten die Rothosen bei Rapid Wien an.
Das Spiel ist unter anderem live auf dem YouTube-Kanal des HSV zu verfolgen.
Der belgische Transferexperte Sacha Tavolieri brachte eine mögliche Rückkehr von Ludovit Reis (26) zum HSV ins Gespräch.
Demnach würde Club Brügge dem Niederländer keinen Strich durch die Rechnung machen, sofern ein passendes Angebot eingeht. Reis habe in der vergangenen Saison die Erwartungen nicht erfüllt und spiele im Klub keine bedeutende Rolle mehr, berichtet Tavolieri.
Als potenzieller Abnehmer wird der HSV genannt, wo Reis einst Leistungsträger und Aufstiegsheld war, bevor er zu Brügge wechselte. Konkrete Gespräche gab es bislang offenbar noch nicht.
Auf die Fans wartet ein Highlight: Am Freitag stellte der HSV das neue Heimtrikot für die kommende Spielzeit vor. Unter dem Motto „An der Elbe werden Träume wahr“ wurde das Design präsentiert.
Nach Angaben des Klubs ist die lichtdurchflutete Stadionmembran des Volksparkstadions abstrakt in hellblauer Farbe auf dem Dress abgebildet. Zudem wurden die drei Streifen von Ausrüster adidas erstmals in der Vereinsgeschichte zweifarbig – blau und schwarz – gestaltet.
Diese Streifen sollen von den Parkplatzmarkierungen zum Stadion inspiriert sein und symbolisieren den Weg ins „Wohnzimmer“, wo die Fans emotionale Momente teilen. Im Nackenbereich sind zudem die Koordinaten des Anstoßpunkts des Stadions eingearbeitet.
Wie erwartet hat die DFL am Mittwoch die Ansetzungen der ersten vier Bundesliga-Spieltage bekannt gegeben. Der HSV startet am 29. August um 18:30 Uhr mit einem Topspiel bei Borussia Dortmund.
Danach treten die Rothosen dreimal in Folge um 15:30 Uhr an – zweimal sonntags und einmal samstags.
Die Spielansetzungen im Überblick:
Es ist offiziell: Luka Vuskovic (19) wechselt von Tottenham Hotspur zu Brighton & Hove Albion. Für die „Seagulls“ ist der junge Kroate etwa 54 Millionen Euro Ablöse wert – damit ist er der teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte.
„Luka hat einen hervorragenden Karrierestart hingelegt, den wir aufmerksam verfolgt haben. In der vergangenen Saison hat er bewiesen, dass er auf sehr hohem Niveau spielen kann, und wir wollen ihn in unserem Umfeld weiterentwickeln“, erklärte Brighton-Trainer Fabian Hürzeler (33) in einer Pressemitteilung.
In seiner Leih-Saison beim HSV hatte Vuskovic mit überragenden Leistungen auf internationaler Bühne auf sich aufmerksam gemacht. Viele Fans hatten bis zuletzt auf eine Rückkehr des Publikumslieblings gehofft, die jedoch nie wirklich realistisch war.
Traurige Nachricht für Stefan Kuntz (63): Der ehemalige HSV-Sportvorstand hat seinen Vater Günter im Alter von 87 Jahren verloren. Die Mitteilung machte der Ex-Profi auf Instagram bekannt.
Unter ein Schwarz-Weiß-Foto schrieb Kuntz: „In der Stille der Nacht hast du für immer deine Augen geschlossen. Du fehlst uns unendlich, aber in unseren Herzen lebst du weiter. Ruhe in Frieden, Papa.“
Günter Kuntz war ebenfalls Bundesliga-Profi und absolvierte für Borussia Neunkirchen 80 Erstligaspiele, in denen er 21 Tore erzielte.
Bittere Niederlage für HSV-Talent Otto Stange (19): Das Finale der U19-Europameisterschaft gegen Spanien ging verloren. Der Topfavorit war zu stark und bezwang die DFB-Junioren mit 2:0.
Der Angreifer hatte in der ersten Halbzeit zwei Chancen zur Führung, vergab diese jedoch. Spanien machte es besser und entschied die Partie durch Tore von Hugo Lopez (44.) und Mario Rivas (48.).
Immerhin sicherte sich Stange mit vier Turniertreffern gemeinsam mit Spaniens Jose Antonio Morante (19) die Torjägerkanone.
Der HSV rüstet sich für die neue Saison: Medienberichten zufolge haben die Rothosen ein Angebot für Martin Adeline (22) von Erstliga-Aufsteiger ESTAC Troyes abgegeben.
Demnach sind die Hamburger bereit, vier Millionen Euro Ablöse plus mögliche Bonuszahlungen für den kreativen Offensivspieler zu zahlen.
Adeline hatte eine herausragende Saison: Mit zehn Toren und elf Vorlagen war er maßgeblich am Aufstieg seines Klubs beteiligt. Sein Marktwert stieg binnen eines Jahres von 700.000 auf zehn Millionen Euro.
Zwischen dem HSV und dem Spieler soll bereits Einigkeit bestehen, nun müssen die Vereine eine Übereinkunft erzielen.
Der HSV verleiht Aboubaka Soumahoro für die kommende Saison nach Spanien. Der 21-jährige Verteidiger wird beim Erstliga-Absteiger RCD Mallorca eingesetzt, wie der Klub mitteilte. In der vergangenen Saison war Soumahoro bereits an AS Saint-Étienne in Frankreich verliehen.
„Damit er den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen kann, braucht er regelmäßige Spielpraxis. Deshalb haben wir uns für eine weitere Ausleihe entschieden“, erklärte HSV-Sportdirektor Claus Costa. „Mit Mallorca haben wir eine passende Lösung gefunden, bei der die Chancen auf Einsatzzeiten höher sind als bei uns. Wir behalten ihn nächstes Jahr fest im Blick.“
Mit dem Einzug in das Finale der U19-EM in Wales kämpft die deutsche Nationalmannschaft erstmals seit 2014 wieder um den Titel. HSV-Stürmer Otto Stange war mit seinem Tor ein entscheidender Faktor.
Der 19-Jährige traf in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum Ausgleich gegen die Ukraine, nachdem diese durch Vitaliy Hlyut (18.) in Führung gegangen war. Trotz Überlegenheit der Deutschen führte der Treffer zur raschen Reaktion.
Am Ende gewannen die Deutschen mit 2:1, das Siegtor erzielte Francis Onyeka (19), der derzeit für SV Elversberg spielt, kurz vor Schluss.
Klare Ansagen vom HSV-Coach Merlin Polzin (35): Nach der ersten Einheit im Trainingslager in Dänemark appellierte er an seine Spieler.
„In der Saisonanalyse haben wir einige Themen, etwa bei der Intensität, als unbefriedigend bewertet. Daher fordere ich generell mehr Einsatz“, sagte der gebürtige Hamburger.
Das zeige sich bereits in kleinsten Details, beispielsweise bei Passübungen. „Ob ich meinem Mitspieler bei einem Fehlpass direkt Feedback gebe oder es nur hinnehme – wir müssen im Training konzentriert sein und das konsequent einfordern. Unser Standard ist unverhandelbar“, betonte Polzin.
Die Vorbereitung werde maßgeblich darüber entscheiden, wie die Saison beginnt. „Wir wollen jeden Tag besser werden, auf jedes Detail achten und jeden einzelnen Tag gewinnen. Das ist unser Motto und daran wollen wir uns messen lassen“, gab der 35-Jährige die Marschroute vor.
Aktuell läuft die erste von vier Einheiten im Trainingslager in Helsingör, Dänemark. Insgesamt sind 27 Spieler dabei, darunter erstmals auch diverse Nachwuchstalente wie Louis Lemke (16), Jason Bissi-Mouelle (18), Thierry Sedlatschek (17), Jannes von Diczelski (17), Elias Lahti (17) und Colin Poppelbaum (19).
Nationalspieler Nicolas Capaldo (27) stößt nach seiner Länderspielreise mit Argentinien am Donnerstag zum Team hinzu.
Der Kader des Trainingslagers im Überblick:
Tor: Daniel Heuer Fernandes, Fernando Dickes, Colin Poppelbaum, Elias Lahti, Bennet Schmidt
Abwehr: Daniel Elfadli, Warmed Omari, Jordan Torunarigha, Nicolas Capaldo, Joel Agyekum, Shafiq Nandja, Louis Lemke, Jason Bissi-Mouelle
Mittelfeld: Albert Sambi Lokonga, Immanuel Pherai, Albert Grönbaek, Nicolai Remberg, Kofi Amoako, Thierry Sedlatschek, Jannes von Diczelski
Angriff: Jean-Luc Dompe, Rayan Philippe, Yussuf Poulsen, Bakery Jatta, Emir Sahiti, Alexander Rössing-Lelesiit, Fabio Baldé
Beim Trainingslager-Start am Mittwoch wird ein Profi fehlen: Aboubaka Soumahoro (21) ist vom Verein für Gespräche zu seiner Zukunft freigestellt, wie der HSV am Morgen mitteilte.
Medienberichten zufolge steht er kurz vor einer Leihe zum spanischen Zweitligisten RCD Mallorca; ein Wechsel scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Die Gerüchte rund um den HSV reißen nicht ab. Transferexperte Rudy Galetti berichtet, dass die Rothosen ein Auge auf Flügelspieler Yanis Cimignani (24) vom FC Lugano geworfen haben.
Allerdings sind die Hamburger nicht allein im Rennen: Neben Venezia, AEK Athen und mehreren Zweitligisten aus England soll auch Schalke 04 Interesse am Franzosen zeigen.
In der vergangenen Saison bestritt Cimignani 35 Spiele für Lugano und erzielte dabei vier Scorerpunkte.
Nach dem Urlaub sind die Profis ins Training zurückgekehrt. Montag und Dienstag stehen zunächst Leistungstests im Athleticum auf dem Programm.
Nach 51 Tagen Sommerpause sind die Spieler somit zurück. Zum Wochenbeginn erwartet das Team von Trainer Merlin Polzin die obligatorische Leistungsdiagnostik. Am Mittwoch reist die Mannschaft zum ersten Trainingslager nach Dänemark.
1. Bundesliga Tabelle
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der 16. Tabellenplatz berechtigt zur Teilnahme an der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga, um den Klassenerhalt zu sichern.