„Mir fehlen die Worte“: Olympiasieger zeigt sich empört über die Schließung der Elbeschwimmhalle
Magdeburg – Die Elbeschwimmhalle in Magdeburg, ein beliebter Treffpunkt für Schwimmer aller Altersgruppen, ist seit geraumer Zeit geschlossen – und das auf unbestimmte Dauer. Davon sind nicht nur Kinder und Hobbysportler betroffen, sondern auch professionelle Athleten. Nun äußerte sich der Weltmeister Lukas Märtens (24) zu der Situation.
Der 24-Jährige teilte einen Beitrag von MDR Sachsen-Anhalt, der über die weiterhin andauernde Schließung der Elbeschwimmhalle berichtete.
„Mir fehlen leider die Worte dazu“, schrieb Magdeburgs Goldjunge auf Instagram. „Seit mehr als einem halben Jahr sucht man nach schnellen Lösungen, doch immer wieder scheitert man an der deutschen Bürokratie.“
Bereits zu Weihnachten 2025 wurden die Hauptbecken der Elbeschwimmhalle von der Stadt Magdeburg gesperrt. Grund dafür waren erhebliche Schäden am Dach, die bei routinemäßigen Kontrollen entdeckt wurden.
Monatelang blieb offen, wie es mit dem Schwimmbad im Herzen der Stadt weitergehen würde.
Aktuell teilt die Stadt mit, dass ein „statisch-konstruktiver Totalschaden“ vorliege und nun ein Konzept zur Sanierung entwickelt werden soll.
Wann die Elbeschwimmhalle, in der neben Freizeitschwimmern und Schulklassen auch die Leistungssportler des SC Magdeburg trainieren, wieder zugänglich sein wird, steht derzeit noch in den Sternen. Das Kinderbecken sowie die Sauna bleiben indes geöffnet.
Der Sportler Lukas Märtens, der bei den Olympischen Spielen 2024 über 400 Meter Freistil die Goldmedaille gewann, zeigt sich trotz der Umstände vorsichtig optimistisch.
„Jetzt heißt es wohl weiter Geduld zu haben und das Beste aus der Situation zu machen“, schreibt er abschließend auf Instagram.