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Eispiraten-Trainer Tuores nach dem Duell gegen Freiburg: „Ein solcher Beginn ist inakzeptabel“

Crimmitschau – Trotz des am Ende deutlichen 4:1-Erfolgs über die Wölfe Freiburg war Eispiraten-Coach Jussi Tuores (37) am ersten Spielwochenende nicht ganz zufrieden: „Wir konnten froh sein, dass es nach den ersten 20 Minuten nur 0:1 stand.“ Gerade die anfängliche Unkonzentriertheit hätte das Spiel gefährden können.

Die Düsseldorfer EG brauchten zum Saisonauftakt lediglich fünf Minuten, um die Kontrolle über die Partie zu übernehmen. Freiburg stellte eine andere Herausforderung dar. Dennoch wertete Tuores das Spiel als klare Warnung: „Die drei Punkte sind das Wichtigste für uns.“ Wölfe-Trainer Johannes Nygard (32) merkte an: „Nach 60 Minuten hat Crimmitschau den Sieg verdient.“

Der Gästecoach lag mit seinem Urteil vor allem für die zweite Hälfte richtig, in der die Westsachsen zunehmend besser ins Spiel fanden. Insbesondere das 2:1 von Noah Garthe sorgte für eine Wendung im Spielgeschehen.

Tuores zeigte sich beeindruckt von dem 20-Jährigen: „Er erreicht gerade etwa 70 bis 80 Prozent seines eigentlichen Leistungsvermögens, da er längere Zeit verletzt war.“

Neben dem Nachwuchsspieler trugen auch Adam McCormick, Will Logan und Collin Adams entscheidend zum Erfolg bei. Besonders die beiden Neuzugänge Logan und Adams könnten den Fans im Sahnpark noch viel Freude bereiten.

Tuores erklärte: „Sie wissen genau, welche Rolle sie als Führungsspieler übernehmen müssen. Wenn sie so weitermachen, werden sie für uns noch viele wichtige Tore erzielen.“ Vorausgesetzt, das gesamte Team legt seine anfängliche Trägheit ab. „Wir haben die ersten zehn Minuten in beiden Spielen verschlafen – so ein Auftakt ist nicht akzeptabel“, betonte der Coach.