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Zu viele Gegentore: Wie reagiert Eislöwen-Sportdirektor Baxmann?

Dresden – „Unser Ziel muss es sein, den Gegentorschnitt auf 2,5 pro Spiel zu senken“, betont Eislöwen-Sportdirektor Jens Baxmann (41). Aktuell liegt der Durchschnitt der Dresdner nach zehn Begegnungen in der DEL2 bei 3,6 Gegentoren. Die Schwierigkeiten sind bekannt – doch gibt es schon eine Lösung?

Ein naheliegender Ansatz wäre die Verpflichtung eines neuen Torwarts. „Wir wissen nicht, wie lange Janick Schwendener noch ausfällt, zudem benötigt er Zeit, um wieder voll einsatzfähig zu sein“, erklärt der 41-Jährige. Marvin Berbner (20) füllt zwar die Position als Nummer eins gut aus, doch er ist mit 20 Jahren noch relativ jung.

Fabian Hegmann (25), eigentlich die zweite Option im Tor, gibt im Training alles, wie Baxmann berichtet. Dennoch „halten wir den Transfermarkt im Blick“. Der Sportdirektor fügt hinzu: „Wir wollen so lange wie möglich abwarten, um im März oder April einen erstklassigen Torwart zu verpflichten, der uns wirklich stärkt. Momentan streben viele talentierte Keeper die ersten europäischen Ligen an.“

Für Baxmann hängt der hohe Gegentorschnitt aber auch mit den fünf Feldspielern vor dem Torwart zusammen: „Wenn sich ein Verteidiger offensiv beteiligt, muss ein Stürmer erkennen, dass er sich defensiv zurückziehen sollte.“

Die Situation ist jedoch nicht komplett aussichtslos: „Wir haben nur vier Punkte Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz.“ Grund zur Panik sieht er daher nicht.

Bis zur Länderspielpause stehen für die Eislöwen noch vier Partien auf dem Programm: Zunächst empfangen sie die Starbulls aus Rosenheim, am Sonntag geht es nach Freiburg – sechs Punkte sind das Ziel. Ein besonderes Highlight wartet am 1. November, wenn das Team von Bo Subr (46) in Kassel antritt, um sich für die 3:7-Niederlage beim Saisonauftakt zu revanchieren.