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Eislöwen-Trainer Subr kritisiert die unglücklichen Entscheidungen seiner Spieler

Dresden – Die Eislöwen zeigen aktuell ein zwiespältiges Bild, was sich auch in der DEL2-Tabelle widerspiegelt.

Mit insgesamt 36 erzielten Toren haben sie sich in der Liga eine starke Position erarbeitet und liegen auf Rang zwei. Gleichzeitig kassierte das Team von Bo Subr (46) schon 36 Gegentore – damit steht es ebenfalls an zweiter Stelle bei den meisten Gegentreffern.

Das Hauptproblem bleibt die Torwartposition. Marvin Berbner (20) zeigt trotz seines jungen Alters gute Leistungen, wie beim 2:6 gegen Regensburg, wo er keine direkte Schuld an der Niederlage trug. Allerdings ist er noch nicht in der Lage, den Unterschied zu machen, Janick Schwendener (34) vollständig zu ersetzen oder die gravierenden Fehler seiner Vorderleute auszubügeln.

Ein Beispiel: Beim 1:1-Ausgleich der Eisbären reagierten die Eislöwen zu passiv und zeigten einmal mehr Schwächen in der Zuordnung. Beim 2:2 standen fast alle Spieler tief in der Angriffszone der Gäste – mit Ausnahme des Verteidigers Bruno Riedl (24).

Als Riedl versuchte, die Scheibe an der blauen Linie zu klären, schlug der Konter der Regensburger zu. Torwart Berbner stand dabei hilflos allein da. Solche Gegenangriffe sind in dieser Saison immer wieder ein großes Problem.

„Die Spieler wollen zu viel und treffen dabei die falschen Entscheidungen“, räumt Trainer Subr ein. Zudem betont der 46-Jährige: „Es gehört auch dazu, sich defensiv zurückzuziehen und mitzuarbeiten.“

Nach seiner Einschätzung dürfte so etwas einer erfahrenen Mannschaft nicht passieren. Außerdem fordert er: „Wir müssen den Umgang mit dem Puck verbessern.“ Die Fans dürfen gespannt bleiben, wann die Eislöwen ihre Leistung über die gesamte Spielzeit konstant abrufen, das System von Subr auf dem Eis vollständig umsetzen und defensiv überzeugend auftreten.