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Spannungen mit Adi Hütter? Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche spricht offen

Von Patrick Reichardt

Frankfurt am Main – Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, betont, dass es keinerlei Probleme mit Trainer Adi Hütter gibt.

„Die Zusammenarbeit mit Adi bereitet großen Spaß. Er ist ein großartiger Mensch und bringt als Trainer viel Erfahrung mit. Man merkt deutlich, wie gelassen er an seine Aufgaben herangeht“, erklärte Krösche im Podcast „Leadertalk“ mit dem ehemaligen „Kicker“-Journalisten Mounir Zitouni.

Rund um das Ende der Transferperiode waren Berichte aufgetaucht, die von Unstimmigkeiten zwischen den beiden handelten.

„Wer über zwei Jahrzehnte Trainererfahrung besitzt, weiß genau, welche Hebel er betätigen kann und von welchen er besser die Finger lässt“, so der 46-Jährige weiter. Krösche und Hütter pflegen „ein gutes Verhältnis“ und tauschen sich „sehr häufig über Fußballthemen“ aus.

Vor der Verpflichtung Hütters hatte Krösche den Spanier Albert Riera engagiert, dessen Verpflichtung er nach der Trennung als Fehler bezeichnete und die Verantwortung dafür übernahm.

Seinen Führungsstil beschrieb der Frankfurter Funktionär als „demokratische Diktatur“ – ein Begriff, mit dem er zum Ausdruck bringen möchte, dass er seinen Mitarbeitern auch Entscheidungsfreiheit zugesteht.

„In der Regel wünsche ich mir, dass sie Verantwortung übernehmen und eigenständig Entscheidungen treffen. Ich bin überzeugt, dass Vertrauen und Verantwortung Motivation fördern, daraus Identifikation entsteht und letztlich Weiterentwicklung möglich wird“, erläuterte Krösche.