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Nach heftiger Kritik viel Anerkennung für Eintracht-Kapitän Robin Koch: „So brauchen wir ihn“

Von Patrick Reichardt

Frankfurt am Main – Die Datenanalysen kürten ihn zum besten Akteur des Spiels, und auch Eintracht Frankfurts Trainer teilte diese Einschätzung. „Ein besonderes Lob an Robin Koch“, äußerte Adi Hütter (56) nach dem 1:0-Erfolg seiner Mannschaft gegen den 1. FC Köln über seinen Kapitän, der „die Mannschaft auf beeindruckende Weise geführt“ habe.

Nach einer starken Passgenauigkeit und herausragenden Zweikampfwerten präsentierte sich Koch, der nach der deutlichen 0:6-Niederlage bei RB Leipzig scharf kritisiert worden war, am Freitagabend als einer der Garanten für Frankfurts Erfolg.

„Nach so einem Spiel ist es nicht leicht, aber ich muss der Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Wir freuen uns sehr über den Sieg“, erklärte der 30-jährige Abwehrchef im Interview bei Sky.

In Leipzig hatte Hütter seinen Führungsspieler zur Halbzeit ausgewechselt und später gesagt, er habe Koch dadurch eine Last abgenommen. Diesmal war das nicht nötig, denn Koch zeigte sich in Topform.

Nach der Niederlage in Leipzig suchte Koch auch das Gespräch mit seinem Vater Harry. „Man ruft ihn an – egal, ob es gut läuft oder schlecht“, erzählte der Verteidiger.

Das verdiente 1:0, erzielt durch Younes Ebnoutalib in der 77. Minute, bedeutete Frankfurts ersten Heimsieg seit über sieben Monaten. Damals war der Gegner noch der 1. FC Heidenheim, der inzwischen in die 2. Bundesliga abgestiegen ist.

„Robin Koch hatte keine leichte Phase. Er ist ein echter Führungsspieler, genau so brauchen wir ihn. Er hat ein herausragendes Spiel abgeliefert“, erklärte Torwart Noah Atubolu (24), der erstmals für Frankfurt ohne Gegentor blieb.

Auch Sportvorstand Markus Krösche (46) zeigte sich beeindruckt von Kochs Leistung: „Die letzte Woche war schwierig für ihn, aber er hat das wirklich hervorragend gelöst“, lobte Krösche.

Bundesliga-Tabelle

Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Derjenige, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (16. Rang) darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen, wo der Gegner der Drittplatzierte der 2. Bundesliga ist.