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Wechselkarussell in der Defensive: Eintracht scheint an spannendem Abwehrtalent interessiert zu sein

Frankfurt am Main – In der Abwehr wird es bei Eintracht Frankfurt in diesem Sommer eng. Aufgrund bereits bestätigter und bevorstehender Abgänge ist deutlich geworden, dass die Hessen im Defensivbereich nachrüsten müssen. Nun ist ein neuer Name im Gespräch, der sportlich gut in die Vorstellungen von Markus Krösche (45) passen würde.

Dem italienischen Transferexperten Matteo Moretto zufolge zählt die SGE zu den Vereinen, die sich für Nobel Mendy (21) vom Rayo Vallecano interessieren.

Offenbar sind gleich drei Klubs im Wettstreit um den Youngster: Eintracht Frankfurt, Celtic Glasgow und der VfB Stuttgart.

Der 21-jährige Senegalese steht seit diesem Sommer fest bei Rayo Vallecano unter Vertrag. Zuvor war der 1,87 Meter große Linksfuss von Betis Sevilla ausgeliehen und absolvierte in der abgelaufenen Saison 28 Pflichtspiele für den Klub aus dem Madrider Stadtteil Vallecas.

Der Vertrag des ausgebildeten Innenverteidigers bei den Spaniern läuft bis 2030, sein Marktwert wird aktuell auf rund 7,5 Millionen Euro geschätzt (laut „transfermarkt.de“). Die Ablösesumme dürfte demnach eher im Bereich von zehn Millionen Euro oder mehr liegen.

Der Nachwuchsspieler bringt Eigenschaften mit, die am Main künftig gefragt sein dürften: Körpergröße, athletische Stärke, Zweikampfhärte und ein großes Entwicklungspotenzial.

Dass Eintracht in der Defensive handeln muss, ist offensichtlich. Rasmus Kristensen (28) hat den Verein bereits offiziell verlassen und ist zurück in seine dänische Heimat zum FC Midtjylland gewechselt. Zusätzlich stehen die Abgänge von Nathaniel Brown (23) zum FC Bayern München und Aurèle Amenda (22) zum Premier-League-Aufsteiger Coventry City kurz bevor.

Ob aus dem geäußerten Interesse letztlich ein konkreter Transfer wird, bleibt angesichts der starken Konkurrenz abzuwarten. Eines steht jedoch fest: Die Defensive zählt zu den größten Herausforderungen im Kader der SGE. Nobel Mendy könnte ein Spieler sein, der zumindest die Lücke in der Innenverteidigung schließen würde.