Schon im September Schluss? Krösches Aussagen nähren Spekulationen über Eintracht-Abschied
Von Jordan Raza
Frankfurt am Main/Berlin – Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, reagierte zurückhaltend auf die Spekulationen um seinen möglichen Weggang vom Bundesligisten.
Nach dem 3:3-Unentschieden beim 1. FC Union Berlin am Samstag antwortete der 45-Jährige auf Nachfragen mehrerer Journalisten: „Wir sprechen hier über Fußball.“ Auf weiteres Drängen fügte er hinzu: „Lasst uns bitte beim Thema Fußball bleiben.“
In den Stunden vor dem Anpfiff hatte unter anderem die „Bild“-Zeitung darüber berichtet, dass Krösches Zeit bei den Hessen bereits im September enden könnte.
Als Gründe wurden neben der enttäuschenden Vorsaison auch Differenzen mit Trainer Adi Hütter (56) sowie ein angebliches Interesse des AC Mailand genannt.
Obwohl der gebürtige Hannoveraner, der seit 2021 als Sportvorstand bei der Eintracht tätig ist, eigentlich noch bis Sommer 2028 unter Vertrag steht, sorgten diese Meldungen für Gesprächsstoff.
Mathias Beck (55), Präsident und Aufsichtsratschef, stellte gegenüber dem „kicker“ klar: „Ich werde Berichte über Markus Krösche nicht öffentlich kommentieren. Fakt ist jedoch, dass er einen gültigen Vertrag besitzt, sich erst vor zwei Monaten eindeutig zu Eintracht Frankfurt bekannt hat und mit seinem Team kurz vor dem Abschluss des Transferfensters steht.“
Demnach gebe es keinen Grund, über Krösches Zukunft zu spekulieren.
Am kommenden Mittwoch findet eine planmäßige Sitzung des Aufsichtsrats statt. „Natürlich werden wir alle Themen des Sommers, darunter auch sportliche Angelegenheiten, besprechen“, sagte Beck.
Trainer Hütter bezeichnete sein Verhältnis zu Krösche als „sehr ordentlich“. „Ich werde keine weiteren Kommentare abgeben, das steht mir nicht zu. Nach dem Bundesligaspiel habe ich momentan ganz andere Gedanken im Kopf“, erläuterte der 56-Jährige.
Tabelle der 1. Bundesliga
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende den ersten Platz belegt, ist Deutscher Meister. Die Mannschaften auf Rang 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Das Team auf Platz 16 darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt kämpfen, dabei trifft es auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.