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Eintracht-Trainer Hütter hofft auf Sieg beim Heimdebüt: Gibt es einen Neuzugang in der Startelf?

Von Eric Dobias

Frankfurt am Main – Zum ersten Mal seit seiner Rückkehr auf die Trainerbank von Eintracht Frankfurt steht Adi Hütter (56) vor seinem Heimspiel und wünscht sich von seinem Team eine überzeugende Leistung sowie drei wichtige Punkte. Dabei äußerte sich der Österreicher auch zum endgültigen Kader.

„Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie so auftreten, wie wir es uns alle vorstellen – mit aktivem, offensivem Fußball und voller Einsatzbereitschaft. Und natürlich wollen wir den Sieg holen“, erklärte der Eintracht-Coach vor der Partie gegen den FC Augsburg am Sonntag um 17:30 Uhr (DAZN).

Besonders groß ist Hütters Freude über die Rückkehr vor heimischem Publikum. „Als ich zuletzt hier gearbeitet habe, war Corona noch ein großes Thema. Damals fasste das Stadion rund 51.000 Zuschauer, jetzt sind es 60.000. Ich freue mich riesig, wieder in diese Arena zurückzukehren“, so der 56-Jährige.

Mit dem Kader, den er nach Abschluss der Sommer-Transferphase zur Verfügung hat, zeigte sich Hütter „sehr zufrieden“. Zwar seien nicht alle Transferwünsche erfüllt worden, „doch wir haben das Optimum herausgeholt“, erklärte der Trainer.

Kritisch sieht Hütter nur, dass die erneute Ausleihe von Stürmer Arnaud Kalimuendo (24) vom Premier-League-Klub Nottingham Forest nicht realisiert werden konnte. „Mir war klar, dass wir nicht alle Spieler bekommen würden. Wir haben alles versucht, aber es hat leider nicht gepasst“, berichtete der Eintracht-Coach.

Besonders erfreut zeigte er sich über die Verpflichtung des Innenverteidigers Lilian Brassier (26) vom französischen Klub Stade Rennes. „Er ist ein sehr robuster Zweikämpfer und ein echter Kämpfertyp, der niemals aufgibt. Das tut unserer Mannschaft sehr gut“, lobte Hütter den 26-jährigen Franzosen und fügte hinzu: „Seine Trainingsleistungen zeigen, dass er sofort in der Startelf stehen kann.“

Wie erfolgreich die Eintracht in dieser Saison sein wird, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen. „Wir befinden uns in einem Umbruch. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wichtig ist, dass wir eine klare Spielphilosophie und die nötige Intensität zeigen“, so Hütter.

Wo die Eintracht in der Tabelle in einigen Monaten stehen wird, könne er momentan schwer beurteilen. „Klar ist, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“, betonte der Trainer.

Für das Spiel gegen Augsburg rechnet Hütter mit einer anspruchsvollen Aufgabe. „Die Augsburger sind hervorragend in die Saison gestartet und präsentieren sich sehr stabil. Das ist eine Mannschaft mit viel Selbstvertrauen – wir müssen einen Weg finden, sie zu überwinden“, gab Hütter das Saisonziel vor.

1. Bundesliga: Die Tabelle im Überblick

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Das Team, das am Ende der Saison auf dem ersten Platz steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) hat die Möglichkeit, in der sogenannten Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.