Mit dem großen Eintracht-Besen: Trainer Hütter steht vor gründlichem Umbruch – die Liste der Abgänge ist lang
Frankfurt am Main – Die Frankfurter Eintracht blickt auf eine Saison zurück, die deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. Der neue Coach Adi Hütter (56) soll nun für eine Kehrtwende sorgen – aber mit welchem Spielermaterial?
Während bei einigen Spielern die Verantwortlichen bereits klare Vorstellungen haben, steht bei anderen die Zukunft noch auf der Kippe. Laut Informationen der "Bild" stehen die Tage von Junior Dina Ebimbe (25), Elye Wahi (23) und Michy Batshuayi (32) offenbar gezählt. Ebimbe und Wahi kehren von Leihstationen zurück, Batshuayi dagegen fiel nach einer Verletzung längere Zeit aus und spielte zuletzt keine Rolle mehr.
Auch für die bis Ende Juni offiziell ebenfalls ausgeliehenen Niels Nkounkou (24), Hrvoje Smolcic (25), Kristzián Lisztes (20), Jessic Ngankam (25) und Simon Simoni (20) wird nach Abnehmern gesucht.
Während Wahi beim französischen Klub OGC Nizza mit neun Treffern durchaus auf sich aufmerksam machen konnte und etwa 20 Millionen Euro einbringen könnte, sind bei den übrigen Spielern keine größeren Ablösesummen zu erwarten.
Immerhin könnten die Gehaltskosten deutlich reduziert werden, was vor allem bei Spielern wie Batshuayi eine spürbare Entlastung für den Verein bedeuten würde. Das gilt laut Bericht auch für Ellyes Skhiri (31), der in Frankfurt wohl keine Perspektive mehr hat.
Fest steht: Hütter muss gemeinsam mit Sportvorstand Markus Krösche (45), dessen Versuch mit Albert Riera (44) gescheitert war, schnellstmöglich den Kader an seine Spielphilosophie anpassen. Dazu ist es zwingend erforderlich, finanzielle Freiräume zu schaffen – die durch das Verfehlen internationaler Wettbewerbe ohnehin stark eingeschränkt sind.
Zu den Kandidaten, deren Abschied so gut wie sicher ist, kommen weitere Spieler hinzu, deren Zukunft in Frankfurt von den ersten Wochen unter Hütter und von externen Angeboten abhängt. Dabei werden besonders Nnamdi Collins (22), Arthur Theate (26), Hugo Larsson (21), Farès Chaïbi (23) und Jean-Mattéo Bahoya (21) genannt.