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DFB-Pokal: Dzeko sichert Schalke den Sieg in der Verlängerung – Halle verpasst große Überraschung!

In Deutschland hat die neue DFB-Pokalsaison seit Freitag begonnen, und am Sonntag sorgte der Regionalligist SSV Jeddeloh II mit einem spektakulären 5:2-Erfolg über den Zweitliga-Absteiger Heidenheim für die erste große Sensation. Am Ende eines intensiven Pokal-Wochenendes versuchten weitere Außenseiter Überraschungen zu landen, scheiterten jedoch knapp.

Am Montagabend setzte sich der HSV mit einer ordentlichen Leistung und einem klaren 3:0-Sieg gegen den Drittligisten SC Verl durch. Der 1. FC Köln hatte es bei den Würzburger Kickers deutlich schwerer und konnte erst nach einem Rückstand einen knappen 2:1-Erfolg sichern.

In Berlin wurde es dann noch spannender: Der Regionalligist VSG Altglienicke zwang den Zweitligisten VfL Wolfsburg in ein Elfmeterschießen, das die Wölfe am Ende für sich entschieden.

Auch Schalke tat sich gegen den viertklassigen Halleschen FC schwer. Der HFC erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich und erzwang so die Verlängerung, doch schließlich setzte sich der Bundesliga-Aufsteiger mit 5:2 durch.

TAG24 berichtete live von der ersten Pokalrunde, und hier könnt Ihr alle Höhepunkte noch einmal nachverfolgen.

SC Verl (3. Liga) – Hamburger SV (Bundesliga) 0:3 (0:1)
Tore: 0:1/0:2 Albert Grønbæk (40./46.), 0:3 Louis Lemke

Würzburger Kickers (3. Liga) – 1. FC Köln 1:2 (1:0)
Tore: 1:0 David Abrangao (18.), 1:1/1:2 Isak Johannesson (62./77.)

VSG Altglienicke (Regionalliga Nordost) – VfL Wolfsburg (2. Bundesliga) n.E. 8:9 (1:0/2:2/3:3)
Tore: 1:0 Jonas Nietfeld (6.), 1:1/2:2 Maximilian Arnold (55./83.), 2:1 Jonas Saliger (71.), 3:2 Mehmet Ibrahimi (109.), 3:3 Hauke Wahl (117.)

Hallescher FC (Regionalliga Nordost) – FC Schalke 04 (Bundesliga) n.V. 2:5
Tore: 1:0 Vin Kastull (45.), 1:1 Dejan Ljubicic (62.), 1:2/2:5 Edin Dzeko (81./117.), 2:2 Niclas Stierlin (90.+1), 2:3 Moussa Sylla (98.), 2:4 Junior Adamu (105.+1)

Am Ende steht ein 5:2-Sieg für Schalke, das sich somit für die nächste Runde qualifiziert. Trotz der Niederlage haben die Hallenser ihre Anhänger stolz gemacht.

Besonders überzeugend war Edin Dzekos Doppelpack zum 5:2-Endstand. Nach einer Flanke von links gelang es dem HFC zunächst nicht, den Ball zu klären, sodass der erfahrene bosnische Stürmer aus kurzer Distanz erfolgreich abschloss.

Ein besorgniserregender Moment ereignete sich, als Halles Torschütze Vin Kastull nach einem Zusammenprall mit seinem Torwart zu Boden ging und offenbar kurz das Bewusstsein verlor. Sofort eilten Mit- und Gegenspieler zur Hilfe. Glücklicherweise konnte der Innenverteidiger nach einer kurzen Behandlung wieder aufstehen, wirkte allerdings noch benommen. Da Halle keine Wechsel mehr durchführen konnte, musste das Team wahrscheinlich in Unterzahl weitermachen.

Mit dem Pausenpfiff in der Verlängerung erhöhte Schalke auf 4:2: Dzeko spielte Moussa Sylla im Strafraum an, der wiederum flankte in die Mitte, wo Junior Adamu den Ball gekonnt per Kopf verwertete. Dies erschwerte die Aufgabe für den Viertligisten deutlich.

Ob Halle sich davon noch erholen kann? Schalke ging in der Verlängerung in Führung! Soufiane El-Faouzi brachte den Ball von der linken Seite in den Strafraum, Dzeko legte auf Sylla ab, der den Ball gefühlvoll in die lange Ecke schoss. HFC-Keeper Luca Bendel war zwar dran, konnte das Tor aber nicht verhindern.

Diese Partie markierte die sechste Verlängerung der ersten DFB-Pokalrunde.

Der Schlusspfiff folgte, nachdem auch Schalke beim Halleschen FC in die Verlängerung musste. Konnte der Viertligist noch für eine Sensation sorgen?

In einer dramatischen Schlussphase gelang Halle tatsächlich der Ausgleich! Trotz einer engagierten Offensivaktion bereitete Schalke große Probleme. Nach einer Ecke von rechts erzielte Niclas Stierlin den Treffer, der die Verlängerung einläutete.

Ein Elfmeter für Schalke wurde von Edin Dzeko souverän in der Mitte zum 2:1 verwandelt. Der Strafstoß entstand nach einem risikoreichen Zweikampf von Vin Kastull gegen Moussa Sylla, bei dem er zwar den Ball spielte, aber auch den Fuß des Gegners traf. Die Entscheidung war hart, aber nicht unberechtigt. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck zeigte ohne VAR sofort auf den Punkt.

Nach 75 Minuten stand es weiterhin 1:1.

Schalke bestimmte zwar das Spiel, kam in den Schlussminuten aber nicht zu zwingenden Chancen. Halle kämpfte tapfer und sorgte zumindest zeitweise für Entlastung. Für den HFC wäre eine Verlängerung wohl die bessere Variante als für die Knappen.

Dann kam es doch zum Ausgleich: Junior Adamu setzte Aouchiche auf links ein, dessen Hereingabe wurde zwar noch abgeblockt, doch Dejan Ljubicic nutzte den Abpraller eiskalt zum 1:1. Die Hallenser hatten sich kaum befreien können, weshalb dieser Treffer verdient war.

Schalke fand weiterhin keine Antwort auf die Führung des Viertligisten. Dennoch gab es für den Bundesligisten kaum Grund zur Kritik, denn sie kontrollierten das Geschehen und versuchten immer wieder über die Außen voranzukommen. In der entscheidenden Strafraumszene waren die Hallenser aber stets präsent und zeigten viel Einsatz. Zudem hatte der Außenseiter auch ein Quäntchen Glück auf seiner Seite. Den Knappen blieben noch etwa 30 Minuten, um das Spiel zu drehen.

Das Spiel in Halle ging weiter! Schalke-Trainer Miron Muslic reagierte zur Halbzeit und brachte Junior Adamu für Dina Ebimbe. Wird Schalke so die Wende schaffen oder erleben wir eine echte Pokal-Überraschung?

Kurz vor der Pause ging Halle mit der Führung in die Kabine.

Obwohl Schalke in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit das Tempo steigerte und den Gegner phasenweise am eigenen Strafraum einschnürte, gelang kein Treffer. Halle setzte vor allem auf Konter und war dabei mehrfach gefährlich. Auch das Tor nach einer Ecke entstand aus einer solchen Situation.

Könnte heute noch eine Überraschung gelingen? Der HFC führte mit 1:0, nachdem Innenverteidiger Vin Kastull nach einer Ecke von links den Ball mit links im Netz unterbrachte. Das Leuna-Chemie-Stadion tobte, die Sensation war greifbar.

Nach etwa 20 Minuten war der Bundesligist noch nicht richtig im Spiel angekommen. Die Gastgeber präsentierten sich stark und hatten bereits gute Chancen, unter anderem durch Fabrice Hartmann, der in der 14. Minute mit einem Freistoß knapp am Tor vorbeischoss.

Der Liveticker ging nahtlos weiter, denn bereits lief das Duell zwischen Halleschem FC und Schalke 04, das zu diesem Zeitpunkt noch 0:0 stand.

Eine Blamage konnte verhindert werden: Der VfL Wolfsburg setzte sich im Elfmeterschießen mit 6:5 gegen Altglienicke durch. Ausgerechnet Mehmet Ibrahimi, der Torschütze in der Verlängerung, vergab den entscheidenden Strafstoß, bevor Kilian Fischer alles klar machte.

Endstand:
VSG Altglienicke (Regionalliga Nordost) – VfL Wolfsburg (2. Bundesliga) n.E. 8:9 (1:0/2:2/3:3)
Tore: 1:0 Jonas Nietfeld (6.), 1:1/2:2 Maximilian Arnold (55./83.), 2:1 Jonas Saliger (71.), 3:2 Mehmet Ibrahimi (109.), 3:3 Hauke Wahl (117.)

Das Spiel war vorbei, es ging ins Elfmeterschießen.

Am Wochenende setzten sich meist die Favoriten durch, doch mit Sonnenhof Großaspach nutzte ein Außenseiter die Lotterie vom Punkt für sich.

Die Partie war noch nicht entschieden, der VfL Wolfsburg erzielte den Ausgleich zum 3:3! Nach einer Ecke versuchte Reese eine Mischung aus Schuss und Flanke, Hauke Wahl blockte mit dem Bein – der Ausgleich war perfekt. Nur noch zwei Minuten waren zu spielen, das Elfmeterschießen zeichnete sich ab.

Doch was geschah hier? Ausgerechnet VSG ging erneut in Führung, bedingt durch einen groben Fehler der Wolfsburger. Maxi Arnold verschätzte sich bei einem hohen Ball, kam mit dem Kopf nicht an den Ball und ließ Ibrahimi passieren, der den Ball trocken im Tor versenkte.

Die ersten 15 Minuten der Verlängerung waren vorbei, das Spiel war äußerst knapp.

Wolfsburg bemühte sich weiter, doch Altglienicke konnte sich phasenweise auch befreien. Die Berliner waren erschöpft, und ihre Kapitäne Rieder und Czyborra mussten wegen Krämpfen ausgewechselt werden. Tore fielen in der Verlängerung jedoch nicht mehr.

Das Spiel in Berlin wurde fortgesetzt – kann der Regionalligist die Überraschung perfekt machen oder lässt die Kraft in der Verlängerung nach?

Ein Spiel läuft noch, während zwei Ergebnisse bereits feststehen:

SC Verl (3. Liga) – Hamburger SV (Bundesliga) 0:3 (0:1)
Tore: 0:1/0:2 Albert Grønbæk (40./46.), 0:3 Louis Lemke

Würzburger Kickers (3. Liga) – 1. FC Köln 1:2 (1:0)
Tore: 1:0 David Abrangao (18.), 1:1/1:2 Isak Johannesson (62./77.)

Ende! Der HSV und der 1. FC Köln lösten ihre Aufgaben souverän, während VfL Wolfsburg gegen VSG Altglienicke in die Verlängerung musste.

Die Schlussphase der Niedersachsen brachte keinen entscheidenden Treffer mehr, die Berliner kämpften verbissen und waren erschöpft. In der Verlängerung ist alles möglich.

Der Kapitän zeigte sich verlässlich: Maxi Arnold verwandelte einen direkten Freistoß zum 2:2 und rettete Wolfsburg damit zumindest in die Verlängerung. Aus halbrechter Position schoss der Linksfuß das Leder unhaltbar über die Mauer ins Netz – ein Traumtor!

Isak Johannesson sorgte mit einem Doppelpack für die Führung des 1. FC Köln, der das Spiel drehte. Maina startete einen Vorstoß über rechts und passte zu Johannesson, der den Überblick behielt und präzise traf.

Der VfL Wolfsburg schenkte Altglienicke die erneute Führung, als Keeper Jakub Zielinski einen schweren Fehler machte. Jonas Saliger nutzte die Chance und schob zum 2:1 für den Regionalligisten ein.

Nach diesem Patzer nahm der Bundesligist das Kommando wieder an sich. Isak Johannesson traf zum verdienten Ausgleich für Köln. Bülter flankte von links, und durch eine Kombination mit Ache landete der Ball im Netz.

Der Ausgleich für Wolfsburg folgte in der zweiten Hälfte, als Maximilian Arnold per Fernschuss traf. Bernhardsson leitete den Angriff ein und bediente den erfahrenen Mittelfeldspieler, der sich von einem Foul nicht beirren ließ und das 2:2 erzielte.

Beim Hamburger SV lief es ebenfalls rund, und selbst ein Jugendspieler kam zum Einsatz: Louis Lemke erzielte das 3:0. Der 16-Jährige, der als Ersatz für den verletzten Miro Muheim eingeplant war, bereitete zuvor das 2:0 vor und traf nach einem Ballgewinn per Linksschuss.

Schon zu Beginn der zweiten Halbzeit legte Albert Grønbæk für den HSV nach. Der dänische Nationalspieler zog mit Tempo von links in die Mitte, ließ einen Gegenspieler stehen und traf mit der Innenseite ins kurze Eck – ein schönes Tor!

Das Geschehen setzte sich in Verl, Berlin und Würzburg fort.

Zur Halbzeit deuteten sich weiterhin mindestens zwei große Überraschungen an: Würzburg und Altglienicke führten gegen Köln beziehungsweise Wolfsburg, die sich bemühten, aber noch nicht erfolgreich waren. Der HSV hielt als einziger Favorit die Flagge hoch und führte gegen Verl, wenn auch ohne Glanz.

Das erste Bundesligator des Tages fiel für den HSV, der die Führung eiskalt ausnutzte. Nach einem Fehler im Spielaufbau von Verl eroberte Albert Grønbæk den Ball, wurde von Patson Daka bedient und erzielte mit einem abgefälschten Schuss das 1:0 in der 40. Minute.

Nach etwa 30 Minuten waren alle Außenseiter noch voll im Spiel. Während Würzburg und Altglienicke weiterhin führten, bot Verl dem HSV weiterhin Paroli.

In Berlin übernahm Wolfsburg nach und nach die Kontrolle und setzte den Regionalligisten zeitweise unter Druck, konnte das Plus an Ballbesitz aber noch nicht nutzen.

Doch dann schlugen die Würzburger Kickers trotz eines zähen Spiels überraschend zu: Mit ihrem ersten vernünftigen Angriff gingen sie in Führung. Nach einer Ecke flankte Kraus erneut in die Mitte, wo David Abrangao den Ball irgendwie über die Linie drückte und den Spielverlauf auf den Kopf stellte.

Nach 15 Minuten hatten nicht nur die Wolfsburger gegen den Underdog ihre Schwierigkeiten.

Auch Verl machte dem HSV früh das Leben schwer. Mika Clausen verpasste in der 13. Minute nach einem sehenswerten Distanzschuss knapp eine Führung.

Im Gegensatz dazu war Köln gegen Würzburg klar tonangebend und näherte sich dem ersten Tor deutlich an.

Und es bahnte sich tatsächlich eine faustdicke Überraschung an: Schon in der 6. Minute ging die VSG Altglienicke gegen Wolfsburg in Führung! Die Berliner starteten stark und wurden prompt belohnt, als Jonas Nietfeld eine scharfe Hereingabe von Lennart Czyborra verwertete und das Stadion zum Kochen brachte.

Die Spiele auf den drei Plätzen um 18 Uhr waren damit eröffnet.

Der Bundesliga-Club HSV war beim Drittligisten Verl zu Gast, Köln trat ebenfalls gegen ein Drittligateam an, die Würzburger Kickers. Zudem spielte der Zweitligist VfL Wolfsburg gegen den Regionalligisten VSG Altglienicke aus Nordost-Berlin, in dessen Kader mit John-Anthony Brooks, Lennart Czyborra, Tim Rieder und Sven Sonnenberg auch erfahrene Profis standen.

Vier Spiele standen noch aus, dann war das lange Pokal-Wochenende weitgehend abgeschlossen. Die erste Runde jedoch war noch nicht komplett abgeschlossen.

Aufgrund des Supercups am Samstag starteten Borussia Dortmund (am 1. September beim HEBC Hamburg) und Bayern München (am 2. September beim VfL Osnabrück) erst später ins Pokalgeschehen.

13 Uhr:
SSV Jeddeloh II (Regionalliga Nord) – 1. FC Heidenheim (2. Bundesliga) 5:2 (3:1)
Tore: Yannik Wagner 0:1 (12.), Kamer Krasniqi 1:1 (14.), Jan Schöppner 2:1 (27./Eigentor), Haris Hyseni 3:1/4:1 (29./70.), Tim Janßen 5:1 (72.), Mikkel Kaufmann 5:3 (89.)

SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga) – VfL Bochum (2. Bundesliga) 1:2 (0:1)
Tore: Christian Rasmussen 0:1 (25.), Philipp Hofmann 0:2 (64.), Maxim Dal 1:2 (77.)

15.30 Uhr:
Eintracht Braunschweig (2. Bundesliga) – 1. FC Union Berlin (Bundesliga) 2:4 (1:1)
Tore: Max Marie 1:0/2:1 (11./54.), Zeno Van Den Bosch 1:1 (31.), Tom Rothe 2:2 (63.), Marin Ljubicic 2:3/2:4 (72./90.+4)

TSV Schott Mainz (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) – Borussia Mönchengladbach (Bundesliga) 0:5 (0:2)
Tore: Hugo Bolin 0:1/0:3 (22./48.), Daiki Hashioka 0:2 (25.), Lukas Ullrich 0:4 (61.), Wael Mohya 0:5 (67.)

VfB Krieschow (Oberliga NOFV-Süd) – 1. FSV Mainz 05 (Bundesliga) 0:9 (0:5)
Tore: Phillip Tietz 0:1/0:2/0:3/0:7 (19./26./32./57.), Nadiem Amiri 0:4/0:6 (39./48.), Sheraldo Becker 0:5 (43.), Ransford Königsdörffer 0:8 (73.), William Boving 0:9 (88.)

Carl Zeiss Jena (Regionalliga Nordost) – SV Darmstadt 98 (2. Bundesliga) 1:2 (1:2)
Tore: Milan Smit 0:1 (11.), Elias Löder 1:1 (38.), Lance Duijvestijn 1:2 (40.)

Bahlinger SC (Oberliga Baden-Württemberg) – 1. FC Magdeburg (2. Bundesliga) 0:4 (0:3)
Tore: Mateusz Zukowski 0:1/0:3 (5./44.), Falko Michel 0:2/0:4 (31./77.)

Westfalia Rhynern (Regionalliga West) – Dynamo Dresden (2. Bundesliga) 0:6 (0:5)
Tore: Henrik Koch 0:1 (8.), Niklas Hauptmann 0:2 (17.), Vincent Vermeij 0:3 (30.), Robert Wagner 0:4/0:6 (34./54.), Kaan Inanoglu 0:5 (39.)

18 Uhr:
Fortuna Düsseldorf (3. Liga) – SC Freiburg (Bundesliga) 1:5 (0:1)
Tore: Lucas Höler 0:1 (18.), Igor Matanovic 0:2/1:5 (71./90.+4), Lukas Kübler 0:3 (74.), Fabian Schleusener 1:3 (76.), Jordy Makengo 1:4 (80.)

Rot-Weiss Essen (3. Liga) – FC St. Pauli (2. Bundesliga) 2:0 (1:0)
Tore: Marek Janssen 1:0 (36.), Semir Telalovic 2:0 (53.)

1. FC Phönix Lübeck (Regionalliga Nord) – SC Paderborn 07 (Bundesliga) 2:4 (1:2)
Tore: Jano Ter Horst 0:1 (22.), Santiago Castaneda 0:2 (41.), Anton Ihde 1:2 (43.), Stefano Marino 1:3 (61.), Gabriel Vidovic 1:4 (71.), Tjark Scheller 2:4 (75./Eigentor)

SC-Knipser Matanovic setzte mit dem 5:1 in Düsseldorf den Schlusspunkt, anschließend wurde dort abgepfiffen. Damit sind alle drei Spiele beendet.

Bundesligist Freiburg und Aufsteiger Paderborn setzten sich souverän durch, während der Zweitligist FC St. Pauli überraschend früh ausschied. Drittligist Rot-Weiss Essen gewann mit 2:0 gegen die Hamburger Kiezkicker.

Der Deckel war drauf: Jordy Makengo stellte in der 80. Minute auf 4:1 für Freiburg.

Paderborn konnte ebenfalls entspannt in die Schlussphase gehen, während Rot-Weiss Essen ebenfalls in Führung lag.

Und plötzlich ging alles ganz schnell: Drei Minuten nach dem 2:0 von Matanovic legte Freiburg direkt nach. Kübler erzielte das 3:0, doch Schleusener verkürzte kurz darauf für Düsseldorf.

Paderborn zog davon: Vidovic erhöhte auf 4:1, womit Lübecks Hoffnungen auf ein Comeback vermutlich endgültig zunichtegemacht wurden. Zeitgleich legte Freiburg nach: Matanovic machte das 2:0.

Unglaublich: Lübeck war nahe am 2:2, kassierte dann aber das 1:3. Batista Meier nahm aus der Distanz Maß, Kips ließ den Ball prallen, und Marino staubte ab.

Rot-Weiss Essen legte nach – und wieder machte es der FC St. Pauli dem Drittligisten sehr leicht. Hofmann flankte von rechts, und Leihspieler Telalovic brauchte nur den Fuß hinzuhalten. 2:0!

Zur zweiten Halbzeit ging es weiter – was bieten die nächsten 45 Minuten?

Zur Pause war überall noch alles offen, kein Team konnte sich entscheidend absetzen.

Paderborn und Freiburg erfüllten bisher ihre Favoritenrolle, während in Essen der Drittligist vorn lag. Die Hamburger Kiezkicker mussten nach der Pause mehr investieren.

Für Lübeck kam die richtige Antwort: Nur zwei Minuten nach Paderborns 2:0 erzielte Ihde einen Treffer und brachte die Hausherren damit noch vor der Pause auf einen Treffer heran.

2:0 für den SCP! Wieder kam die Vorlage von der Eckfahne. Castaneda stieg am höchsten und traf per Kopf.

Tor im Stadion an der Hafenstraße! Obuz schlug den Ball von rechts weit zum zweiten Pfosten. Jannsen lauerte dort und köpfte ein – so einfach kann Fußball sein.

Der nächste Treffer folgte: Ter Horst brachte Paderborn in Führung. Damit blieb nur die Begegnung zwischen Rot-Weiss Essen und FC St. Pauli torlos.

Nach ruhigem Beginn machte der SCP das 1:0. Osterhage flankte von links, Höler stand richtig und schob ein.

Und weiter geht die wilde Fahrt! In Essen lief bereits der Ball, der Pokalabend war eröffnet.

Habt Ihr noch Hunger auf Pokal? Dann gibt’s gleich Nachschlag!

In Kürze starten drei weitere Spiele.

Das war's auf allen Plätzen! Union Berlin gewann bei Eintracht Braunschweig mit 4:2, Darmstadt verteidigte eine knappe Führung gegen Carl Zeiss Jena.

Gladbach, Magdeburg und Dynamo Dresden hatten weniger Mühe und setzten sich klar durch. Mainz 05 sorgte mit neun Treffern für das größte Torfeuerwerk des Tages.

Endergebnisse:
Eintracht Braunschweig – 1. FC Union Berlin 2:4 (1:1)
TSV Schott Mainz – Borussia Mönchengladbach 0:5 (0:2)
VfB Krieschow – 1. FSV Mainz 05 0:9 (0:5)
Carl Zeiss Jena – SV Darmstadt 98 1:2 (1:2)
Bahlinger SC – 1. FC Magdeburg 0:4 (0:3)
Westfalia Rhynern – Dynamo Dresden 0:6 (0:5)

Die laufenden Partien sind noch nicht beendet, doch der nächste Anpfiff steht nicht mehr lange bevor: Ab 18 Uhr folgen drei weitere Begegnungen.

SC Freiburg tritt bei Fortuna Düsseldorf an, SC Paderborn 07 ist zu Gast bei Phönix Lübeck, und Rot-Weiss Essen empfängt den FC St. Pauli.

18 Uhr:
Fortuna Düsseldorf (3. Liga) – SC Freiburg (Bundesliga)
Rot-Weiss Essen (3. Liga) – FC St. Pauli (2. Bundesliga)
1. FC Phönix Lübeck (Regionalliga Nord) – SC Paderborn 07 (Bundesliga)

Die Schlussphase läuft, noch etwa zehn Minuten regulär.

Darmstadt muss bei Carl Zeiss Jena weiter zittern und führt nur knapp 2:1. Union Berlin hat gegen Braunschweig nur einen Treffer Vorsprung.

An den anderen Plätzen ist die Entscheidung bereits gefallen. Gut 20 Minuten vor Schluss sind auf vier der sechs Spielfelder die Weichen gestellt.

Gladbach, Mainz, Magdeburg und Dynamo sind klar in Führung und steuern auf deutliche Siege zu.

Für Spannung sorgen Braunschweig und Union Berlin, die sich beim Stand von 2:2 noch alles offenhalten.

Auch Darmstadt hat bei Carl Zeiss Jena noch nichts gewonnen, die Führung bleibt knapp.

In Braunschweig wird es spannend: Marie bringt die Eintracht erneut in Führung.

Kaum ist der Ball wieder im Spiel, fallen auch die nächsten Treffer. Gladbach und Mainz legen nach der Pause jeweils nach.

Bolin trifft erneut für Borussia Mönchengladbach, nachdem er bereits das 1:0 erzielt hatte.

Beim FSV Mainz gab es ein Highlight: Amiri nahm einen Freistoß aus rund 30 Metern direkt und traf unter die Latte – ein wunderschönes Tor!

Der Ball rollt weiter.

Nach 20 Toren in der ersten Halbzeit darf man gespannt sein, ob die Teams auch nach der Pause so torhungrig bleiben.

Die erste Hälfte ist in den meisten Spielen vorbei, mehrere Begegnungen scheinen bereits entschieden.

Dynamo Dresden sowie Mainz 05 haben bereits fünf Tore erzielt und klare Verhältnisse geschaffen. Auch Magdeburg führte zur Pause mit 3:0, während Gladbach "nur" mit 2:0 vorn lag.

Die Partien zwischen Braunschweig und Union Berlin sowie Darmstadt und Carl Zeiss Jena sind noch offen.

Nach etwa 30 Minuten ist die Lage bei Westfalia Rhynern gegen Dynamo Dresden klar: Die SGD führt deutlich mit 4:0.

Auch Mainz gibt sich keine Blöße und liegt dank eines Dreierpacks von Tietz souverän vorn.

Plötzlich fällt im bislang torlosen Spiel zwischen Schott Mainz und Borussia Mönchengladbach der erste Treffer – und kurz darauf sogar zwei. Bolin bringt die Fohlen in Führung, Hashioka erhöht schnell auf 2:0.

Etwa 20 Minuten sind gespielt, vier Favoriten liegen vorn.

Union Berlin hingegen kassierte früh einen Rückschlag und liegt bei Eintracht Braunschweig hinten. Beim Duell Schott Mainz – Gladbach warten die Fans noch auf den ersten Treffer.

Dynamo Dresden legte ebenfalls früh vor und traf gegen Westfalia Rhynern.

Wer das Spiel im Wedaustadion verfolgen möchte, kann dies im TAG24-Liveticker tun.

Das erste Tor fiel: Zukowski brachte Magdeburg früh mit 1:0 in Führung.

Der DFB-Pokal rollt weiter auf sechs Plätzen gleichzeitig.

In Fürth ist das Spiel vorbei! VfL Bochum sichert sich knapp mit 2:1 den Einzug in die nächste Runde.

Ergebnis:
SpVgg Greuther Fürth – VfL Bochum 1:2 (0:1)
Tore: Christian Rasmussen 0:1 (25.), Philipp Hofmann 0:2 (64.), Maxim Dal 1:2 (77.)

Im Oldenburger Marschweg-Stadion sicherte sich Regionalligist SSV Jeddeloh II mit einem furiosen 5:1-Sieg gegen den zwei Ligen höher spielenden 1. FC Heidenheim die bisher größte Überraschung der ersten DFB-Pokalrunde.

Endergebnis:
SSV Jeddeloh II – 1. FC Heidenheim 5:2 (3:1)
Tore: Yannik Wagner 0:1 (12.), Kamer Krasniqi 1:1 (14.), Jan Schöppner 2:1 (27./Eigentor), Haris Hyseni 3:1/4:1 (29./70.), Tim Janßen 5:1 (72.), Mikkel Kaufmann 5:3 (89.)

Heidenheim verkürzte noch, Kaufmann traf zum 2:5.

Eine Aufholjagd in dieser Höhe scheint unrealistisch, da nur noch wenige Minuten Nachspielzeit liefen und Heidenheim noch drei Tore zum Ausgleich bräuchte.

In Fürth gab es einen Anschlusstreffer: Nach einer Ecke von links köpfte Dal den Ball ins Tor – 1:2 aus Sicht der Gastgeber.

Heidenheim brach komplett zusammen, Jeddeloh traf zum fünften Mal: Janßen wurde in die Tiefe geschickt und traf lässig durch die Beine des Torwarts.

Ein Elfmeter von Hyseni zum 4:1 wurde sicher verwandelt.

Jeddeloh II hatte die Partie fest im Griff, als Janßen mit Tempo in den Strafraum zog und vom Torwart gefoult wurde, der den Fuß traf.

Das 2:0 für Bochum! Hofmann nahm eine Flanke von links direkt und traf per Volley.

Für Heidenheim gab es noch einen Rückschlag: Nach einem Foul von Siala an Zivzivadze im Strafraum vergab der Gefoulte den Elfmeter schwach – kein Tor.

Die Halbzeit war vorbei, der SSV Jeddeloh II stand kurz vor einer Sensation. Der Underdog aus Niedersachsen musste den 3:1-Vorsprung verteidigen, um die erste große Überraschung der Pokalrunde zu schaffen.

Parallel führte Bochum mit 1:0 gegen Fürth zur Pause.

Der krasse Außenseiter erhöhte auf 3:1, als Hyseni von der Strafraumkante abzog und den Ball in den Winkel jagte – ein großartiges Tor!

Die Partie nahm eine unerwartete Wendung: Jeddeloh II drehte das Spiel und lag dank eines Eigentors von Schöppner mit 2:1 vorn.

In Fürth schlug Bochum aus dem Nichts zu und ging mit 1:0 in Führung. Nach einem Fehlpass schalteten die Gäste schnell um, Rasmussen traf.

So schnell kann es gehen: Wagner brachte Heidenheim zunächst in Führung, doch schon nach zwei Minuten glich der Underdog aus Krasniqi aus.

Auf beiden Plätzen stand es noch 0:0, doch Heidenheim musste gegen Jeddeloh II aufmerksam bleiben.

Janßen sorgte über links für Tempo und bediente Kanowski, der knapp am Tor vorbeiköpfte – eigentlich eine Chance.

Endlich geht es los! Die Pokalspiele sind eröffnet.

Der dritte Tag der ersten DFB-Pokalrunde steht bevor.

Bislang hat nur der Drittligist Sonnenhof Großaspach einen Favoriten besiegt, während die übrigen höherklassigen Vereine sich souverän durchsetzten. Kommt heute die nächste Überraschung?

Der DFB-Pokal geht mit voller Fahrt weiter. Am Sonntag stehen elf weitere Partien der ersten Runde auf dem Programm, darunter das Duell zwischen dem 1. FC Heidenheim (2. Bundesliga) und dem SSV Jeddeloh II (Regionalliga Nord).

Der Verein Jeddeloh II ist kein Zweitteam, sondern ein eigenständiger Club aus Edewecht im Landkreis Ammerland. Ein kurioser Fakt: Jeddeloh I liegt nur etwa vier Kilometer entfernt.

Um 13 Uhr kommt es zudem in Fürth zum Duell zweier Zweitligisten: Greuther Fürth empfängt den VfL Bochum.

13 Uhr:
SSV Jeddeloh II (Regionalliga Nord) – 1. FC Heidenheim (2. Bundesliga)
SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga) – VfL Bochum (2. Bundesliga)

Die weiteren Partien, Berichte und detaillierte Spielstände könnt Ihr weiterhin im Liveticker verfolgen.