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Ebimbe übt scharfe Kritik an Eintracht Frankfurt und erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Verein

Frankfurt am Main – Die Zeit von Eric Junior Dina Ebimbe (25) bei Eintracht Frankfurt ist vorbei, doch offenbar hat der Neu-Schalker einiges aus seiner Vergangenheit mitgenommen. Der ehemalige Frankfurter äußerte sich nun ungewöhnlich offen über seinen früheren Klub und kritisierte vor allem den Umgang mit den Spielern deutlich.

Besonders der Anfang seiner Zeit am Main blieb ihm positiv in Erinnerung. Unter dem damaligen Trainer Oliver Glasner (52) habe er sich zunächst sehr wohlgefühlt. „In meinem ersten Jahr hier unter Oliver Glasner war ich wirklich glücklich“, erklärte Dina Ebimbe am Dienstag bei einer Pressekonferenz auf dem Trainingsgelände von Schalke.

Seiner Wahrnehmung nach veränderte sich die Situation jedoch im weiteren Verlauf. Im zweiten Jahr sei er nicht mehr zufrieden gewesen: „Weil ich anfing, Probleme zu bekommen.“

Dabei macht Dina Ebimbe ausdrücklich klar, dass sich seine Kritik nicht gegen den Verein selbst richtet. „Ich habe großen Respekt vor dem Klub. Auch die Fans schätze ich sehr“, betonte er.

Doch dann folgte eine Aussage, die Aufmerksamkeit erregte: „Aber wie manche Spieler dort manchmal behandelt werden … das sieht man ganz genau.“

Der Mittelfeldspieler wurde wenig später noch deutlicher: „Ich werde nicht ins Detail gehen, aber jeder weiß, wie sie mit den Spielern umgehen“, sagte der 25-Jährige und bezeichnete den Umgang anschließend als „auf eine gewisse Weise respektlos“.

Für ihn persönlich sei ein solcher Umgang besonders schwer zu verkraften. „Ich bin ein sehr menschlicher Mensch. Wenn man mich schlecht behandelt, gebe ich auch nichts zurück“, erläuterte er.

Mit seiner Zeit in Frankfurt habe er inzwischen abgeschlossen. „Frankfurt gehört der Vergangenheit an. Ich wünsche dem Verein nur das Beste“, so der Mittelfeldspieler.

Doch ganz ohne eine weitere Spitze ging es nicht: „Es gibt eine bestimmte Art und Weise, wie man Spieler behandeln sollte.“

Besonders brisant: Seine Kritik beschränkt sich ausdrücklich nicht nur auf seine eigene Erfahrung.

„Ich spreche nicht nur für mich. Ich spreche für alle Spieler, die dort waren, und auch für diejenigen, die noch kommen werden“, schloss der Kameruner mit deutlichen Worten gegen seinen ehemaligen Klub ab.