„Jetzt beginnt der Ernst des Trainings!“: Dynamos Österreicher hat sich in Dresden bereits gut eingelebt
Dresden – Der heftige Gewitterregen am Mittag sorgte keineswegs für Abkühlung. Zum Auftakt der ersten intensiven Vorbereitungswoche bei Dynamo Dresden herrschte eine schwül-drückende Atmosphäre. Selbst im Stehen rann der Schweiß. Die Spieler mussten sich noch ordentlich bewegen – und das taten sie auch, niemand fehlte.
Die ersten Trainingstage wurden von allen gut gemeistert. Trainer Thomas Stamm (43) konnte fast auf den gesamten Kader bauen, abgesehen von Lars Bünning (28), der noch längere Zeit ausfallen wird.
Im Tor gibt es derzeit eine Überzahl an Spielern, denn zusätzlich zu den vier Stammspielern trainiert auch Maximus Fritzsche mit. Der 18-jährige Nachwuchstorwart zeigt neben den erfahrenen Kollegen bereits vielversprechende Ansätze – ein Talent für die Zukunft. Ebenso erfreulich ist die Rückkehr von Lennart Grill (27) und Elias Bethke (23), die beide alle Übungen absolvieren konnten.
Insgesamt fand nach dem Trainingsstart am Donnerstag bereits die fünfte Einheit der noch jungen Saison statt. Dabei werden die neuen Spieler weiterhin in die Mannschaft eingebunden, darunter auch Ahmet Muhamedbegovic (27). Der Innenverteidiger kam aus Slowenien vom NK Olimpija Ljubljana nach Dresden.
„Die ersten Einheiten dienen wirklich dazu, reinzukommen und sich kennenzulernen“, erklärte der Österreicher nach dem heutigen Training. „Die Jungs haben mich super aufgenommen. Wir sind richtig gut in die Woche gestartet, ich fühle mich hier sehr wohl. Jetzt beginnt der richtige Trainingsalltag“, lachte der 27-Jährige.
Einzig die Hitze der letzten Tage machte die Arbeit erschwerlich. „Das Wochenende war wirklich hart“, räumte er ein.
Dass alle Neuzugänge gemeinsam in einem Hotel untergebracht sind, erleichtert das Ankommen bei Dynamo zusätzlich. So können sie sich abends besser austauschen. „Das ist natürlich hilfreich. Aber auch in der Kabine wird viel Unterstützung angeboten“, berichtete Muhamedbegovic.
Wie er jedoch zugab, fehlt nach den intensiven Einheiten oft die Kraft für lange Gespräche, denn auch gestern gab Trainer Stamm wieder ordentlich Gas.
Die zahlreichen verschiedenen Spielformen und Abschlussübungen forderten während der zweistündigen Einheit nicht nur volle Konzentration, sondern zerrten bei den hohen Temperaturen auch an den Kräften. Und am Dienstag geht es genau so weiter.