Dynamo-Streit mit DFB: K-Block bleibt vorerst für Darmstadt-Spiele geöffnet
Dresden – Dynamo Dresden hat vorerst einen Teilerfolg vor dem Ständigen Schiedsgericht des DFB erzielt. Im Rahmen des laufenden Schiedsverfahrens wurde die Sperre des K-Blocks, die aufgrund der Ausschreitungen beim Zweitliga-Duell gegen Hertha BSC am Karsamstag verhängt worden war, zunächst ausgesetzt.
Wie die SGD am Dienstag bekanntgab, ruht die Vollstreckung der Sanktion des DFB-Bundesgerichts bis zum Abschluss des Verfahrens, das voraussichtlich im Herbst stattfinden soll.
Dadurch steht Dynamo beim ersten Heimspiel der neuen Saison gegen Darmstadt 98 am Sonntag, den 16. August, die volle Unterstützung seiner Anhänger zur Verfügung, und bereits gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.
Eine endgültige Aufhebung der Sperre ist damit jedoch noch nicht erreicht. Sollte das Ständige Schiedsgericht die Entscheidungen des Sport- und Bundesgerichts bestätigen, müssen die Blöcke K1 bis K5 bei einem Heimspiel gesperrt bleiben.
Seit Ende Mai setzt Dynamo alle rechtlichen Mittel ein, um gegen den teilweisen Zuschauerausschluss vorzugehen.
Erst am vergangenen Freitag hatte das DFB-Bundesgericht die Sperre des K-Blocks für eine Partie sowie eine weitere Spielstrafe auf Bewährung und eine Geldbuße in Höhe von 91.200 Euro bestätigt, nachdem die Schwarz-Gelben wegen der Krawalle am Karsamstag verurteilt worden waren.
Die SGD kündigte daraufhin unmittelbar an, weitere rechtliche Schritte zu prüfen, und reichte fristgerecht Klage beim Ständigen Schiedsgericht ein. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens will Dynamo rechtzeitig informieren.
Bereits 2013 war die SGD vor das Ständige Schiedsgericht gezogen, um gegen den DFB-Pokalausschluss vorzugehen. Damals wurde der Einspruch jedoch abgelehnt: Die höchste Instanz bestätigte die vorangegangenen Urteile, sodass die Dresdner in der Pokalsaison 2013/14 nicht vertreten waren.
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Tabelle der 2. Bundesliga
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Ende der Saison den ersten Platz belegt, wird Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Dies gilt ebenso für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.