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Dynamo-Vizekapitän Vermeij plaudert über seine Ziele für die Saison

Dresden – Diese Niederlage hat Vincent Vermeij (31) sichtlich geärgert! Beim 1:2 im ersten von zwei Testspielen gegen Energie Cottbus ließ er seinem Unmut freien Lauf. Seine intensive Reaktion zeigt seine vorbildliche Einstellung – und wohl auch, wie sehr ihm seine neue Rolle am Herzen liegt, in der er sich noch stärker einbringen möchte.

„Schon in der letzten Saison habe ich während des Spiels gespürt, dass ich vielleicht diese Rolle übernehmen kann. Jetzt, wo Stefan Kutschke aufgehört hat, steht eine große Lücke offen, die wir füllen müssen“, erklärt die Nummer zwei hinter Niklas Hauptmann.

Vermeij wurde zum neuen stellvertretenden Kapitän der SGD ernannt und gehört dem fünfköpfigen Mannschaftsrat an.

„Ich habe das Gefühl, dass die diesjährige Spielzeit eine Chance für mich ist, mich sowohl auf dem Platz als auch abseits davon weiterzuentwickeln“, so der Niederländer.

In seinen vorherigen Stationen in Duisburg und Freiburg hatte der erfahrene Stürmer bereits ähnliche Führungsaufgaben inne. „Auch in Düsseldorf habe ich diese Verantwortung gespürt. Deshalb freue ich mich sehr, diese Rolle jetzt wieder auszufüllen. Ehrlich gesagt ist es einfach schön, dass der Trainerstab und die Mannschaft mich gewählt haben“, gesteht Vermeij.

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Doch der 31-Jährige möchte nicht nur sich selbst voranbringen, sondern auch „den jüngeren Spielern auf und neben dem Platz Unterstützung bieten“.

Dies sind allerdings nicht die einzigen Ambitionen, die sich der Mittelstürmer für seine fünfte Saison in der 2. Bundesliga gesetzt hat.

Im vergangenen Jahr wurde er durch Krankheit zurückgeworfen und kam erst spät richtig in Fahrt. Erst am 11. Spieltag spielte er erstmals mehr als 30 Minuten, nur eine Woche später absolvierte er bereits eine komplette Partie.

Insgesamt traf Vermeij in 24 Spielen elfmal. Und wie sehen seine Pläne für diese Saison aus?

„Zunächst einmal möchte ich gesund durch die gesamte Saison kommen“, betont der 1,95 Meter große Angreifer.

„Außerdem hatte ich mir im letzten Jahr vorgenommen, zweistellig zu treffen – das habe ich erreicht. Dieses Mal strebe ich noch mehr Tore an. Das ist mein persönliches Ziel.“

Und falls das nicht gelingt? Kein Problem: „Ich bin jemand, der sagt: Wenn ich zehn Tore schieße, aber wir in der Tabelle weiter oben stehen als im Vorjahr, nehme ich das natürlich auch gerne.“