Verändert sich noch etwas am Dynamo-Kader?
Dresden – In den ersten Wochen der Vorbereitung hat sich bei Dynamo Dresden einiges getan: Vier Spieler kehrten von ihren Leihen zurück, dazu kamen acht externe Verstärkungen. Mit Ben Bobzien (23), der zu Beginn des Trainingslagers in Windischgarsten dazustieß, war bisher der letzte Neuzugang an Bord. Gibt es noch weitere Ergänzungen?
„Wir sind mit dem aktuellen Kader sehr zufrieden“, betonen Trainer Thomas Stamm (43) und Sportgeschäftsführer Sören Gonther (39) unabhängig voneinander. Der Verein will nur dann noch tätig werden, wenn ein echtes Highlight verfügbar ist – also ein richtiges „Filetstück“.
„Wir haben volles Vertrauen in die Spieler, die bereits hier sind“, fügt Gonther hinzu. Es soll kein Spieler um jeden Preis verpflichtet werden.
„Aufgrund der WM und des verspäteten Bundesligastarts werden sich noch einige Transfers ergeben. Wir beobachten das Geschehen genau, um mögliche Entwicklungen frühzeitig einzuschätzen“, erklärt Gonther. Er hat mehrfach angedeutet, dass er möglicherweise noch einen Flügelspieler ins Visier nimmt.
„Falls wir ein Teil finden, das die Mannschaft qualitativ verbessert, sich in seinem Profil von den vorhandenen Spielern unterscheidet und finanziell ins Budget passt, greifen wir zu. Passiert bis zum 1. September nichts, dann gehen wir mit dem aktuellen Kader in die Saison. Das bereitet mir keinerlei Sorgen“, so Gonther.
Den Blick richtet man eher auf die Wintertransferphase, die bereits im Hintergrund vorbereitet wird. Für Gonther und Stamm hat eine langfristige Planung oberste Priorität.
„Zunächst wollen wir aber sehen, wie wir uns in den ersten Wochen der Saison präsentieren“, sagt Stamm.
Um potenzielle Neuzugänge zu entdecken, ist Gonthers Team ständig unterwegs. Am vergangenen Wochenende besuchten er selbst, Kaderplaner Stephan Engels (35) und Niklas Kreuzer (33) gleich drei Regionalligaspiele im Osten.
Engels plant, an manchen Wochenenden sogar bis zu sechs Spiele zu beobachten – alles mit dem Ziel, Dynamo noch besser und erfolgreicher zu machen.