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Keine Entscheidung getroffen: Dynamo-Verhandlung wird verlängert

Frankfurt am Main/Dresden – Das DFB-Bundesgericht hat im Fall Dynamo Dresden noch keine abschließende Entscheidung getroffen und lässt sämtliche Optionen offen. Statt eines Urteils wird der Fall zwischen dem Verein und dem Verband nun weiter vertagt.

Bis zum 4. August 2026 haben sowohl der Klub als auch der DFB die Möglichkeit, zusätzliche Beweismittel vorzulegen. Die endgültige Entscheidung soll dann erst zwei Tage später unter Einbeziehung möglicher weiterer Beweise erfolgen, wie auf der offiziellen Dynamo-Webseite mitgeteilt wird.

„Wir prüfen derzeit, inwieweit weitere Beweise in den nächsten Verhandlungsabschnitt einfließen können. Unsere grundsätzliche Überzeugung, dass alle Argumente und Perspektiven Gehör finden sollten und diese das Urteil maßgeblich beeinflussen können, bleibt unverändert“, erklärt Stephan Zimmermann (39), Geschäftsführer von Dynamo.

Die mündliche Verhandlung begann heute um 12.30 Uhr am DFB-Campus. Inhaltlich geht es dabei um die Ereignisse während des Zweitliga-Spiels zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC am 4. April 2026.

Bei dieser Partie kam es zu Ausschreitungen auf Seiten beider Fangruppen, einem umfangreichen Einsatz von Pyrotechnik – teilweise auch gegen Personen gerichtet –, einer Spielunterbrechung sowie zu Auseinandersetzungen im Innenraum.

Am 20. Mai verhängte das DFB-Sportgericht im Einzelrichterverfahren verschiedene Strafen, darunter einen teilweisen Ausschluss von Zuschauern aus dem K-Block.

Diese Sanktionen wurden in der mündlichen Verhandlung am 5. Juni bestätigt, wobei der Einspruch von Dynamo abgelehnt wurde. Gegen diese Entscheidung legte der Verein Berufung beim DFB-Bundesgericht ein.

Das erste Heimspiel der Saison findet am 16. August im Rudolf-Harbig-Stadion statt und der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren.

Für die Begegnung gegen den SV Darmstadt wurden bereits über 25.000 Tickets verkauft – obwohl weiterhin eine Block-Sperre im Raum steht.

Im Falle einer Sperre will der Verein die Ticketkäufer informieren und eine „kundenorientierte Lösung“ anbieten.

Erstmeldung um 17:49 Uhr, Aktualisierung um 17:51 Uhr.