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Dynamo nicht mehr unter den drei Besten – dennoch besser als Hertha & Co.

Dresden – Geld regiert die Welt im Profifußball, und auch Dynamo Dresden bildet hierbei keine Ausnahme. Obwohl die SGD gerne betont, einen anderen Weg zu gehen, spricht die Flut an Fanartikeln zum Abschied von Stefan Kutschke (37) eine andere Sprache.

Wie jeder andere Profi-Fußballverein in Deutschland, Europa und weltweit ist auch Dynamo auf Einnahmen angewiesen – und das ist völlig legitim. Bereits vor einem Jahr gehörte Schwarz-Gelb laut den Zahlen der Deutschen Fußball-Liga zu den finanzstärksten Zweitligisten.

Im Geschäftsjahr 2023/24 verfügte der Verein als Drittligist über ein Eigenkapital von 11,47 Millionen Euro – deutlich mehr als viele etablierte Clubs, beispielsweise der Aufsteiger Schalke 04 mit einem Minus von 103,97 Millionen Euro. Doch wie sieht es ein Jahr später aus?

Im Bericht zum Geschäftsjahr 2024/25 verlor Dynamo seinen Platz unter den drei wirtschaftlich stärksten Vereinen der zweiten Liga. Mit 10,9 Millionen Euro Eigenkapital liegt man nun nur noch auf Rang sieben – ein Platz, den man sportlich in der kommenden Saison gerne einnehmen würde.

Das Schlusslicht bildet Hertha BSC mit einem negativen Eigenkapital von 38,4 Millionen Euro, gefolgt von Arminia Bielefeld mit einem Minus von 1,76 Millionen Euro.

„Ein negatives Eigenkapital bedeutet, dass hohe Verbindlichkeiten bestehen. Es sagt jedoch nichts darüber aus, ob man in der Lage ist, diese Schulden zu begleichen“, erklärte Dynamos Finanzgeschäftsführer Stephan Zimmermann (39) bereits vor einem Jahr gegenüber TAG24.

Das Eigenkapital allein gibt demnach nicht immer Aufschluss über die finanzielle Lage eines Vereins, wenn ausreichend Mittel vorhanden sind, um die Schulden abzubauen.

Der unangefochtene finanzielle Spitzenreiter der Zweiten Liga ist mit großem Abstand der VfL Wolfsburg, der in der Bilanz 76,4 Millionen Euro Eigenkapital ausweist.

Neben den Zahlen der DFL veröffentlichte auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seinen Finanzbericht für 2025. Der Verband erzielte im vergangenen Jahr einen Überschuss von 19,6 Millionen Euro – allein das Sport- und Bundesgericht trug mit rund 8,4 Millionen Euro dazu bei.

Dynamo zahlte davon im Jahr 2025 359.360 Euro, was etwa 4,3 Prozent entspricht – eine Summe, die an anderer Stelle letztlich fehlt.