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Schwarz-gelbe Welle in Münster? Einzigartiger Support für Dynamo deutschlandweit

Dresden – Zum ersten Mal unter der Leitung von Trainer Thomas Stamm (43) muss Dynamo Dresden in der ersten Runde des DFB-Pokals auswärts antreten. Das letzte Mal war dies in der Saison 2019/20 der Fall, als man mit 3:0 gegen Dassendorf in Zwickau gewann. Allerdings findet das Spiel im Preußenstadion in Münster statt, das bessere Voraussetzungen bietet – ein klarer Vorteil für die Schwarz-Gelben.

„Im Grunde geht es immer darum, die gegebenen Rahmenbedingungen zu akzeptieren, egal wie sie sind. Hätten wir das Spiel an ihrem Stadion austragen müssen, hätten wir das auch angenommen. Jetzt findet die Partie in Münster statt, und genauso nehmen wir das hin“, erklärt Thomas Stamm. Für den Dresdner Coach spielt der Austragungsort keine große Rolle.

„Rhynern wird voraussichtlich rund 7000 Fans mitbringen, was für sie wohl etwas Besonderes darstellt. Sie freuen sich sicher, in einem passenden Stadion und auf einem guten Spielfeld anzutreten.“

Mindestens 1900 Anhänger der Gäste werden ihre Mannschaft lautstark unterstützen – so groß ist das Kartenkontingent. „Wir freuen uns riesig über die volle Unterstützung und wollen für all jene, die den weiten Weg auf sich nehmen, natürlich eine starke Leistung zeigen und in die nächste Runde einziehen“, hofft Stamm.

Doch: „Rhynern hat kürzlich in Wattenscheid gespielt, wo die Atmosphäre ähnlich sein wird wie in Münster. Das verschafft uns keinen Vorteil, sondern es geht vor allem darum, die Bedingungen anzunehmen und emotional das nötige Level zu erreichen – vielleicht sogar darüber hinaus.“

Am Ende könnte das Spiel trotz allem einem Heimspiel gleichen – obwohl es knapp 560 Kilometer vom heimischen Rudolf-Harbig-Stadion entfernt stattfindet. Das ist bei Dynamo zwar nicht selbstverständlich, aber dennoch Realität.

„Das ist definitiv etwas, das uns die ganze Saison begleitet – und das keinesfalls selbstverständlich ist. Die Unterstützung, die wir auswärts erleben, ist enorm und vermutlich einzigartig in Deutschland“, so Tim Schreiber (24).

Der Torwart betont: „Darauf können wir stolz sein, denn es ist schließlich ein Auswärtsspiel und mehrere hundert Kilometer Entfernung. So etwas sollte man nie als Selbstverständlichkeit ansehen. Es ist vielmehr ein Privileg, als Spieler mit einer derart starken Unterstützung rechnen zu können.“

Mit dem Einzug in die zweite Runde hätte sich jeder einzelne Kilometer definitiv gelohnt.