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Kein einziges Streichholz entzündet: Dynamo und Hertha zeigen, dass es auch friedlich geht

Dresden – „Wir möchten Fußball-Deutschland beweisen, dass wir es auch anders können“, erklärte Dynamo-Trainer Thomas Stamm (43) vor dem Duell zwischen Dynamo und Hertha (1:2). Beim vorherigen Aufeinandertreffen im April kam es zu heftigen Ausschreitungen. Die Aussage des Trainers bewahrheitete sich: Es blieb ruhig und friedlich. Die Polizei in Dresden zeigte sich zufrieden.

„Am Samstagabend führte die Polizeidirektion Dresden im Rahmen der Begegnung zwischen der SG Dynamo Dresden und Hertha BSC einen Einsatz durch. Dabei wurden sie von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Sachsen sowie der Polizeidirektion Görlitz unterstützt. Das Spiel war im Vorfeld als Hochrisikospiel eingestuft worden“, teilte die Polizeidirektion Sachsen in der Nacht zum Sonntag mit.

„Der Großteil der Gästefans reiste per Bus oder mit privaten Fahrzeugen an. Rund 270 Anhänger wurden in Dresden von Shuttlebussen der Verkehrsbetriebe von der Pieschener Allee zum Stadion an der Lennéstraße gefahren.“

„Im Zusammenhang mit dem Spiel kam es zu keinerlei nennenswerten Zwischenfällen. Auch die Abreise der Fußballfans verlief ohne Probleme“, heißt es ergänzend in der Mitteilung.

Die Anhänger von Dynamo haben bewiesen, dass sie es auch anders können – wie in 95 Prozent der Fälle: lautstark, leidenschaftlich und stets anfeuernd.

Kein einziges Feuerzeug wurde angezündet, keine Fackel brannte. Doch eines konnten sie sich nicht verkneifen: eine Spitze gegen den DFB.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit entrollten sie im K-Block ein großes DFB-Logo, das durchgestrichen war. Darunter stand die Botschaft: „Krawallspiel zur besten Sendezeit? Wenn das Geld stimmt, seid ihr bereit!“

Auch den Fans kam es merkwürdig vor, dass die Partie – wie schon zu Ostern – an einem Samstagabend um 20:30 Uhr angesetzt wurde. Offenbar hatten einige auf Ausschreitungen gehofft. Doch es gab keine!

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Tabelle der 2. Bundesliga

Diese Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Meister der zweiten Liga und steigt in die 1. Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte tritt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga an, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.