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Osnabrück-Duell wird für Dynamo zu einem Treffen ehemaliger Spieler

Dresden – An der Bremer Brücke sind die Emotionen stark ausgeprägt, vor allem für drei Spieler im lila Trikot, die wohl noch etwas intensiver miterleben. Denn mit Robin Meißner (27), Jannik Müller (32) und Konrad Faber (28) stehen gleich drei einstige Dynamo-Spieler aktuell beim VfL Osnabrück auf dem Feld. Auch Co-Trainer Ferydoon Zandi (47) war zwei Jahre lang Teil der SGD.

Nach seiner Verpflichtung wurde Meißner im Sommer 2025 für zwei Jahre von Dynamo zu Osnabrück ausgeliehen. Dort erzielte er mit 13 Treffern und zehn Assists maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die 2. Bundesliga. Aufgrund einer Kaufoption blieb er anschließend fest bei den Niedersachsen, nachdem er bei Schwarz-Gelb kaum Fuß fassen konnte.

"Darüber sehe ich das ehrlich gesagt anders. Während meiner Anfangszeit hier im 3-5-2-System hatte er seine stärkste Phase und war sehr erfolgreich. Ich erinnere mich an viele Partien, in denen das damalige System perfekt auf ihn abgestimmt war", entgegnet Thomas Stamm (43). Der Dynamo-Trainer betont: "Ich bin überzeugt, dass die Spielweise in Osnabrück ihm gut tut und es ihm ermöglicht, sein Potenzial auszuschöpfen."

Bisher gelangen dem 27-Jährigen zwei Treffer in der zweiten Liga, besonders herausragend war jedoch sein Tor im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München zum zwischenzeitlichen 1:0, das sogar für das Tor des Monats nominiert wurde.

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"Es gibt immer wieder Fälle, in denen Spieler bei bestimmten Clubs besser funktionieren als bei anderen. Das hängt oft mit dem Spielsystem zusammen und vielleicht auch mit dem Trainer an der Seitenlinie. Robin passt hervorragend zu unserer Spielidee. Ich freue mich sehr, dass er bei uns ist", sagte Jannik Müller den DNN über seinen Sturmpartner.

Der Innenverteidiger ist seit Januar 2025 für den VfL aktiv und führte zuvor auch Gespräche mit Dynamo. Bei Osnabrück trägt er als Kapitän Verantwortung, dennoch schaut er gerne noch in die sächsische Landeshauptstadt zurück.

Während seiner Zeit bei Dynamo (2014–2020/136 Einsätze) lernte er seine Frau kennen, und auch die gemeinsame Tochter wurde dort geboren. Einen Rückkehr wünscht er sich, will aber vorher selbstverständlich gegen seinen früheren Club gewinnen.

Weniger erfolgreich verläuft die Saison für Außenverteidiger Konrad Faber. Wie schon im Vorjahr begann er als Stammspieler in Dresden, verlor jedoch bald seinen Platz. Über 30 Einsatzminuten verzeichnete er nur an den ersten beiden Spieltagen.

"Ich bringe viel Erfahrung mit, und das letzte Jahr in Dresden hat mir sehr geholfen. Ich kann auch jüngere Spieler unterstützen, weil ich gelernt habe, dass man als Aufsteiger vor allem Ruhe bewahren muss", erklärte der 28-Jährige gegenüber der Bild. Sicherlich hatte er auch einige nützliche Ratschläge parat.