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Dynamo Dresden: Stürmer Vermeij fordert mehr Einsatz vom Team

Dresden – Am Samstagabend steht im Spitzenspiel Dynamo Dresden gegen Hertha BSC ein Duell „Vier gegen 15 Punkte“ an. Für beide Mannschaften überraschend: Während bei der SGD der Saisonstart in der 2. Bundesliga punktetechnisch enttäuschend verlief, präsentiert sich Berlin bislang makellos. Ein wesentlicher Grund für die Lage bei den Schwarz-Gelben ist aus Sicht des Teams der Druck.

Zumindest sieht das Stürmer Vincent Vermeij (32) so. Nach einer starken Rückrunde und einem vielversprechenden Transfer-Sommer müsse doch nun der nächste Schritt folgen. „Ich denke, ganz Deutschland hat zu Beginn so gedacht“, erklärt der Niederländer.

„Dresden muss jetzt einen Schritt nach vorne machen, denn was wir im letzten Jahr gezeigt haben, war wirklich gut. Aber damit geht eben auch ein gewisser Druck einher“, erläutert der 32-Jährige weiter.

Mit diesem Druck umzugehen, gestaltet sich schwierig, besonders wenn trotz guter Leistungen die Punkte ausbleiben.

Bisher gab es nur einen Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen – das bedeutet aktuell den 17. Tabellenplatz. Das setzt den Spielern mental zu.

„Ich glaube, wenn man diesen Druck ständig mit sich herumträgt, ist das nicht förderlich für die Jungs. Ich versuche deshalb, locker zu bleiben und viel mit den Spielern zu sprechen“, offenbart Vermeij.

Das ist sicherlich richtig. Bis zu einem gewissen Maße lässt sich die Situation durch den Druck erklären. Doch jeder Beruf bringt Herausforderungen mit sich – man muss abliefern. Stichwort: Leistungsgesellschaft.

Auch Vermeij sieht das so: „Letztlich spielen wir in der zweiten Liga. Jeder erwartet von uns eine gewisse Qualität“, sagt er und fordert sein Team entsprechend heraus.

„Es ist in Ordnung, wenn mal jemand einen schwächeren Tag erwischt. Aber es kann nicht sein, dass jede Woche jemand schlecht spielt oder sogar sechs von elf Spielern. Ich erwarte, dass wir – und ich mich selbst eingeschlossen – jede Woche eine konstante Leistung zeigen.“

Mit seiner Erfahrung kann er dabei helfen, die mentale Last von der Mannschaft zu nehmen, denn ähnliche Situationen hat er schon oft durchlebt.

„Ich versuche, entspannt zu bleiben und nicht zu streng mit den Jungs zu sein. Das ist besser, denn ich denke, wir machen auch viele Dinge richtig“, so der Stürmer.

Am Samstagabend gilt es, dies auf dem Platz zu beweisen. Nur gut mitzuspielen und mitzuhalten reicht auf Dauer nicht mehr – es müssen endlich Punkte her, egal gegen wen.

Und bei Hertha weiß man: Jede Serie endet irgendwann.

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2. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Das gilt auch für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte tritt gegen den Drittletzten der Bundesliga in der Relegation an, um entweder aufzusteigen oder in der obersten deutschen Spielklasse zu verbleiben.