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Ein äußerst schmerzhafter Start für Dynamo – deutliche Niederlage in Nürnberg

Nürnberg – So hatte sich Dynamo Dresden den Auftakt sicher nicht vorgestellt! Am Sonntag erlebten die Schwarz-Gelben einen äußerst enttäuschenden Beginn der Zweitliga-Saison. Bei der Auswärtspartie gegen den 1. FC Nürnberg verlor das Team von Trainer Thomas Stamm klar mit 0:3 (0:2).

Der herausragende Spieler des Spiels war Mohamed Ali Zoma, der einen lupenreinen Hattrick erzielte. Bereits in der ersten Halbzeit traf er zweimal zum 1:0 und 2:0 (9. und 45.+3. Minute). Nach dem Seitenwechsel verwandelte er einen Strafstoß zum 3:0 (75. Minute). Dabei konnte Dynamos Torhüter Tim Schreiber den Elfmeter, verursacht durch den Neuzugang Simon Straudi, zunächst abwehren, doch den Nachschuss versenkte Zoma unhaltbar.

Simon Straudi kam ins Spiel, weil Rechtsverteidiger Jonas Sterner schon zur Halbzeit ausgewechselt wurde. Sterner hatte gegen den überragenden Zoma das Nachsehen, doch auch Straudi konnte den Angreifer von der Elfenbeinküste nicht stoppen.

Dynamo tat sich insgesamt schwer gegen die sehr schnelle und technisch versierte Mannschaft aus Nürnberg, um ins eigene Spiel zu finden. Zwar war der Einsatzwillen unübersehbar, das Team suchte den Weg nach vorne, doch der Gastgeber war einfach zu dominant für die Mannschaft von Stamm.

Endergebnis:

1. FC Nürnberg – Dynamo Dresden 3:0

1:0 Mohamed Ali Zoma (9.), 2:0 Mohamed Ali Zoma (45.+3), 3:0 Mohamed Ali Zoma (75.)

Wir begleiten Euch mit unserem Liveticker vor, während und nach der Begegnung.

Nicolai Rapp äußerte sich nach dem Spiel bei Sky: „Wir hatten uns heute hier einiges vorgenommen. Die Unterstützung der Fans war riesig, wie man sehen konnte, und trotzdem fahren wir mit einer 0:3-Niederlage nach Hause. Das sollte uns wachrütteln. Nächste Woche müssen wir definitiv eine Reaktion zeigen.“

15:29 Uhr: Das Spiel in Nürnberg ist beendet.

90.+4: Noch eine Ecke für Dynamo. Straudi bringt die Flanke weit rein, doch der Ball segelt ins Aus.

90. Minute: Fünf Minuten Nachspielzeit sind angesetzt, Dynamo muss diese bitteren ersten Minuten der Saison noch überstehen.

87. Minute: Dynamo bekommt nochmals eine Ecke, doch Nürnberg klärt souverän. Allerdings hat Otto eine Verletzung am Kopf erlitten und spielt nun mit Turban weiter.

84. Minute: Unter lautstarkem Applaus verlässt der Matchwinner Mohamed Ali Zoma den Platz – alle drei Tore gehen auf sein Konto. Auch Scobel wird ausgewechselt, für beide kommen Rayan Ghrieb und Adriano Grimaldi.

83. Minute: Den Ehrgeiz kann man Dynamo nicht absprechen. Straudi versucht es mit einer scharfen Flanke, doch der Nürnberger Torwart ist zur Stelle.

78. Minute: Doppelwechsel bei Dynamo Dresden: Nicolai Rapp und Ben Bobzien verlassen das Feld, Luca Herrmann und Nils Fröling betreten das Spielfeld.

75. Minute: Bitterer Moment für Dynamo! Tim Schreiber hält den Elfmeter von Zoma, doch beim Nachschuss ist der Torhüter machtlos – 0:3.

75. Minute: Für Dynamo wird es jetzt richtig schwer – Simon Straudi verursacht den Strafstoß und sieht Gelb.

74. Minute: Thomas Keller erhält die erste gelbe Karte der Partie.

72. Minute: Nürnberg wechselt erneut: Janisch geht vom Feld, Masouras kommt. Zudem ersetzt Lubach Justvan.

69. Minute: Wieder einmal setzt Zoma Straudi unter Druck, doch Keller rettet im letzten Moment, ehe ein Nachschuss des eingewechselten Heß knapp am Tor vorbeigeht. Nun gibt es eine Trinkpause.

68. Minute: Dynamo erhöht das Tempo und sucht die Wende. Nach einer Flanke von Hauptmann landet der Ball bei Daferner, der die Kugel nicht entscheidend kontrollieren kann. Die Fans reagieren sofort und feuern ihr Team noch lauter an.

67. Minute: Beim Freistoß von Rossipal laufen mehrere Dynamo-Spieler ins Abseits – die Aktion wird abgepfiffen.

65. Minute: Hauptmann erobert den Ball, sieht Inanoglu, dessen Idee von der Nürnberger Abwehr jedoch durchschaut wird. Der Neuzugang gibt nicht auf und holt einen Freistoß aus vielversprechender Position heraus. Vor der Ausführung wechselt Nürnberg aus: Porstner wird durch Tobias Heß ersetzt.

60. Minute: Dynamo nimmt einen Doppelwechsel vor: Lemmer und das Geburtstagskind müssen vom Feld, dafür kommen Kaan Inanoglu und Christoph Daferner.

59. Minute: Dynamo bekommt den Ball nicht aus der eigenen Hälfte, erneut gibt es eine Ecke für Nürnberg. Fernandez köpft, doch Schreiber fängt den Ball sicher.

58. Minute: Wieder landet der Ball bei Dynamos Albtraum Zoma, doch Straudi blockt den Schuss im letzten Moment. Die anschließende Ecke bringt keine Gefahr für Dynamo.

57. Minute: Schreiber spielt schnell nach vorn, Hauptmann legt auf Lemmer ab, der seinen freien Nebenmann Straudi übersieht und selbst abschließt – der Ball geht über das Tor.

56. Minute: An der Seitenlinie ziehen Christoph Daferner und Neuzugang Kaan Inanoglu bereits ihr Trikot an. Sie werden gleich eingewechselt.

54. Minute: Die Aufgabe für Dynamo bleibt schwierig, denn Nürnberg mit zwei Toren Vorsprung muss nicht mehr alles riskieren, zeigt sich aber weiterhin ballsicher und nimmt den Schwarz-Gelben mit Tempo immer wieder den Ball ab.

52. Minute: Vermeij kommt erneut per Kopf zum Abschluss, doch die Flanke passt nicht genau genug, sodass er den Ball nicht aufs Tor bringt.

49. Minute: Straudi wagt einen Vorstoß, seine Flanke geht jedoch am langen Pfosten vorbei.

45. Minute: Die zweite Halbzeit läuft.

Für Jonas Sterner ist die erste Hälfte bitter verlaufen. Nach starkem Einsatz auf seiner Seite, vor allem gegen den kaum zu stoppenden Zoma, muss er zur Pause raus. Für ihn kommt Neuzugang Simon Straudi, der damit sein Pflichtspieldebüt für Dynamo gibt.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt verfolgt die Partie im Max-Morlock-Stadion. Ende August empfängt sein Team die SGD zuhause.

14:29 Uhr: Dynamo-Coach Thomas Stamm hat in der ersten Hälfte eifrig Notizen gemacht und sich immer wieder mit seinen Assistenten ausgetauscht – mal sehen, ob die Schwarz-Gelben in der zweiten Halbzeit eine Antwort auf die starken Nürnberger finden.

45.+5: Die Entscheidung ist gefallen! Das Tor zählt. Ein herber Rückschlag für Dynamo kurz vor der Pause. Nun heißt es erst einmal tief durchatmen und in der Kabine sprechen.

45.+3: Riesenglück für Dynamo – oder doch nicht? Nach einem Freistoß von Justvan, der in der Mauer landet, schießt Janisch, Schreiber lenkt den Ball an die Latte. Der Abpraller landet bei Zoma, der abstaubt. Zunächst wird der Treffer nicht gegeben. Der VAR greift ein.

45.+2: Zobel führt einen Freistoß aus guter Position aus. Dynamo muss diese letzten Minuten der ersten Hälfte noch schadlos überstehen.

45. Minute: Drei Minuten werden nachgespielt.

45. Minute: Wieder geht es über Dynamos rechte Seite. Schreiber kann den Ball eigentlich sicher fangen, doch Keller klärt auf Nummer sicher zur Ecke, aus der Nürnberg kein Kapital schlagen kann.

43. Minute: Jedes Mal, wenn Zoma am Ball ist, hält ganz Dynamo den Atem an. Unglaublich, was der Angreifer mit dem Ball anstellt. Wieder lässt er mehrere Gegenspieler stehen und zieht ab, doch der Ball geht knapp am Tor vorbei.

40. Minute: Nach konsequenter Abwehr von Nürnberg geht es schnell Richtung Dynamo-Tor: Becker findet erneut Scobel, der den Ball über den Kasten schießt.

39. Minute: Dynamo hat es schwer, weil Nürnberg trotz neuer Defensive sehr gut verteidigt.

37. Minute: Rossipal versucht mit einem langen Ball die Nürnberger Abwehr zu überwinden, doch der Pass gerät zu weit und kein Mitspieler ist in der Nähe.

36. Minute: Die nächste Chance für Nürnberg – doch Scobel köpft den Ball über das Tor.

32. Minute: Rossipal bringt eine Ecke herein, Vermeij kommt zum Kopfball, doch das Geburtstagskind setzt den Ball über die Latte. Eine große Möglichkeit, da der Niederländer frei stand.

32. Minute: Sterner bringt eine scharfe Hereingabe von rechts ins Zentrum, doch Kalogeropoulos klärt für Nürnberg zur Ecke.

30. Minute: Dynamo versucht es über die linke Seite mit Bobzien, der Vermeij anspielt. Der Holländer leitet in die Mitte weiter, doch Wagner kommt nicht richtig an den Ball.

28. Minute: Scobel verliert zu leicht den Ball im Mittelfeld, Schreiber eilt heraus und klärt mit dem Fuß zum Einwurf.

27. Minute: Wie schlecht sieht die Statistik für Dynamo aus? Wenn Zoma in der letzten Saison traf, verlor Nürnberg nie. Fünfmal war das der Fall. Die SGD versucht alles, um den Sieg der Gastgeber zu verhindern.

23. Minute: Trinkpause – eine kurze Verschnaufpause. Trainer Thomas Stamm spricht viel, vor allem mit Hauptmann und Rapp.

23. Minute: Dynamo zeigt ebenfalls viel Offensivdrang, doch im letzten Drittel fehlt es noch an Präzision. Nach einem Pass von Lemmer landet der Ball bei Vermeij, der von Nürnbergs Neuzugang Otto noch gestoppt wird.

22. Minute: Der unaufhaltsame Zoma setzt sich wieder über links durch, passt, doch der Schuss wird von Schreiber gehalten.

20. Minute: Immer wieder über die linke Nürnberger Seite. Diesmal zieht Scobel ab, Schreiber fängt sicher.

19. Minute: Dynamo schafft es erneut in den gegnerischen Strafraum, doch die Aktion wird wegen Abseits abgepfiffen.

16. Minute: Bobzien macht Tempo nach vorn, wird aber resolut von Porstner gestoppt, der so den Konter unterbindet.

15. Minute: Die rechte Dynamo-Seite hat heute große Schwierigkeiten gegen Zoma, der erneut einen Eckstoß für Nürnberg herausholt.

14. Minute: Die nächste Ecke für Dynamo, doch auch daraus entsteht keine Gefahr.

12. Minute: Dynamo sichert sich erstmals eine Ecke, versucht es mit einer Variante, doch Müller kommt nicht zum Kopfball.

10. Minute: Dynamo erholt sich schnell vom Rückstand und sucht Nadelstiche nach vorne, doch Nürnberg klärt jeweils.

9. Minute: Die Defensive von Dynamo wirkt ungeordnet. Im Mittelfeld kann die SGD den Ball nicht klären, Zoma schnappt sich die Kugel, lässt Sterner stehen und erzielt das 1:0 für Nürnberg.

7. Minute: Tim Schreiber hat seinen ersten ernsthaften Einsatz nach einer Flanke von Porstner, die er sicher fängt.

6. Minute: Sterner spielt einen schönen Pass in die Spitze, wo Hauptmann und Geburtstagskind Vermeij lauern, doch beide stehen im Abseits.

5. Minute: Der Dynamo-Fanblock macht ordentlich Stimmung und ist im Max-Morlock-Stadion gut zu hören.

4. Minute: Aus der Ecke kann Nürnberg keinen Profit schlagen, Schreiber sichert den Ball im Kasten.

3. Minute: Auch Nürnberg startet forsch und erspielt sich die erste Ecke des Spiels.

1. Minute: Ein schneller Beginn: Bobzien hat sofort den Ball auf der linken Seite, spielt in den Strafraum, wo Lemmer unter Druck über das Tor schießt.

Endlich rollt der Ball! Dynamo tritt in gelber Hose und schwarzem Auswärtsjersey an, Torhüter Tim Schreiber trägt Weiß.

Noch eine Einstimmung, dann geht es los. Zwar sind in den Heim- und Gästeblöcken noch einige Plätze frei.

Trainer Thomas Stamm sagte vor dem Anpfiff bei Sky auf die Frage, was eine erfolgreiche Saison für ihn bedeuten würde: „Wenn wir heute drei Punkte holen.“ Er fügte hinzu: „Wir wollen nicht zu weit vorausblicken. Experten sagten, wir würden letzte Saison nach Kiel absteigen. Wir möchten heute Punkte mitnehmen, doch Nürnberg hat eine starke Mannschaft.“

Bei den Gastgebern stehen mit Kalogeropoulos und Otto zwei Neuzugänge in der Startelf. Für Dynamo Dresden feiert Nicolai Rapp sein Debüt.

Das Aufwärmen begann um 12:50 Uhr. Beide Teams wurden von den eigenen Fans mit Gesang und Jubel begrüßt, während die Anhänger der Gegenseite pfiffen.

Dynamos Aufstellung steht fest: Jakob Lemmer setzt sich auf der rechten Außenbahn vorerst gegen Kaan Inanoglu durch, der aber auch im Kader ist. Ansonsten vertraut Trainer Stamm der Mannschaft, die bereits im Generalproben-Spiel gegen Union Berlin zum Einsatz kam.

Die Spannung steigt! Die Dynamo-Spieler sind um 12:10 Uhr im Max-Morlock-Stadion eingetroffen und inspizieren unter Jubel der Anhänger den Rasen. In etwas mehr als einer Stunde geht es los.

In Nürnberg findet heute parallel zum Fußballspiel ein Triathlon statt, was mit zahlreichen Verkehrseinschränkungen verbunden ist.

Hoffen wir, dass alle Fans rechtzeitig ins Stadion kommen.

Die Ruhe vor dem Sturm: Noch sind die Stadioneingänge geschlossen und die letzten Vorbereitungen laufen.

Beide Teams sind noch nicht im Stadion, doch die Temperaturen sind bereits hoch. Es werden bis zu 34 Grad erwartet. Auf dem Spielfeld dürfte es sogar noch wärmer sein.

Der Verein verkauft aufgrund der Hitze Wasser zu einem reduzierten Preis von 3 Euro.

Im letzten Jahr musste Dynamo zum Saisonstart ebenfalls auswärts antreten und verlor als Aufsteiger mit 2:3 bei Greuther Fürth.

In der Saison 2021/22 begann die SGD mit einem 3:0-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt, bei dem Christoph Daferner zwei Tore erzielte. Vor sieben Jahren unterlag Dynamo in Nürnberg mit 0:1, 2018 gelang ein 1:0 gegen den MSV Duisburg.

Die Bilanz in der 2. Bundesliga zwischen beiden Klubs ist also recht ausgeglichen. Es bleibt spannend, wie sich das Team von Thomas Stamm heute in Nürnberg präsentiert.

Fans ohne Abo bei Sky oder WOW haben heute zumindest Glück: Das Spiel von Dynamo beim 1. FC Nürnberg wird auch in der RTL-Konferenz im Free-TV übertragen. Auch der Streamingdienst RTL Plus zeigt die Konferenz.

Einzelspiele können bei Sky und WOW nur kostenpflichtig angesehen werden. Die Moderationsteams von Sky und RTL sind beide in Cottbus beim Spiel Energie gegen Hannover 96 im Einsatz.

Bei Sky moderieren Nele Ocik und Experte Torsten Mattuschka, bei RTL sind Laura Papendick nach ihrer Babypause und Experte Patrick Helmes am Mikrofon.

Max Zielke berichtet als Field-Reporter für Dynamo aus Nürnberg, das Einzelspiel kommentiert Klaus Veltmann, in der Konferenz von Sky/WOW und RTL ist Hansi Küpper im Einsatz.

Die Statistik von Dynamo gegen Nürnberg spricht eher gegen die SGD, es gibt aber auch ein „Aber“. Zwar verlor Dresden von 18 Duellen zehn, konnte nur zweimal gewinnen, doch beim letzten Gastspiel in Franken gelang ein Sieg.

Am 11. April gewann die SGD mit 2:0, durch ein Tor von Ben Bobzien und ein Eigentor von Henri Koudossou. Am 20. März 2022 endete das Heimspiel des Clubs mit 1:1. Der letzte Erfolg im Max-Morlock-Stadion liegt sieben Jahre zurück: 2:0 für Dresden.

Der DFB hat heute einen Schiedsrichter angesetzt, mit dem Dynamo gute Erfahrungen verbindet.

Jarno Wienefeld (28) hat erst zwei Spiele der SGD geleitet, beide waren aus Sicht der Schwarz-Gelben sehr positiv. In der Aufstiegssaison pfiff der Hamburger den 3:0-Auswärtserfolg in Unterhaching am 21. Dezember 2024.

Letzte Saison war er auch beim 6:0-Heimsieg gegen Preußen Münster dabei, das am Ende der Saison abstieg.

Für Nürnberg ist die Ansetzung eher ungünstig: In zwei Spielen unter Leitung von Wienefeld gab es zwei Niederlagen – 1:2 bei Preußen Münster am 22. August 2025 und 0:2 in Darmstadt am 23. Januar.

Wienefeld wird an den Seitenlinien von Luca Jürgensen (29) und Mario Hildenbrand (30) unterstützt. Felix Weller (31) ist vierter Offizieller. Im Video-Assistenten-Team sitzen Patrick Alt (41) und Dr. Riem Hussein (46).

Für Thomas Stamm zählt nur die erste Runde im DFB-Pokal als echte Pflichtaufgabe. Der Ligastart in Nürnberg solle eher Überraschungen bergen, so der Dynamo-Coach.

„Ich komme gut mit dem Auftaktprogramm klar, denn ich freue mich über jedes Spiel. Gegen Nürnberg und Darmstadt müssen wir uns nicht verstecken. Trotzdem haben beide Mannschaften viel Qualität und können überraschen“, sagte er im Dynamo-Podcast „Schwarz-Gelb“.

Der Schweizer freut sich auf „eine volle Hütte in einem traditionsreichen Stadion. Ein toller Verein, der auch aus der Schweiz als junger Spieler einen gewissen Glanz hat. Nürnberg und Dynamo besitzen beide eine gewisse Ausstrahlung“. Die Frage bleibt, wer letztlich heller strahlt.

In Nürnberg hofft Trainer Miro Klose auf einen guten Start, nachdem der letzte mit 0:1 beim späteren Aufsteiger SV Elversberg schiefging.

Die Clubberer verweisen darauf, dass ihnen zuletzt vor sieben (!) Jahren ein erfolgreicher Saisonstart gelang – damals gegen Dynamo Dresden. Am 27. Juli 2019 gewann Nürnberg im Rudolf-Harbig-Stadion mit 1:0.

Große Überraschungen in der Startelf von Dynamo-Trainer Thomas Stamm sind heute nicht zu erwarten. Neuzugang Nicolai Rapp wird sicher auf der „Sechs“ neben Robert Wagner beginnen.

Im Tor dürfte Tim Schreiber erneut die Nummer eins sein, in der Verteidigung stehen Jonas Sterner, Thomas Keller, Friedrich Müller und Alexander Rossipal.

Im Mittelfeld führt Kapitän Niklas Hauptmann das Kommando, links dürfte Ben Bobzien den Vorzug bekommen. Auf der rechten Außenbahn ist offen, ob Kaan Inanoglu oder Jakob Lemmer starten. Im Angriff ist Vincent Vermeij gesetzt.

Der Stürmer feiert heute seinen 32. Geburtstag – und würde gern mit einem Sieg im Gepäck die Heimreise antreten.

Aus vergangenen Erfahrungen weiß man, dass Stamm manchmal für Überraschungen gut ist. Man darf gespannt sein, welche Spieler heute auf dem Platz den Unterschied machen.

Wie intensiv und anspruchsvoll die 2. Bundesliga ist, zeigte sich schon zum Auftakt: Hertha BSC gewann am Freitagabend überraschend mit 1:0 bei VfL Bochum – trotz keiner Neuzugänge in der Startelf.

Am Samstag fielen in den Spielen 1. FC Heidenheim gegen VfL Osnabrück (4:3) und 1. FC Magdeburg gegen Eintracht Braunschweig (1:6) insgesamt viele Tore. Ex-Dynamo-Stürmer Robin Meißner stand bei Osnabrück in der Startelf. Konrad Faber debütierte dort ebenfalls und bereitete zwei Tore vor.

Der Karlsruher SC besiegte zuhause Arminia Bielefeld mit 2:1, Darmstadt holte am Böllenfalltor ein 2:2 gegen Holstein Kiel, nachdem sie einen 0:2-Rückstand aufholten, und der VfL Wolfsburg kam gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht über ein 0:0 hinaus.

Neben dem Duell Dynamo Dresden gegen 1. FC Nürnberg stehen heute noch St. Pauli gegen Greuther Fürth sowie Energie Cottbus gegen Hannover 96 auf dem Programm.

Wie lange haben Mannschaft, Betreuerstab und Fans auf diesen Tag gewartet – endlich beginnt die neue Saison der 2. Bundesliga für Dynamo Dresden.

Zum Auftakt muss das Team von Thomas Stamm beim 1. FC Nürnberg antreten. Keine einfache Aufgabe, doch die Vorfreude ist riesig. Nach einem ungewöhnlich ruhigen und fast schon euphorischen Sommer mit guten Neuzugängen will die Mannschaft heute zeigen, was in ihr steckt.

„Man spürt es tatsächlich den ganzen Sommer über, wenn man durch die Stadt geht“, beschreibt Kapitän Niklas Hauptmann die wachsende Begeisterung vor dem Start. Er betont: „Das ist auch gut so. Die Leute dürfen sich freuen, das tun wir auch. Aber wir wissen auch, dass Nürnberg keine schlechte Mannschaft ist. Wir wollen drei Punkte holen, aber Schritt für Schritt.“

Erst einmal stehen am Sonntag um 13:30 Uhr im Max-Morlock-Stadion 90 Minuten voller Einsatz, Zweikämpfe, Schüsse und vielleicht auch Rückschläge an.

Ein Vorteil für Dynamo: Der Club steckt im Umbruch, die komplette Abwehr ist neu. Hauptmann: „Fakt ist, dass wir den Großteil der Mannschaft sehr schnell zusammen hatten. Das ist ein Vorteil und fühlt sich gut an.“

Rund 7.000 Fans werden die SGD im Stadion lautstark unterstützen – eine starke Rückendeckung.

Guten Morgen und herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum Spiel Dynamo Dresden gegen 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga.

Wir versorgen Euch hier mit den wichtigsten Informationen vor, während und nach dem Spiel. Viel Spaß und einen schönen Sonntag!