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Dynamo startet bei 43,1 Grad erneut durch! Trainer Stamm kündigt gründliche Vorbereitung an

Weinböhla – Am Donnerstag hätte man bei diesen Temperaturen eigentlich lieber Eis schlecken, ins Wasser springen oder sich in kühlen Kellerräumen verkriechen können. Doch Dynamo entschied sich anders und begann die Vorbereitung. Um 15 Uhr versammelten sich 23 Profis auf dem Rasen der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportanlage in Weinböhla, wo das Thermometer unfassbare 43,1 Grad anzeigte. Extrem heiß! Noch erstaunlicher: Rund 1350 Zuschauer verfolgten das Geschehen live vor Ort.

Kurz bevor die Spieler das Spielfeld betraten, wurden die anwesenden Personen am Spielfeldrand von der Sprinkleranlage erfrischt – eine willkommene Abkühlung! Ebenso wohltuend war das kalte Wasser, das aus den Plastikbechern die Kehle hinunterrann. Einfach herrlich.

Die Athleten machten immer wieder Pausen, tranken viel, gossen sich Wasser über den Kopf oder legten sich feuchte, eiskalte Handtücher um den Nacken. Ganz sicher nicht die gesündeste Vorgehensweise, aber notwendig unter diesen Bedingungen.

Und damit ist die Hitze noch nicht das Ende der Fahnenstange: Am Samstag könnten die Temperaturen wieder bis knapp an die 40 Grad heranreichen.

Wie geht Trainer Thomas Stamm (43) mit derartigen Bedingungen um? Auf eine Reduzierung des Trainingspensums will er nicht setzen: „Ich bin eher der Typ, der es gut findet, sich immer wieder den Temperaturen auszusetzen, viel zu trinken und alles so zu organisieren, dass die Jungs bestmöglich trainieren können.“

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Seine Spieler zu überfordern, liegt ihm jedoch fern. Deshalb will er ihnen auch bei der Trainingszeit entgegenkommen.

„Wenn es Richtung 40 Grad geht, überlegen wir natürlich, ob wir nur eine Einheit absolvieren oder etwas früher starten. Gerade am Vormittag ist es meiner Meinung nach deutlich angenehmer“, erklärt Stamm, der noch abwägt, ob die am Samstag geplante Trainingseinheit in die Morgenstunden verlegt wird.

„Aber das Wetter gehört einfach dazu. Es kann gut sein, dass wir Anfang August ähnliche Temperaturen erleben. Deshalb müssen wir das akzeptieren. Die Jungs nehmen das auch an und ich glaube, es ist gut, wenn sich der Körper langsam an die Hitze gewöhnt“, so der Schweizer weiter.

Die Spieler können jedoch beruhigt sein: Es wird keine langweilige Vorbereitung mit stupiden Laufeinheiten geben, auch weil viele Profis ihre individuell ausgearbeiteten Trainingspläne im Urlaub gewissenhaft verfolgt haben.

„Viele Jungs bringen bereits eine sehr solide Grundlage mit und haben ehrlich gesagt nicht allzu viel verloren. Es wird also eine gute Mischung aus Läufen und Übungen mit dem Ball geben“, sagt Stamm und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Aber trotzdem wird es intensiv. Da wird ordentlich geschwitzt werden.“