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Darum war Dynamos Trainer mit seiner ersten Elf nicht vollständig zufrieden

Dresden – Bereits vor den beiden Testpartien am Samstag gegen den neuen Ligakonkurrenten Energie Cottbus (1:2, 2:1) hatte Thomas Stamm angekündigt, dass diese Begegnungen wichtige Hinweise für die Startaufstellung zum Ligaauftakt liefern würden. Haben die Spiele in dieser Hinsicht etwas verändert?

Fest steht: Die Elf, die die erste Partie begann und verlor, hinterließ keinen wirklich überzeugenden Eindruck. Vieles wirkte eher träge und ohne den nötigen Kampfgeist.

„In der ersten Halbzeit oder im gesamten ersten Spiel gab es einige Spieler, die ich unmittelbar nach dem Spiel nicht mehr aufstellen würde. So ist es nun mal“, gestand Stamm (43) offen ein.

Der Trainer von Dynamo zeigte sich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

„Cottbus war unangenehmer. Das erinnerte mich ein bisschen an das Spiel gegen Braunschweig in der letzten Saison“, so der Schweizer.

Gegen den direkten Konkurrenten Eintracht Braunschweig hatte Dynamo am 33. Spieltag wertvolle Punkte verloren.

Stamm erklärte: „Am Ende entscheiden oft Kleinigkeiten die Spiele. Egal ob gegen Cottbus oder Wolfsburg – in der zweiten Liga geht es immer um hundert Prozent Einsatz. Diesen haben wir in den zwei Mal 90 Minuten nicht erreicht, so wie wir es eigentlich schon vorzeigen wollten.“

Doch was heißt das für die künftige Startelf, die wohl am Samstag bei der Generalprobe gegen Union Berlin von Beginn an auflaufen wird?

„Jetzt zählt die Leistung im Training unter der Woche“, stellte Dynamos Coach klar. „Eine Trainingswoche dient dazu, sich zu präsentieren. Wenn die Einheit gut oder sehr gut verläuft, kann es sein, dass man wieder jemanden aufstellt, den man heute direkt nach dem Spiel vielleicht nicht wieder auf den Platz schicken würde.“

Knapp zwei Wochen vor dem Ligastart machte der 43-Jährige deutlich: „Es wäre verrückt, jetzt schon endgültige Entscheidungen zu treffen. Die Spieler haben im Training weiterhin die Chance, uns zu überzeugen. Die Tür bleibt offen, es geht um Leistung. Mit diesem Vorgehen haben wir in den vergangenen zwei Jahren gute Erfahrungen gemacht.“

Die Aufstellung gegen Union wird zeigen, wer seine Möglichkeit genutzt hat …