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Dynamo Dresden Blog: SGD-Profi Wagner unterstützt Jugendverein mit einer besonderen Aktion

Dresden – Der Saisonstart in die 2. Bundesliga verlief für Dynamo Dresden nicht wie erhofft. Die 0:3-Niederlage beim 1. FC Nürnberg gilt es zunächst zu verarbeiten. Bis Sonntag bleibt den Schwarz-Gelben Zeit, denn dann steht um 13:30 Uhr das erste Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 auf dem Plan.

Aktuell muss das Team jedoch auf die Unterstützung aus dem K-Block verzichten, der nach dem DFB-Urteil wegen der Ausschreitungen im Spiel gegen Hertha BSC in der letzten Saison voraussichtlich geschlossen bleibt.

In unserem Blog informieren wir Euch über alle Neuigkeiten rund um Dynamo Dresden.

Robert Wagner (23) engagiert sich dort, wo seine fußballerische Laufbahn begann: Beim SC Lahr schnürte der Dynamo-Profi erstmals seine Schuhe. Nun möchte er seinem Jugendverein etwas zurückgeben.

Der 23-Jährige hat die Südbadener finanziell bei ihrem Projekt „Ein Verein. Eine Heimat“ unterstützt und sich mit einer Spende am neuen Kunstrasenplatz beteiligt, wie Frank Müller, Vorsitzender des Verbandsligisten, auf Anfrage von TAG24 bestätigte.

Seine Unterstützung kommt dem Klub aus dem Schwarzwald bei einem kostenintensiven Vorhaben zugute. Das gesamte Projekt an der Dammenmühle belief sich auf 450.000 Euro, wovon 35.000 Euro vom Verein selbst getragen wurden.

Wie viel Wagner beigetragen hat, bleibt geheim. Doch sein Engagement wird sichtbar sein: Laut Müller wird sein Name auf einer Spendentafel am neuen Platz verewigt.

Bis zur Fertigstellung des Kunstrasens dauert es nicht mehr lange. Sollte alles planmäßig verlaufen, kann die neue Spielfläche bereits in der zweiten Septemberwoche genutzt werden. (ivo)

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Rund 60 Interessierte und Fans ließen sich das öffentliche Training der Dynamos am Mittwoch bei angenehmen 25 Grad nicht entgehen und verfolgten, wie die Schwarz-Gelben sich auf das Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 am Sonntag (Anpfiff 13:30 Uhr) vorbereiteten.

Trainer Thomas Stamm (43) hat dabei erfreuliche Nachrichten: Er kann nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen. Langzeitverletzte Lars Bünning (28, Reha nach Hirnblutung) und Kenneth Schmidt (24, Reha nach Kreuzbandriss) fehlen weiterhin. Zudem fällt Till Neininger (19) verletzt aus. Ansonsten sind alle Spieler einsatzbereit.

Gelungener Start vor offiziell 523 Zuschauern: Die zweite Mannschaft der SG Dynamo Dresden gewann ihr Oberliga-Debüt gegen den SC Feital mit 1:0 (0:0). Torwart Maximus Fritzsche sicherte mit einer starken Parade am Ende eines hitzigen Derbys drei wertvolle Punkte.

Der Oberliga-Auftakt hatte es in sich. Die Entscheidung, diese Saison im Heinz-Steyer-Stadion zu spielen, erwies sich als richtig. Vor den Kassen bildeten sich lange Schlangen, sodass der Anpfiff um zehn Minuten verschoben wurde.

Die Begegnung war körperbetont und emotional, so verletzte sich Arthur Willi Herrmann (45.) nach einem harten Einsatz am Ellenbogen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Trainer Sebastian König bewies ein glückliches Händchen, denn der kurz zuvor eingewechselte Noah-Justin Wagner erzielte das Siegtor in der 68. Minute. Das Spiel wurde danach hektischer: Kapitän Niklas Kreuzer (78.) erhielt wegen Beleidigung die Rote Karte, nur vier Minuten später folgte ihm Freitals Moritz Herold nach einem Foul vom Platz.

Fast mit dem Schlusspfiff glänzte Fritzsche mit einer starken Parade gegen einen Schuss aus kurzer Distanz. „Wir haben uns körperlich gut behauptet, Kompliment an die gesamte Mannschaft. Ich bin stolz auf das Team“, sagte König nach dem Spiel. (red)

Dynamo Dresden begann die Saison denkbar schlecht und verlor beim 1. FC Nürnberg mit 0:3. Alle Infos zum Spiel findest Du hier:

Schwerer Start für Dynamo: 0:3-Pleite in Nürnberg! Sören Gonther: „Wir drehen jetzt nicht durch“

Spielerbewertungen zum Auftaktdebakel in Nürnberg: Die Gastgeber waren deutlich engagierter!

20-Millionen-Star macht gegen schwaches Dynamo den Unterschied

Dynamo-Keeper Schreiber ärgert sich über billige Gegentore

Nach der ersten Pressekonferenz der Saison wirkt es so, als könnte die Spielzeit für Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga ruhig verlaufen. Sogar nicht alle Medienvertreter waren anwesend, sodass Thomas Stamm sich nach etwa 20 Minuten noch das U19-Spiel gegen Erzgebirge Aue im Ostragehege ansehen konnte.

Der SGD-Coach will so viele Erkenntnisse wie möglich gewinnen, genau wie in der Vorbereitung. Die Startelf steht bis auf wenige Änderungen im Vergleich zum Generalprobe-Spiel gegen Union Berlin größtenteils fest.

„Es ist ein Prozess, wir besprechen im Trainerteam, wer was gesehen hat. Drei oder vier Positionen werden wir nicht mehr ändern. Entscheidend sind auch die Trainingsleistungen und wer gesund bleibt. Überraschungen wird es kaum geben“, erklärte der Schweizer.

Bis auf Lars Bünning (Reha nach Hirnblutung), Kenneth Schmidt (Reha nach Kreuzbandriss), Tobias Raschl und Lennart Grill (jeweils Trainingsrückstand wegen Verletzungen) stehen fast alle Spieler für den Saisonstart in Franken bereit.

Stamm sagt: „Auch wenn der ein oder andere noch fehlt, haben wir die Qual der Wahl, weil viele Jungs verfügbar sind.“ (jm)

Das eigentlich für Donnerstag angesetzte endgültige Urteil des DFB-Bundesgerichts zu den Sanktionen nach den Ausschreitungen beim Heimspiel gegen Hertha BSC am 4. April 2026 wurde erneut vertagt.

Wie die „Sächsische Zeitung“ am Abend berichtete, hatte Dynamo nach dem Urteil des Sportgerichts vom 5. Juni, das unter anderem einen teilweisen Auschluss des K-Blocks für zwei Spiele sowie eine Geldstrafe vorsah, Mitte Juni Einspruch eingelegt. Der Fall landete beim DFB-Bundesgericht, das nach der Sitzung am 21. Juli und nun erneut eine Entscheidung aufschob.

Der Verein wurde bislang nicht offiziell darüber informiert, wie er auf Nachfrage von TAG24 mitteilte. (fm)

Endlich geht es los! Mit großer Vorfreude startet Dynamo Dresden am Sonntag mit dem Spiel beim 1. FC Nürnberg in die neue Zweitliga-Saison 2026/27. Das Ziel ist klar: Der Klassenerhalt soll frühzeitig gesichert werden – und dann schauen wir mal, was noch möglich ist!

Zum Saisonstart erscheint am Freitag in der „Morgenpost“ ein umfangreiches Dynamo-Spezial mit zahlreichen Hintergrundberichten und einem großen doppelseitigen Mannschaftsfoto der Schwarz-Gelben.

Die Sportgemeinschaft möchte zudem den Opfern des Unwetters in der Sächsischen Schweiz helfen und versteigert deshalb das Saison-Eröffnungstrikot von Jonas Sterner.

Die Schwarz-Gelben kündigten diese Aktion am Mittwoch über ihre Social-Media-Kanäle an. Der Erlös kommt einem guten Zweck zugute. Die Versteigerung läuft noch bis zum 8. August, 18 Uhr. (fm)

Das letzte öffentliche Training vor dem Saisonstart in Nürnberg läuft – und Thomas Stamm kann nahezu auf den kompletten Kader bauen.

Lediglich die Langzeitverletzten Kenneth Schmidt (Kreuzbandriss) und Lars Bünning (Hirnblutung) fehlen weiterhin, außerdem steht Neuzugang Tim Neininger wegen Muskelproblemen, die bereits seinen Einsatz gegen Union Berlin verhinderten, weiterhin nicht zur Verfügung. Dafür kehrt Nils Fröling zurück, der gegen die Eisernen ebenfalls aussetzen musste. Tobias Raschl begann noch im Team, absolviert aber mittlerweile individuelle Einheiten.

Bei hochsommerlichen 32 Grad haben sich dennoch 70 bis 80 Zuschauer auf dem Gelände der Walter-Fritzsch-Akademie versammelt, um die Schwarz-Gelben auf die Saison einzustimmen. (ivo)

In weniger als einer Woche startet die neue Zweitliga-Saison! Dynamo-Fans haben noch einmal die Möglichkeit, das öffentliche Training vor dem Auftakt beim 1. FC Nürnberg live zu erleben.

Am Mittwoch ab 15 Uhr können Interessierte in der Walter-Fritzsch-Akademie vorbeischauen. Danach bereitet sich die Mannschaft hinter verschlossenen Türen auf das Auswärtsspiel im Max-Morlock-Stadion vor. Der Anpfiff erfolgt am Sonntag um 13:30 Uhr. (ar)

Generalprobe geglückt! Mit einer starken ersten Halbzeit konnte sich Dynamo Dresden gegen den Erstligisten Union Berlin mit 2:1 durchsetzen.

Jakob Lemmer (66./73./75.), Ben Bobzien (67.) und Christoph Daferner (79.) hätten nach den zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten noch höher treffen können. Doch nach der Führung kam von Union kaum noch Gegenwehr. (jm)

So werden Standards gemacht! Union Berlin konnte aus acht Eckbällen in der ersten Halbzeit nichts zählbares erzielen, Dynamo nutzte dagegen den vierten Eckstoß zur 2:1-Führung.

Vincent Vermeij setzte sich bei der Hereingabe von Alexander Rossipal durch und köpfte das entscheidende Tor. (jm)

Das Spiel läuft wieder, bei den 22 Akteuren gab es nur eine einzige Änderung auf Seiten der Dresdner:

Elias Bethke ersetzt den starken Tim Schreiber im Tor. (jm)

Halbzeitpause, 1:1: Schiedsrichter Daniel Siebert pfiff pünktlich zur Pause. Während der Unparteiische das Spiel gut leitete, hatte Dynamo mit der physischen Überlegenheit der Berliner zu kämpfen.

Berlin dominierte das Spiel, Dresden kam nur selten zu gefährlichen Offensivaktionen. Kurz vor der Pause hätte Vermeij noch die Führung erzielen können, schaffte es aber nicht, den Ball nach einer Ecke sauber zu verwerten.

„Ein guter Härtetest für das erste Spiel. Vor allem eine sehr körperliche Mannschaft, gegen die wir uns wehren mussten. Aber wir haben uns ordentlich präsentiert“, resümierte SGD-Sportgeschäftsführer Sören Gonther im MDR. (jm)

Dynamo, wie man sie kennt: Begleitet von „Lars Bünning“-Rufen, gefolgt von „Lukas Boeder“-Chören, erhielten die beiden vom Schicksal schwer getroffenen Dynamo-Spieler aufmunternde Botschaften aus dem K-Block. (jm)

22. Minute: Der Knoten ist geplatzt!

Der erste gut ausgespielte Dynamo-Angriff führte sofort zum Ausgleich. Niklas Hauptmann verwandelte eiskalt mit dem linken Fuß. Die Vorlage kam von Jonas Sterner, der zuvor beim Tor noch nicht zum Kopfball gekommen war. (jm)

Nach knapp 20 Minuten klingelte es im Dynamo-Tor. Union dominierte und Tom Rothe erzielte per Kopf (19.) nach einer Flanke von Josip Juranovic das 0:1.

Kurz zuvor hatte Tim Schreiber bereits eine Großchance von Marin Ljubicic pariert. Dynamo hatte bis dahin noch keinen Schuss auf das Tor abgegeben. (jm)

Und jetzt geht’s los: Der Ball rollt bei Dynamos Generalprobe.

Für Union Berlin ist es „nur“ einer von zwei Tests an diesem Wochenende. Am Sonntag folgt das Spiel gegen Cagliari Calcio. (jm)

Nur noch wenige Minuten bis zum Anpfiff. Beide Fanlager stimmen sich mit Gesängen ein, die für ein Freundschaftsspiel eigentlich nicht nötig sind.

Nach kurzen Beleidigungen beruhigten sich die Fans wieder. Die Mannschaften betreten den Rasen, und endlich rollt der Ball auf dem frisch verlegten Rasen im Rudolf-Harbig-Stadion. (jm)

Neben den bereits länger verletzten Tobias Raschl, Kenneth Schmidt und Lars Bünning können heute zwei weitere Spieler kurzfristig nicht mitwirken: Nils Fröling und Till Neininger fallen wegen Muskelproblemen aus. (fm)

Ist das die erste Dynamo-Startelf der Saison für das Spiel in Nürnberg?

Im Vergleich zum Doppeltest gegen Cottbus letzte Woche hat sich wenig verändert. Einzig Kaan Inanoglu hat sich im Training durchgesetzt und ersetzt Jakob Lemmer.

Auch Union startet mit einer starken Formation. Trotz des anstehenden Spiels gegen Cagliari Calcio am Sonntag setzt Trainer Mauro Lustrinelli auf eine schlagkräftige Truppe. (jm)

Capo Poldi übergab dem neuen Spielführer Niklas Hauptmann eine eigens angefertigte Kapitänsbinde. (jm)

Große Anerkennung! Im Rahmen der Saisoneröffnung wurde Innenverteidiger Friedrich Müller (20) als Nachwuchsspieler des Jahres geehrt. (jm)

In einer Videobotschaft richtete Lars Bünning nach seiner Hirnblutung und Notoperation Anfang Juni emotionale Worte an seine Teamkollegen sowie die Fans im Stadion.

„Die letzten Wochen waren wohl die härtesten meines Lebens. Umso schöner ist es für meine Familie und mich zu sehen, dass ihr alle diesen Kampf mit mir gemeinsam meistert. Vielen, vielen Dank dafür. Die Reha läuft sehr gut, ich mache täglich Fortschritte und darf bald nach Dresden zurückkehren. Ich freue mich sehr darauf, euch alle im Stadion zu treffen und gemeinsam Siege zu feiern. Bis dahin bleibt gesund, euer Latzo“, sagte der 28-Jährige. (jm)

Offizielle Vorstellung vor nicht ganz ausverkauftem Haus: Niklas Hauptmann erhielt den größten Applaus.

Den herzlichsten Applaus bekam jedoch Lars Bünning, der sich per Video aus der Reha meldete. (jm)

Die schwarz-gelbe Seele jubelt: Endlich gibt es wieder Spieltagsstimmung bei Dynamo Dresden.

Seit 9:30 Uhr läuft die Saisoneröffnung in der Torwirtschaft gegenüber dem Rudolf-Harbig-Stadion.

Die Veranstaltung fällt etwas kleiner aus, denn das Highlight folgt ab 14 Uhr, wenn Bundesligist Union Berlin zur Generalprobe kommt. (jm)

Jonathan Meier (26) verlässt Dynamo Dresden und wechselt erstmals ins Ausland: Der ehemalige Leihspieler, der 2021 mit den Schwarz-Gelben den Aufstieg in die 2. Liga feierte, schließt sich dem schottischen Erstligisten Kilmarnock FC an.

Der Klub aus Schottland gab den Transfer am Freitag offiziell bekannt. Eine Ablösesumme fällt nicht an, da Mei Vertrag nach dem Abstieg mit dem SSV Ulm aus der 3. Liga im Sommer ausgelaufen war.

Meier, ein gebürtiger Münchner, spielte seit seinem Abschied aus Dresden 2024 bei den Spatzen und war dort letzte Saison größtenteils Stammspieler. Die meisten Profieinsätze absolvierte er jedoch für die SGD: 98 Spiele mit 13 Vorlagen. Nach seinem Aufstieg als Leihspieler vom FSV Mainz 05 unter Alexander Schmidt (57) schrammte er nach seinem festen Wechsel unter Markus Anfang (52) zweimal knapp an den Aufstiegsplätzen vorbei. (fm)

Dynamo Dresden hat sich in der Sommerpause gut verstärkt. Auch die RTL/Sky-Experten Felix Kroos und Simon Terodde sehen Dynamo als starkes Team, das eine erfolgreiche Saison vor sich hat.

„Ich halte Dresden für eines der stärksten Teams“, sagte Kroos bei einer Medienrunde. Er erwartet einen einstelligen Tabellenplatz, aber ohne große Aufstiegsambitionen. Das Team funktioniere gut als Kollektiv, auch wenn es keinen herausragenden Einzelspieler gebe.

Terodde stimmt dem zu: Die Mannschaft erwarte eine sorgenfreie Saison, in der der Abstieg keine Rolle spiele und mit etwas Glück ein Platz im oberen Tabellenbereich möglich sei. Außerdem herrsche in Dresden eine sehr gute Stimmung, „alles, was angefasst wird, ist zufriedenstellend“. (ar)

Gute Nachrichten für alle Dynamo-Fans ohne Sky-Abo: Am ersten Spieltag der 2. Bundesliga überträgt RTL die Sonntagskonferenz im Free-TV, darunter auch das Spiel der SGD beim 1. FC Nürnberg.

Die weiteren Spiele der Konferenz am 9. August um 13:30 Uhr sind Energie Cottbus gegen Hannover 96 und St. Pauli gegen Greuther Fürth.

Grund für die Übertragung ist die Übernahme von Sky durch RTL, wodurch der Sender sich Rechte für drei Sonntagskonferenzen in dieser Saison sichern konnte. Zudem werden wie in der Vorsaison Topspiele am Samstagabend gezeigt. Aufgrund der Übernahme werden die RTL-Sendungen auch bei Sky ausgestrahlt, separate Übertragungen entfallen. (ar)

Trotz über 30 Grad und strahlendem Sonnenschein geben die Dynamo-Profis beim öffentlichen Training Vollgas.

Abgesehen von den Langzeitverletzten Kenneth Schmidt und Lars Bünning sind bei der Erwärmung alle Spieler dabei. Tobias Raschl macht nur eingeschränkt mit und läuft schließlich separat einige Runden. Brooklyn Ezeh, der seit dem Trainingslager angeschlagen war, ist wieder ins Team integriert, wenn auch noch nicht voll belastbar.

Rund 80 Zuschauer trotzten der Hitze, um ihre Mannschaft zu beobachten. (ar/fm)

Eineinhalb Wochen vor Saisonbeginn steht der Kader von Dynamo Dresden weitgehend fest – Zeit für das offizielle Mannschaftsfoto!

Bis auf Lars Bünning und Kenneth Schmidt waren alle Profis sowie Nachwuchsspieler Quentin Enold und Niklas Remus dabei. Im Trainingszentrum wurden sowohl Gruppen- als auch Einzelporträts der Spieler und Betreuer aufgenommen, darunter auch alle vier Torhüter. (ar)

Spiel zwei ist beendet! In den letzten drei Minuten hatte Energie Cottbus noch Chancen auf den Ausgleich, doch es blieb beim 2:1 für die SGD.

Insgesamt endeten die beiden Testspiele der Zweitligisten 3:3.

Das Spiel drehte sich offiziell zu Gunsten Dynamos, als Jonas Oehmichen aus spitzem Winkel clever ins kurze Eck traf – 2:1.

Der Ausgleich fiel kurz darauf: Nach einer Ecke von Simon Straudi köpfte Niklas Remus den Ball in den Strafraum, wo Wolfsburg-Leihspieler Till Neininger zum 1:1 einschoss.

50. Minute: Gelb für Ahmet Muhamedbegovic nach Foul an der Mittellinie.

48. Minute: Zwei Minuten später pariert Elias Bethke gegen Jonas Hofmann. Danach trifft Lukas Copado nur die Latte.

Das Spiel geht weiter!

45. Minute: Kurz vor der Pause vergab Nils Fröling eine Chance zum Ausgleich. Kaan Inanoglu bekam für ein hartes Foul noch Gelb.

Halbzeit.

Die Gäste gestalten sich zunehmend als Spielverderber.

Jannis Boziaris brachte Energie im zweiten Test per Freistoß aus 22 Metern in Führung. Der Ball schlug links oben ein, Bethke konnte nicht reagieren.

28. Minute: Doppelchance für Dynamo. Zunächst klatschte der Ball an den Pfosten, dann wurde der Nachschuss von Luca Herrmann von Kevin Kratzsch gehalten.

Vier Minuten später hatten die Gäste die Chance zum Führungstreffer. Lukas Copado versuchte es mit einem Heber, doch Elias Bethke war auf dem Posten.

18. Minute: Das Spiel verläuft bislang ruhig. Dynamo hat mehr Ballbesitz. Christoph Daferner probierte einen Distanzschuss, der eher ungefährlich war.

Spiel zwei ist angepfiffen.

Schiedsrichter Michael Näther leitet die Partie, mit Ausnahme der Linienrichter ist das Personal komplett neu.

Schluss! Schiedsrichter Richard Hempel beendet die Partie.

Energie Cottbus gewann das erste von zwei 90-Minuten-Testspielen gegen Dynamo Dresden mit 2:1. Nach 30 Minuten starten die Teams mit frischen Spielern in Spiel zwei.

88. Minute: Justin Butler vergibt aus spitzem Winkel, doch Dynamos Keeper Tim Schreiber war noch dran. Es gibt Ecke für Cottbus, die nichts einbringt.

Unglaublich, dass der Schuss nicht im Tor war!

Robert Wagner hätte nur noch einschieben müssen, doch Energie-Keeper Marcel Lotka parierte den Abschluss. Danach schoss Vincent Vermeij vorbei. Weiterhin 2:1 für die Lausitzer.

59. Minute: Dynamo erhöht den Druck. Vincent Vermeij zieht Richtung Tor, wird kurz vor dem Abschluss gestört und spielt einen Rückpass auf Niklas Hauptmann, der im letzten Moment geblockt wird.

53. Minute: Fast der schnelle Ausgleich: Nicolai Rapp schlenzt aus 17 Metern knapp am Tor vorbei.

52. Minute: Führung für den Aufsteiger! Nach einer Ecke köpft Lukas Michelbrink an den Pfosten, den Abpraller verwertet Dominik Pelivan zum 2:1.

Halbzeit! 1:1 zwischen Dynamo Dresden und Energie Cottbus nach 45 Minuten. Die Gäste waren lange Zeit besser und engagierter in der Offensive.

Überraschend brachte Vincent Vermeij (33.) die Gastgeber in Führung, ehe Lukas Michelbrink (34.) postwendend ausglich.

41. Minute: Große Chance für Energie! Justin Butler leitete einen Konter ein, bediente Moritz Hannemann, der aber vergab.

Tim Schreiber mit einer starken Grätsche bewahrte Dynamo vor dem Rückstand.

34. Minute: Ausgleich! Ben Bobzien setzte sich über links durch und legte auf Vincent Vermeij ab, der trocken ins kurze Eck zum 1:0 traf.

Eine Minute später erzielte Lukas Michelbrink nach einem abgefälschten Schuss das 1:1.

24. Minute: Energie hat mehr vom Spiel, Dynamo kommt kaum vor das Tor. Ben Bobzien flankte anspruchsvoll, doch Keeper Marcel Lotka war zur Stelle.

4. Minute: Erneut eine gute Chance für Energie. Tolcay Cigerci spielte eine tolle Flanke auf Moritz Hannemann, der jedoch aus fünf Metern drüber köpfte.

Es geht los!

Das Spiel beginnt.

Dies ist der erste von zwei 90-Minuten-Tests zwischen Dynamo Dresden und Energie Cottbus.

Die Sonne scheint über der Trainingsakademie, und ab 13 Uhr messen sich 22 Spieler.

Energie hat einige Ausfälle, besonders in der Defensive, Dynamo tritt in fast Bestbesetzung an, ähnlich wie wahrscheinlich beim Spiel gegen Nürnberg in zwei Wochen.

Die Heimat hat uns wieder! Die Dynamos sind zurück in Dresden. Die Mannschaft ist fit für die Saison, vielleicht noch nicht vollständig, aber fast.

Ich bin ehrlich: Als das Team im letzten Jahr aus Windischgarsten zurückkam, war das anders. Damals war die Stimmung oft unruhig und unsicher, auch weil viele Neuzugänge noch nicht da waren. Das setzte sich in der Hinrunde fort. Ein Grund war sicherlich die schwierige Vorbereitung.

Diesmal läuft alles anders. Zwölf Neuzugänge sind längst integriert, wobei es eigentlich nur acht sind. Doch auch bei den anderen hatte ich nie das Gefühl, dass sie kürzlich erst gekommen sind. Kaan Inanoglu etwa bewegt sich ganz selbstverständlich auf und neben dem Platz. Der Junge fühlt sich wohl. So könnte ich die Liste weiterführen.

Das ist natürlich nur der Auftakt. Entscheidend wird in zwei Wochen in Nürnberg sein, dass Dynamo als Team zusammensteht und auch Widerstände meistern kann. Während der Vorbereitung gab es davon noch keine, so ehrlich muss man sein.

Weichenstellung für die Zukunft! Dynamo hat Nachwuchstalent Niklas Remus (18) mit einem Fördervertrag ausgestattet. Das teilten die Schwarz-Gelben am Donnerstag mit.

Der linke Flügelspieler gehört zwar zum U21-Team, kommt den Profis aber immer näher. Seit Beginn der Sommervorbereitung trainiert er mit dem Zweitliga-Kader und war auch beim Trainingslager in Windischgarsten dabei, wo er mit drei Treffern in vier Testspielen auf sich aufmerksam machte. Nun erhält er dafür einen neuen Vertrag. (ivo)

Als ich vor einer Woche meinen Koffer für das Trainingslager packte, schaute ich vorher in die Wetter-App. Windischgarsten: sieben Tage unter 20 Grad, täglich Regen. Also packte ich dünne und dicke Regenjacken, Hoodies und lange Hosen ein – plus Regenschirm.

Doch die App hat mich getäuscht. Ich brauchte nichts davon. Kurze Hosen und T-Shirts waren angesagt. Ein kurzer Regenschauer am Sonntag traf gerade, als das Mannschaftsfoto gemacht wurde. Da donnerte es in den Alpen, und alle wurden draußen nass. Sonst gab es nur wenige Spritzer.

Das Wetter war eigentlich perfekt: Temperaturen zwischen 20 und 27 Grad, ab und zu Wolken am Himmel. Optimal für das Training. Die beiden Plätze in der DANA-Arena sind zwar am Rand etwas ausgetrocknet, aber die Spielfelder selbst sind top. Heute Vormittag werden die Spieler nochmal trainieren, dann geht’s zurück nach Hause. Mal sehen, wie das Wetter dort ist …

„Es läuft bei Dynamo sehr gut. Aber eine Frage: Freitag nur eine Einheit, Sonntag eine, Montag frei – trainieren die nicht zu wenig für ein Camp?“ Diese Mail erreichte mich. Ohne mit dem Trainer gesprochen zu haben: Nein, machen sie nicht.

Dynamo hält sein gewohntes Wochenprogramm ein. Nach der Ankunft am Freitag und dem Spiel am Samstag gegen den Grazer AK ist am Sonntag nur eine Trainingseinheit normal. Nach einer Woche intensiven Trainings und dem Spiel am Samstag war Montag frei. Gestern und heute standen je zwei Einheiten auf dem Plan. Morgen vor der Abfahrt gibt es nur eine Einheit am Vormittag, danach geht es in den Bus.

Nur weil die Profis nicht auf dem Platz sind, heißt das nicht, dass sie nichts tun. Neben der Vor- und Nachbereitung der Einheiten, die für den Körper wichtig sind, machen einige Kraft-Training. Außerdem gibt es viel Theorie und Taktik anhand von Videos. Das sieht man als Fan nicht.

Ein Neun-bis-17-Uhr-Job ist das nicht, aber faul sind die Spieler sicher nicht.

Mein größtes Spiel der letzten Tage war nicht das oft zähe WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien. Nein, ich sah in Windischgarsten etwas Besseres: Ein Spiel des Dynamo-Stabs – köstlich.

Thomas Stamm, Stefan Kutschke und Sören Gonther in einem Team, die Medienabteilung mit David Yelldell im Tor im anderen. Gespielt wurde auf kleinen, umgedrehten Kleinfeldtoren, etwa auf Eishockey-Niveau, aber breiter. Yelldell war mit seinen Armen eine Wand und trieb seine Gegenspieler fast zur Verzweiflung. Sie sahen in ihm den Grund für ihre unglückliche, aber unverdiente Niederlage.

Wie bei der WM: Das Team mit dem besten Keeper holte den Sieg, 4:2. Pressesprecher Christoph Antal schoss dabei mit zwei sauber herausgespielten Toren ein Bewerbungsschreiben an Trainer Stamm.

Natürlich nahmen Gonther und Kutschke die Niederlage nicht einfach hin. Doch sie verhielten sich nicht wie Enzo Fernandez oder Leandro Paredes. Die Gegner waren nach Abpfiff wohlauf und es gab einen respektvollen Handschlag.

Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich mit Dynamo schon im Trainingslager war. Aber dieses hier fühlt sich anders an. Es wirkt, als hätte die SGD nach Jahren der Unruhe ihre Mitte gefunden.

Früher war es oft so: Du warst dabei, aber mehr nicht. Trainer, Mannschaft und Staff verhielten sich professionell und gaben Auskunft. Es war nie so, als würde man stören, aber es war steril wie in einem Krankenhaus.

Das hat sich geändert. Plötzlich hält Trainer Thomas Stamm mal an und spricht auch über private Themen. Sören Gonther kommt vorbei, begrüßt jeden persönlich, lässt sich auf Gespräche ein. Spieler unterhalten sich neben Medienzeiten. Das SGD-Medienteam kommuniziert offen und auf Augenhöhe, alle sind freundlich, höflich und lachen. Der Austausch ist persönlicher geworden. Man ist mittendrin statt nur dabei.

Im Medienhotel sind auch einige Fans. Früher wurde man bei jedem Schritt misstrauisch beäugt. Das ist vorbei. Freundliche Grüße, kurze Gespräche – irgendwas hat sich bei Dynamo verändert, es fühlt sich gut an.

Vor dem Spiel am Samstag gegen den Grazer AK war Freizeit angesagt. Wir sind keine Faulenzer und wollten etwas unternehmen. Österreich ist landschaftlich reizvoll, besonders sportlich. Also fuhren wir 45 Kilometer nach Bad Mitterndorf zur Skiflugschanze am Kulm.

1190 Stufen führten links vom Schanzenaufprallhang nach oben. Der Ausblick vom Anlaufturm ist atemberaubend. Wie wir am Fuße des Riesenbakkens erfuhren, gibt es nicht nur Verrückte, die dort runterfliegen. Den Schanzenrekord hält seit dem 1. März Domen Prevc mit 245,5 Metern – die Neigung im Hang hört dort fast auf. Wahnsinn!

Es gibt aber auch Verrückte, die den Weg andersherum nehmen: Sie laufen vom Auslauf bis zum Anlaufturm hinauf. Wir brauchten 40 Minuten mit Pausen, Luftnot und brennenden Oberschenkeln. Die schnellsten schaffen das in knapp über fünf Minuten.

Ein österreichischer Brausehersteller veranstaltet jährlich diesen Lauf. Beim Studium der Siegerliste waren wir überrascht: Der Gewinner hat Dynamo-Bezug. Zwar glaubten wir nicht, dass es unser „Ahmo“ war, doch tatsächlich heißt der letztjährige Sieger Ahmet Arslan.

„Mach dir eine schöne Woche!“ Mit diesen Worten wurde ich am Donnerstagmorgen zu Hause verabschiedet. Ich bin es gewohnt, dass Trainingslager bei denen, die zu Hause bleiben, als Urlaub gelten. So ist es aber nicht. Ich nenne es „Work & Travel“ – Sommer wie Winter.

Um ehrlich zu sein, tut so eine Woche gut. Ein Camp ist eine willkommene Abwechslung zum Alltag, auch wenn die Familie nicht mit ist. Im gewohnten Umfeld mache ich Woche für Woche fast dasselbe, mit ähnlichen Tagesabläufen. Ich mag das, es ist mein Traumjob. Aber rauszukommen ist schön.

Ich sehe zwar dieselben Menschen wie sonst, aber andere Bilder und eine andere Umgebung. Allein vom Hotelbalkon auf die Berge zu schauen ist herrlich. Ich gewinne neue Eindrücke und erlebe, dass die Menschen um mich herum anders reagieren: Sie sind offener, lachen mehr – wie im Urlaub. Dadurch bin auch ich entspannter – wie alle Kollegen hier.

Wie die SGD am Freitagnachmittag mitteilte, wird der dritte Geschäftsführerposten, den zuletzt David Fischer (42) als Geschäftsführer Kommunikation innehatte, nicht neu besetzt.

Stattdessen sollen Stephan Zimmermann (39) und Sören Gonther (39) als Doppelspitze weitermachen und ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fortführen. Zimmermann hatte Fischers Aufgaben nach dessen Weggang im September 2025 größtenteils übernommen, während Gonther im Dezember als Sport-Geschäftsführer Thomas Brendel (50) ablöste.

„Zimmermann und Gonther haben in den vergangenen Monaten wichtige organisatorische und personelle Veränderungen angestoßen und die Zusammenarbeit innerhalb der Führung erfolgreich weiterentwickelt. Auf dieser Basis ist der Verein gut aufgestellt, um die nächsten Entwicklungsschritte konsequent umzusetzen“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Michael Ziegenbalg (39).

„Die Unstimmigkeiten aus der Vergangenheit sind überwunden. Die Verantwortlichen arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen und leben die Werte unserer Sportgemeinschaft gemeinsam vor“, ergänzte Ziegenbalg. (fm)

Vielleicht haben Sie mein Foto über der Überschrift schon genauer betrachtet. Ich spreche nicht vom Gesicht, sondern von der Kleidung. Das Österreich-Trikot ist derzeit das einzige Fußballtrikot, das ich besitze – und das mit gutem Grund.

Ich liebe das Land. Für mich als DDR-Kind war Österreich nach der Wende die erste Reise ins „Nicht-sozialistische Ausland“. Für alle, die später geboren sind: NSA heißt Nicht-Sozialistisches Ausland. Wenn ich alle Aufenthalte zusammenzähle, komme ich auf über ein Jahr. Die Alpen, die Bergseen, Wien, Salzburg, Graz, Villach, Innsbruck, Sölden, St. Anton, der Pongau, die Steiermark, die Skigebiete rund um die Flachau – das ist alles wundervoll. An einem klaren Bergsee könnte ich stundenlang verweilen – habe ich auch schon. Als Skisprungfan habe ich wohl alle Schanzen Österreichs gesehen.

Nicht zu vergessen die kulinarischen Genüsse. Für einen guten Kaiserschmarrn würde ich vieles geben – als Nachtisch nach Wiener Schnitzel. Und natürlich schmecken auch Obstler und Biere sensationell.

Bettenwechsel! Die Profis von Fenerbahce Istanbul mussten heute bis 12 Uhr aus dem Dilly-Nationalpark Resort in Windischgarsten auschecken, denn am Abend beziehen zwei deutsche Zweitligisten die Zimmer – Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden. Bis dahin müssen die Betten frisch bezogen sein.

Dynamo ist zum zweiten Mal in Folge in Windischgarsten zu Gast – und wird auch im Sommer 2027 dort trainieren, solange läuft der Vertrag mit der veranstaltenden Agentur. Österreich ist ohnehin ein beliebtes Trainingslagerland für die Schwarz-Gelben im Juni/Juli: 2019 war es Längefeld in Tirol, 2022 Bad Hering, 2024 Walchsee und im Vorjahr erstmals das Dilly-Resort.

Die Vorteile liegen auf der Hand – und damit sind nicht nur die kulinarischen gemeint, die ich persönlich natürlich genieße: Top Hotels, gute Trainingsplätze, perfekte Bedingungen und vor allem frische Bergluft.

Die wird es geben – möglicherweise auch den einen oder anderen Regenguss mit Gewitter. Laut Wetterprognose wird es warm und täglich nass. Aber vielleicht sind die Wettervorhersagen, wie meine WM-Tipps im Team, für die Tonne.

Das Urteil über die Ausschreitungen im Heimspiel am Karsamstag gegen Hertha BSC will Dynamo nicht akzeptieren und zieht vor das DFB-Bundesgericht.

Der Deutsche Fußball-Bund bestätigte am Mittwoch den Verhandlungstermin für den 21. Juli ab 12:30 Uhr am DFB-Campus in Frankfurt am Main.

Für die Schwarz-Gelben geht der Kampf um eine mildere Strafe damit in die nächste Runde, nachdem der Einspruch beim DFB-Sportgericht am 20. Mai erfolglos war.

Das Urteil sieht aktuell eine Sperre des K-Blocks für ein Spiel vor, eine weitere Sperre bis zum 30. Juni 2027 auf Bewährung sowie eine Geldstrafe von 91.200 Euro. (ivo)

Die Spielpläne für die 2. Bundesliga stehen fest: Dynamo Dresden bestreitet zwei Flutlichtspiele. Am Samstag, 5. September um 20:30 Uhr gegen den VfL Bochum und am 19. September um 20:30 Uhr gegen Hertha BSC.

Zudem muss die SGD am 20. August auswärts beim 1. FC Heidenheim (13 Uhr) antreten, am 12. September folgt das Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig (13 Uhr). Alle genannten Partien finden an einem Samstag statt.

Im Transfergeschehen bei Dynamo geht es weiter: Nur einen Tag nach dem elften Neuzugang steht offenbar auch der Vertrag mit Ben Bobzien (23) kurz vor der Unterzeichnung.

Wie die „Sächsische Zeitung“ berichtet, gelingt es der SGD, den Linksaußen vom 1. FSV Mainz 05 fest zu verpflichten. Bobzien war bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison ausgeliehen. (th)

Kaum vorgestellt, schon voll dabei! Till Neininger (19), der neue Abwehrspieler von Dynamo, stand keine Stunde nach seiner Verpflichtung bereits mit seinen neuen Kollegen beim öffentlichen Training auf dem Platz.

Luca Herrmann (27, muskuläre Probleme) und Tobias Raschl (26, Schlag auf den Fuß) sind erneut verletzungsbedingt nicht einsatzfähig und konnten nicht mittrainieren.

Dynamo hat bereits drei neue Innenverteidiger verpflichtet, ein weiterer soll noch folgen. Als heißer Kandidat gilt Martin Ens (24) vom Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn.

Wie die Bild berichtet, ist Ens der Favorit von Sportchef Sören Gonther (39). Das Paderborner Eigengewächs absolvierte bisher fünf Zweitligaspiele für seinen Heimatklub, war in der vergangenen Saison auf Leihbasis beim SC Verl in der 3. Liga Stammspieler.

Da Ens noch bis 2028 unter Vertrag steht, ist eine Ablösesumme wahrscheinlich – oder Gonther plant die erste Leihe des Sommers. (ar)

Weniger als einen Monat bis zum Saisonstart! Dynamo Dresden beginnt mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (9. August), eine Woche später folgt das erste Heimspiel gegen Darmstadt 98 (16. August). Der Kartenvorverkauf startet diese Woche.

Am Mittwoch, 15. Juli, beginnt um 10 Uhr der Verkauf für Mitglieder. Sollten danach noch Karten verfügbar sein, können Nicht-Mitglieder ab Donnerstag, 16. Juli, Karten erwerben. (ar)

Das Testspiel in Großenhain ist beendet. Dynamo gewann vor 3500 Zuschauern in der ausverkauften Jahnkampfbahn mit 4:0. Die Tore in der zweiten Hälfte erzielten Jonas Oehmichen (73., nach Doppelpass mit Niklas Remus), Kaan Inanoglu (87.) und Niklas Remus (89.).

Halbzeit in Großenhain! Dynamo führt durch ein Tor des Nachwuchsspielers Nico Künzel (38.). Nach einer Kopfballvorlage von Rückkehrer Thomas Keller legte Niklas Hauptmann den Ball auf Künzel, der ins leere Tor einschob.

Die ersten Minuten gehörten Hessen Kassel, doch nach zehn Minuten kam Dresden besser ins Spiel und führte verdient. In der zweiten Hälfte wird Trainer Thomas Stamm erneut komplett durchwechseln. (nahro)

Das Testspiel gegen Hessen Kassel läuft.

Heute heißt es vor dem Trainingslager: ein letztes Testspiel für Dynamo Dresden. 90 Minuten vor Anpfiff ist die Anlage in Großenhain schon gut besucht.

Hessen Kassel reist mit dem ehemaligen SGD-Kapitän Tim Knipping an, der im Winter zu den Hessen gewechselt ist. Er wurde in Dresden nicht vergessen und musste vor dem Warmmachen viele Autogramm- und Selfiewünsche erfüllen.

Dynamo startet mit Thomas Keller in der Startelf. Die feste Verpflichtung des Innenverteidigers wurde erst gestern bekanntgegeben. Elias Bethke steht im Tor, Daniel Mesenhöler sitzt auf der Bank. Tim Schreiber und Lennart Grill fehlen im Kader. Auch die angeschlagenen Tobias Raschl (Schlag auf Knöchel) und Luca Herrmann (muskuläre Probleme) fehlen. (nahro)

Konrad Faber (28) hat seinen Verein gefunden!

Nach seiner Leihe bei Dynamo in der vergangenen Saison kehrt der Rechtsaußen nicht zum FC St. Gallen in die Schweiz zurück. Stattdessen bleibt er in der 2. Bundesliga.

Der VfL Osnabrück verpflichtete Faber. Der Aufsteiger gab den Transfer am späten Dienstagnachmittag offiziell bekannt, ohne Details zum Vertrag zu nennen.

Faber trifft in der kommenden Saison bereits wieder auf seine früheren Schwarz-Gelben, diesmal jedoch als Gegner. (th)

Bei bewölktem Wetter, aber ohne Regen, fand eine öffentliche Trainingseinheit der Dynamos statt.

Zwei Spieler fehlten den Fans vor Ort: Luca Herrmann (27, muskuläre Probleme) und Neuzugang Tobias Raschl (26, Schlag auf den Fuß) konnten verletzungsbedingt nicht mitmachen. Ansonsten war der gesamte Kader präsent.

Nach zwei erfolgreichen Testspielen hatten die Profis heute frei. Ab morgen bereitet sich das Team von Trainer Thomas Stamm wieder auf die neue Zweitliga-Saison vor.

Am Dienstag um 15 Uhr dürfen die Fans in der Walter-Fritzsch-Akademie wieder am öffentlichen Training teilnehmen. Am Mittwoch um 19 Uhr steigt dann der Fanabend in der Beachbar Meißen, bei dem die beiden Neuzugänge Simon Straudi und Kaan Inanoglu in einem Talk mit Moderator Jens Umbreit Rede und Antwort stehen. Eine Anmeldung wird erbeten.

Außerdem startet am Dienstag um 10 Uhr der Mitglieder-Vorverkauf für die Generalprobe gegen Union Berlin am 1. August (14 Uhr) im Rudolf-Harbig-Stadion. Ab Mittwoch 10 Uhr sind die Tickets im freien Verkauf erhältlich.

Nach anfänglicher Zurückhaltung entwickelte sich das Spiel zum wahren Torfestival! Wie schon am Vortag gegen Budissa Bautzen gewann Dynamo auch gegen LSV Neustadt/Spree am Ende mit 14:0.

In der zweiten Hälfte trafen Jonas Oehmichen (52., 82.), Niklas Hauptmann (58., 70., 78.), Nicolai Rapp (63.), Jakob Lemmer (66., 84.), Christoph Daferner (68., 79., 88.) und Aaron Riedel (87.).

Das Offensivfeuerwerk sicherte dem Team der zweiten Halbzeit auch den Sieg im internen Wettbewerb. Mehr dazu hier: „28 Tore in 21 Stunden! Dynamo-Schützenfeste machen Niklas Hauptmann zum doppelten Sieger“.

Weniger torreich, aber ebenfalls erfolgreich ging es in die Kabine. Die SGD führte dank Toren von Remus (20.) und Sterner (25.) mit 2:0.

In der Halbzeitpause wechselte Trainer Thomas Stamm komplett durch. Die neue Aufstellung lautete: Maximus Fritzsche – Simon Straudi, Alexander Rossipal, Ahmet Muhamedbegovic, Lukas Boeder, Nicolai Rapp, Aaron Riedel, Niklas Hauptmann, Jonas Oehmichen, Jakob Lemmer, Christoph Daferner.

Auf ins nächste Testspiel für Dynamo Dresden! Heute gastiert die SGD beim LSV Neustadt/Spree, Anpfiff ist um 13:30 Uhr.

Kann Schwarz-Gelb das nächste Schützenfest feiern? Zum ersten Mal in der laufenden Vorbereitung steht Tim Schreiber im Tor, Kapitänsbinde trägt Vincent Vermeij. Die weiteren Spieler: Kaan Inanoglu, Brooklyn Ezeh, Nils Fröling, Robert Wagner, Jonas Sterner, Friedrich Müller, Quentin Enold, Jonas Böhmert und Niklas Remus.

Ein perfekter Einstand für Dynamo!

Im ersten Testspiel der Saison zeigten sich die Schwarz-Gelben in Topform und besiegten Oberligist Budissa Bautzen mit 14:0.

Alle Infos zur Partie im Stadion Müllerwiese findest Du hier: „Dynamo feiert Schützenfest: Emotionale Geste für erkrankten Bünning“.

Das Spiel startet vor geschätzten 4000 Zuschauern.

2500 Karten wurden bereits im Vorverkauf verkauft.

Gleich beginnt das erste Testspiel der Saison, Dynamo ist zu Gast bei Oberligist Budissa Bautzen. Trainer Thomas Stamm geht mit folgender Aufstellung ins Spiel.

Dynamo wurde vom DFB wegen Pyrotechnik-Einsatz zu zwei Geldstrafen verurteilt und muss insgesamt 16.200 Euro zahlen.

Bei den Heimspielen am 14. Februar gegen SV Elversberg und am 27. Februar gegen SV Darmstadt 98 wurden im K-Block zahlreiche Bengalos abgebrannt. Gegen Elversberg brannten 13 Bengalos, was 7.800 Euro Strafe kostet. Gegen Darmstadt waren es 14, das sind 8.400 Euro.

Das bedeutet, eine Fackel kostet 600 Euro. Dynamo hat die Urteile akzeptiert, sie sind rechtskräftig. (th)

Nach der Verlängerung der Jahreskarten aus der Vorsaison waren am Dienstag nur noch wenige Jahreskarten für Mitglieder verfügbar, die nach einer Stunde vollständig vergriffen waren.

Damit begrenzt die SGD den Verkauf auf 15.000 Dauerkarten. Nicht-Mitglieder haben somit keine Chance auf eine Dauerkarte. (th)

Innenverteidiger Dennis Duah (22) verlässt Dynamo Dresden endgültig. Der Abwehrspieler kam 2024 vom HSV II zur SGD, absolvierte jedoch in zwei Jahren keinen Pflichtspieleinsatz für die Schwarz-Gelben.

Im vergangenen Sommer wurde Duah zunächst an Energie Cottbus ausgeliehen, im Winter erfolgte dann eine Leihe zum TSV Havelse. Obwohl Havelse eigentlich aus der 3. Liga abgestiegen war, bleibt der Klub aufgrund der fehlenden Lizenz von 1860 München in der Liga.

Nun wechselt Duah fest zum TSV Havelse. „Nach gemeinsamen Gesprächen sind wir übereingekommen, dass es für beide Seiten das Beste ist, nach der Saison getrennte Wege zu gehen. Dennis hat sich stets vorbildlich verhalten. Sportlich können wir ihm jedoch keine Perspektive bieten, die seinen Vorstellungen entspricht. Wir wünschen ihm privat und sportlich alles Gute“, erklärte SGD-Sportchef Sören Gonther (39). (th)

Sieben Abgänge und fünf Neuzugänge verzeichnet die „U21“ der SG Dynamo für die erste Oberliga-Saison.

Der prominenteste Neuzugang ist Justin Schau vom FC Carl Zeiss Jena. Er bestritt bislang 50 Spiele in der 3. Liga und 136 in der Regionalliga Nordost. Zudem spielte der 27-Jährige in der „U19“ für Schwarz-Gelb und soll die Lücke nach dem Abgang von Paul Milde schließen.

Paul Milde (31) und die SGD trennen sich im gegenseitigen Einvernehmen. Maximus Fritzsche, Nick Birnstein, Marc Fischer und Niklas Remus rücken aus der „U19“ auf. (nahro)

Jan-Hendrik Marx hat einen neuen Verein gefunden. Der 31-Jährige wechselt zu den Kickers Offenbach in die Regionalliga Südwest.

Der gebürtige Hesse spielte bereits von 2016 bis 2019 für die Kickers. „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, zum OFC zurückzukehren. Ich hatte hier eine lange und schöne Zeit mit vielen tollen Erinnerungen“, sagt der Verteidiger.

Sein Vertrag bei Dynamo endete zum Saisonende, in der vergangenen Zweitligasaison absolvierte er drei Einsätze für die SGD.

Nach zwei Leihstationen und nur sechs Kurzeinsätzen verlässt Paul Lehmann (21) Dynamo dauerhaft.

Der gebürtige Dresdner wechselt fest und gegen Ablöse zum SC Verl, wohin er zuletzt ausgeliehen war (14 Einsätze). Die SGD besitzt eine Rückkaufoption.

„Paul hatte aufgrund kleiner Verletzungen noch nicht die erhoffte Spielpraxis, die er für seine Entwicklung braucht. Nach intensiven Gesprächen sind wir übereingekommen, dass ein dauerhafter Tapetenwechsel das Richtige für ihn ist“, so SGD-Sportchef Sören Gonther (39).

Die erste Trainingseinheit ist beendet.

Insgesamt waren 1200 Fans in Weinböhla dabei. Am Freitag geht es für die Profis im Trainingszentrum normal weiter.

Der Trainingsauftakt in Weinböhla begann mit acht Neuzugängen auf dem Platz. Fehlten nur Kenneth Schmidt (Reha nach Kreuzbandriss) und Innenverteidiger Lars Bünning (weiterhin nach Hirnblutung außer Gefecht).

Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportstätte in Weinböhla war vor dem Trainingsstart gut besucht. Über 1000 Dynamo-Fans jeden Alters schwitzten bei einer Temperatur von 43,1 Grad auf dem Rasen. (nahro)

Dynamos Riesentalent Tony Menzel (21) wird für die kommende Saison an Rot-Weiss Essen in die 3. Liga ausgeliehen. Das gab die SGD am Donnerstag kurz vor dem offiziellen Trainingsstart bekannt. Der gebürtige Dresdner steht bei Dynamo bis Juni 2028 unter Vertrag.

„Tony äußerte früh den Wunsch nach mehr Spielpraxis. Gemeinsam entschieden wir, dass die 3. Liga dafür eine gute Chance bietet. Rot-Weiss Essen ist ein Traditionsverein mit leidenschaftlichen Fans. Ich freue mich, dass Tony dort wichtige Erfahrungen sammeln kann und wir ihn im Sommer wieder begrüßen dürfen“, so Sportgeschäftsführer Sören Gonther (39).

„Ich freue mich sehr auf Essen. Der Klub hat eine tolle Tradition und tolle Fans. Im Oktober 2023 gab ich dort mein Profidebüt und erlebte die Stimmung im Stadion. Darauf freue ich mich nun besonders. Ich verlasse Dresden zum ersten Mal und will mich in Essen weiterentwickeln, persönlich und fußballerisch“, sagte Menzel bei seiner Vorstellung in Essen.