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K-Block-Sperre: Dynamo bleibt hartnäckig und zieht nun auch vor das Ständige Schiedsgericht

Dresden – Nach der Niederlage zum Saisonauftakt in Nürnberg will Dynamo Dresdens Mannschaft schnell Wiedergutmachung leisten. Das bevorstehende Heimspiel am Sonntag gegen Darmstadt wurde dafür als Gelegenheit ausgewählt. Doch wie viele Anhänger werden das Spiel tatsächlich live verfolgen können?

Das steht weiterhin in den Sternen! Denn die SGD hat den Rechtsweg eingeschlagen und geht nun in die nächste Instanz. Am heutigen Montag reichte der Verein fristgerecht eine Beschwerde gegen das Urteil des Bundesgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beim Ständigen Schiedsgericht ein.

„Wir haben uns nach der Urteilsverkündung bewusst Zeit genommen, um die nächsten Schritte wohlüberlegt zu planen. Zunächst streben wir die Aussetzung der Vollstreckung der verhängten Strafe bis zum Abschluss des Schiedsgerichtsverfahrens an, um das Urteil des DFB-Bundesgerichts sowie unsere Rechte ordnungsgemäß überprüfen zu lassen“, erläuterte Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39) auf der Vereinshomepage.

Bereits am Dienstag soll entschieden werden, ob die Sanktion des DFB-Bundesgerichts vorerst ausgesetzt wird.

Anschließend will Dynamo bekanntgeben, ob die für den K-Block bereits verkauften Eintrittskarten weiterhin gültig sind oder zurückgegeben werden müssen.

Am Freitag hatte das DFB-Bundesgericht das Urteil des DFB-Sportgerichts vom 5. Juni 2026 bestätigt, wonach das „nächste Heimspiel nach Rechtskraft des Urteils“ ohne Zuschauer im K-Block stattfinden muss.

Ein zweites Spiel wurde bis zum 30. Juni 2027 auf Bewährung ausgesetzt. Zudem muss die SGD wegen der Ausschreitungen beim Hertha-Spiel eine Geldstrafe in Höhe von 91.200 Euro zahlen.

„Wir möchten den Fans zumindest ein bisschen etwas von heute zurückgeben. Natürlich wollen wir den K-Block mit dabei haben. Am Ende müssen wir die Entscheidung akzeptieren“, erklärte Jonas Sterner (24) nach der Niederlage in Nürnberg.

Niklas Hauptmann (30) zeigte sich wenig begeistert von einem Saisonstart ohne mehrere tausend Fans im K-Block: „Das wäre alles andere als ideal“, sagte Dynamos Kapitän. „Doch es ist das erste Heimspiel, und ich gehe davon aus, dass trotzdem viel Stimmung aufkommen wird.“