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Bochums Plan gegen Dynamo: Mit Wachsamkeit und Heimvorteil gegen Kraft und Tempo

Dresden – Nach drei Spieltagen lautet die Torbilanz 8:2 zugunsten von Dynamo Dresden, die Gastgeber kassierten acht Treffer, während der VfL Bochum erst zwei Gegentore hinnehmen musste. Diese Zahlen verdeutlichen, wie schwierig es am Samstagabend für Dresden wird, die stabile Abwehr des VfL zu überwinden. Trotz der unterschiedlichen Torverhältnisse haben beide Teams bislang jeweils drei Punkte gesammelt. Angesichts der Brisanz der Partie ist es wenig wahrscheinlich, dass das Spiel, das zur besten Sofazeit um 20:30 Uhr angepfiffen wird, mit spielerischer Schönheit überzeugen wird.

Dynamo-Trainer Thomas Stamm (43) erwartet „eine sehr starke Defensive, wie sie Bochum bereits in der vergangenen Saison präsentierte“.

„Die Bochumer treten mit großer Wucht auf und haben durch einige Neuzugänge noch mehr Kraft und Tempo gewonnen“, ergänzt er.

In den letzten Tagen des Transferfensters verstärkte sich der VfL Bochum mit drei Neuzugängen: Rechtsverteidiger Sean Klaiber (32, Bröndby IF), Rechtsaußen Jarne Steuckers (24, KRC Genk) sowie dem zentralen Mittelfeldspieler Charlie Patino (22, Deportivo A Coruña).

Ob das frische Trio bereits eine Rolle im Kader oder sogar in der Startelf spielen wird, ließ VfL-Coach Uwe Rösler (57) offen. „Mein Plan ist, dass alle drei für das Wochenende eine Option darstellen“, so der Trainer, der zum zweiten Mal in seiner Karriere als Coach der Bochumer zu seinem früheren Verein zurückkehrt.

Thomas Stamm möchte die möglichen Veränderungen beim Gegner jedoch nicht überbewerten.

„Bochum wirkt trotz einiger Umstellungen gut eingespielt, ohne dass man den Eindruck hat, dass Abläufe noch nicht stimmen. Die Mannschaft ist meiner Einschätzung nach stärker als im Vorjahr“, beschreibt der Schweizer den VfL, gegen den Dynamo im letzten Jahr zweimal gewinnen konnte.

Das Ziel ist, diesen Erfolg jetzt zum dritten Mal hintereinander zu schaffen. „Ich habe den Eindruck, dass Bochum derzeit unterschätzt wird. Gleichzeitig zeigen die bisherigen Spiele, dass sie zu schlagen sind. Besonders vor heimischem Publikum ist das immer wieder möglich“, erklärt Stamm. „Unsere Heimstärke wollen wir definitiv bewahren.“

Um das zu realisieren, muss die Arbeit gegen den Ball in allen Mannschaftsteilen im Vergleich zum Spiel gegen Heidenheim deutlich verbessert werden. In den bisherigen drei Partien war Dresden oft die bessere Mannschaft, doch diesmal gilt es auch kämpferisch dagegenzuhalten.

„Wir müssen mutiger in den Zweikämpfen agieren. Vor allem bei Standardsituationen ist eine erhöhte Aufmerksamkeit entscheidend“, betont Stamm.

Hoffentlich gelingt das am Abend.

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2. Bundesliga – Tabelle

Die Platzierungen in der 2. Bundesliga haben folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Meister der zweiten Liga und steigt direkt in die Bundesliga auf, ebenso der Zweitplatzierte. Der Drittplatzierte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse auszuspielen.