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Fast vom Joker zum Startelf-Kandidaten: Dynamo-Duellbringer Raschl im Gespräch

Dresden – Beim enttäuschenden 1:2-Heimspiel gegen Bochum am Samstagabend gab es zumindest einen Hoffnungsschimmer: Der Neuzugang Tobias Raschl (26) hinterließ bei seinem zweiten Kurzeinsatz für Dynamo einen starken Eindruck und meldete sich nach seiner Einwechslung klar als möglicher Startspieler zurück.

Nach 62 Minuten kam der 26-Jährige für den unglücklich agierenden Nicolai Rapp (29) ins Spiel und zeigte sich sofort präsent, engagiert und kämpferisch. Bereits nach nur zwei Minuten auf dem Feld bot sich ihm die große Gelegenheit zum Ausgleich, doch das Glück war ihm nicht hold.

Nach einer Hackenvorlage von Vincent Vermeij (32) traf er nur den Innenpfosten. „Das war wirklich ärgerlich. Ich sah den Ball kommen und dann knallte er gegen den Pfosten. Ich hatte gehofft, dass wir den zweiten Ball bekommen und er doch noch rein geht“, schildert Raschl die beste Chance Dresdens im zweiten Durchgang.

Der gebürtige Düsseldorfer, der im Sommer nach einer Leihe in Münster von Kaiserslautern zu Dynamo wechselte, hatte die Vorbereitung aufgrund einer Fußverletzung verpasst.

Im Trainingslager in Windischgarsten war er zwar dabei, musste aber größtenteils individuell trainieren, während seine Mannschaftskollegen auf dem Platz übten. Seine Erholung zog sich hin. Erst in Heidenheim feierte er sein Debüt, nun folgte der zweite Einsatz. Raschl ist zurück – endlich wieder an Bord.

Nach und nach sammelt er wieder Spielminuten. „Es war wichtig, das Vertrauen in meinen Fuß zurückzugewinnen. Dabei haben mir der Trainerstab, die medizinische Abteilung und die Athletiktrainer sehr geholfen. Wir standen ständig im Austausch, ich bin jetzt auf dem Weg zurück zu 100 Prozent“, erklärt Raschl.

Seine ersten Einsätze für Dynamo waren für ihn persönlich eine Bestätigung, dass er wieder da ist. Jetzt liegt es daran, dass auch die Mannschaft endlich in Fahrt kommt.

Nach vier Spieltagen stehen lediglich drei Punkte zu Buche – zu wenig, wie Raschl offen zugibt. „Das stimmt, das ist wirklich zu wenig. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Wir wollen schnellstmöglich aus dem Tabellenkeller herauskommen. Jetzt gilt es, weiterzukämpfen und den Kopf oben zu behalten. Nächste Woche bekommen wir eine neue Chance.“ Diese wird auch er nutzen.

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2. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Zweitliga-Meister und steigt direkt in die Bundesliga auf. Das Gleiche gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Verbleib oder den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse.