Noch einige Hürden zu überwinden: Aktueller Stand bei Dynamos verletztem Neuzugang Kenneth Schmidt
Dresden – „Wäre Kenneth Schmidt nicht durch einen Kreuzbandriss ausgefallen, hätten wir ihn uns nicht leisten können“, erklärte Dynamos Sportdirektor Sören Gonther (39) bei der Verpflichtung des 23-Jährigen. Schmidt wurde somit als langfristige Investition geholt. Seit mehreren Wochen trainiert er inzwischen mit Dynamo. Bis er jedoch wieder spielbereit ist, wird es noch einige Zeit dauern. Trainer Thomas Stamm (43) rechnet mit einem Einsatz frühestens im Dezember oder Januar.
Schmidt absolviert Lauf- und Sprungübungen, überspringt Hürden und beginnt mit Sprints sowie leichten Balltrainings. Er ist zwar dabei, bleibt aber meist am Spielfeldrand. Während seine Teamkollegen auf dem Platz stehen, hält er sich häufig mit der Trinkflasche am Rand auf und beobachtet das Geschehen.
Sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss zeigt er deutliche Fortschritte – Woche für Woche wird er stärker. Liegt er womöglich sogar im Zeitplan voran?
„Mit der Mannschaft hat er bisher noch nicht zusammen trainiert. Er ist seit fünf Wochen bei uns. Nach der ersten Phase seiner Reha befindet er sich jetzt im Aufbau“, erklärt Stamm. „Allerdings sind wir keineswegs so weit, dass wir behaupten könnten, wir lägen im Zeitplan voraus. Wir sind gut unterwegs und fokussieren uns zu 100 Prozent darauf, ihn fit für das Trainingslager zu machen.“
Dieses Trainingslager findet wie gewohnt Anfang Januar statt. Wo genau, wurde bislang noch nicht öffentlich bekanntgegeben.
Eine volle Belastung zum Jahresanfang ist das Ziel. Doch Schmidt könnte auch schon vorher wieder ins Mannschaftstraining einsteigen – vorausgesetzt, seine Genesung verläuft weiterhin positiv.
„Es wäre wünschenswert, wenn er bereits vor dem Trainingslager an einzelnen Einheiten teilnehmen kann. Dabei müssen wir genau beobachten, wie sein Körper darauf reagiert. Er ist aber noch weit davon entfernt, als echte Option betrachtet zu werden“, erläutert der Trainer, der bereits in Freiburg mit Schmidt zusammengearbeitet hat.
Im Dezember könnte Schmidt schließlich eine Option für Einsätze werden. „Allerdings sprechen wir hier von Mitte Dezember. Ab dann könnte es schneller gehen, aber das Tempo bestimmen wir. Er arbeitet eng mit Jose Portela, Matthias Grahé und dem Physio-Team zusammen, sodass wir ihn rund um die Uhr betreuen können“, so Stamm.
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2. Bundesliga – Tabelle und Bedeutung
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Relevanz: Der Tabellenführer am Saisonende wird Zweitliga-Meister und steigt in die Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den zweiten Platz. Der Drittplatzierte hingegen spielt gegen den Drittletzten der Bundesliga in einer Relegation um den Aufstieg beziehungsweise den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.