„Die Vorfreude ist riesig“: Dynamos „Top-Neuzugang“ fiebert dem Saisonauftakt in Nürnberg entgegen
Dresden – Schon vorab wurde er als „Königstransfer“ gefeiert, ein Begriff, den Nicolai Rapp (29) jedoch gar nicht gerne hört. Nach der bisherigen Vorbereitung hat sich der 29-Jährige aber schnell einen festen Platz im defensiven Mittelfeld von Dynamo Dresden gesichert. Das zeigte sich nicht zuletzt bei der – wie er selbst sagt – „sehr gelungenen“ Generalprobe am Samstag gegen Union Berlin.
„Ja, das ist sicherlich Meckern auf hohem Niveau, aber daran muss man sich auch messen lassen“, erklärt Rapp im Rückblick auf die Niederlage gegen Cottbus eine Woche zuvor.
„Und genau an diesem Anspruch wollen wir uns orientieren. In der Vorbereitung wollten wir alle Spiele gewinnen und mit einem positiven Gefühl in die Saison starten.“
Beim 2:1-Erfolg gegen Union bewies Rapp, dass er vor der Abwehr eine echte Verstärkung und ein wichtiger Ballgewinner ist. Genau dafür und aufgrund seiner Erfahrung wurde er verpflichtet.
Entscheidend wird es für den Sechser und seine Mitspieler aber erst am Sonntag in Nürnberg. „Dort fangen wir bei 0:0 an. Es werden unglaublich viele Fans mitreisen, worauf wir uns sehr freuen. Dann gilt es, genau da weiterzumachen, wo wir aufgehört haben: in den Zweikämpfen unangenehm zu sein, unser Tor zu verteidigen und mit Ball am Fuß nochmal einen Schritt mehr zu gehen.“
Mit Blick auf den „Club“ aus Franken weiß der erfahrene Zweitliga-Spieler genau, worauf es für Dynamo ankommt: „Wir müssen von der ersten Minute an präsent sein, alles auf den Platz bringen und die Vorgaben des Trainers umsetzen. Vor allem aber müssen wir im Zweikampf mit hoher Intensität dagegenhalten und alles geben. In der zweiten Liga entscheidet oft das Prinzip ‚einfach spielen und kämpfen‘. Da müssen wir voll da sein.“
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Der Ausflug nach Nürnberg wird für Rapp nicht nur wegen seines Debüts für seinen neuen Klub etwas ganz Besonderes sein. Der gebürtige Heidelberger verbindet mit dem Max-Morlock-Stadion – früher bekannt als Frankenstadion – zwei ganz besondere Erinnerungen.
„Ich habe mein Zweitliga-Debüt in Nürnberg gegeben und dort auch schon ein Tor erzielt. Das kommt nicht allzu oft vor“, verrät der defensive Mittelfeldspieler.
In insgesamt elf Jahren Profifußball, verteilt auf 258 Pflichtspiele in der 1. und 2. Liga sowie im DFB-Pokal und der Regionalliga, erzielte er zehn Tore. „Deshalb freue ich mich sehr auf das Spiel, vor allem weil so viele unserer Anhänger dabei sein werden. Ich glaube, wir können es alle kaum erwarten.“
Die Schwarz-Gelben sind jedenfalls startklar ...