Das ist seit mehr als 13 Jahren nicht mehr vorgekommen! Dynamo feiert vier Heimdreier in Folge
Dresden – Im Jahr 2026 hat Dynamo Dresden bislang neun Heimspiele bestritten, von denen sie sechs gewinnen konnten, eines unentschieden endete und lediglich zwei verloren wurden. Der 1:0-Erfolg gegen Darmstadt markierte den vierten Heimsieg in Serie, der sich über zwei Spielzeiten erstreckt. Das Rudolf-Harbig-Stadion gilt momentan als uneinnehmbar.
Festung RHS: Nach den Siegen 2:0 gegen Bochum, 1:0 gegen Kaiserslautern und 2:1 gegen Kiel folgte nun der 1:0-Erfolg gegen den SVD. Insgesamt holte Dynamo damit zwölf Punkte bei einem Torverhältnis von 6:1. Für die Gastmannschaften ist es wieder eine echte Herausforderung, in Dresden zu bestehen und in diesem Hexenkessel etwas zu holen.
Vier Heimspiele hintereinander gewonnen – das ist in der 2. Bundesliga schon lange nicht mehr passiert. Zuletzt gelang dies in den letzten vier Heimpartien der Rückrunde 2012/2013. Das ist mittlerweile über 13 Jahre her. Damals verbuchte Dresden Siege gegen St. Pauli (3:2), Cottbus (1:0), Paderborn (2:1) und Regensburg (3:1).
Ist die zurückgewonnene Heimstärke der Schlüssel, um die Saison ruhig und souverän zu gestalten? „Ja“, antwortet Abwehrchef Thomas Keller (27) ohne zu zögern.
„Natürlich wollen wir unseren Fans im Stadion immer etwas bieten. Sie treiben uns bei jedem Spiel so stark an und geben uns auf dem Platz enorm viel Energie. Deshalb möchten wir uns mit starken Leistungen vor heimischem Publikum bedanken“, so Keller weiter.
Kapitän Niklas Hauptmann (30) teilt diese Ansicht: „Heimstärke ist einer von mehreren Punkten, die wir uns für diese Saison vorgenommen haben“, erklärt er. „Unser Ziel ist es, das Stadion zu einer echten Festung zu machen. Deshalb war es auch so wichtig, dass beim Spiel gegen Darmstadt der volle K-Block hinter uns stand“, ergänzt Hauptmann.
Auch beim nächsten Heimspiel am 5. September gegen Bochum wird das voraussichtlich wieder so sein. Allerdings könnte es im schlimmsten Fall in der Hinrunde einmal vorkommen, dass die Profis ohne seine Unterstützung auskommen müssen. Doch das ist Zukunftsmusik.
Aktuell stehen zunächst zwei anspruchsvolle Auswärtspartien auf dem Programm: Am Sonntag im DFB-Pokal in Münster gegen den West-Regionalligisten Westfalia Rhynern und anschließend beim Bundesliga-Absteiger in Heidenheim.
Danach dürfen die Spieler wieder die besondere Atmosphäre in ihrem heimischen Stadion genießen.
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2. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Spielzeit auf Platz 1 landet, wird Meister der Liga und steigt in die 1. Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte muss in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.