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Drei ehemalige Dynamos setzen eindrucksvolle Akzente, einer schaut bei den RHS vorbei

Dresden – Während die Dynamos am Samstagabend beim 1:2 gegen den VfL Bochum leer ausgingen, feierten drei ehemalige Dresdner bei ihren aktuellen Klubs große Erfolge. Jonas Oehmichen (22), Tony Menzel (21) und Mitja Bogdanov (19) avancierten jeweils zu den Matchwinnern.

Bogdanov krönte die beeindruckende kämpferische Leistung von Energie Cottbus beim Spitzenreiter der 2. Bundesliga in Wolfsburg. Trotz eines 0:3-Rückstandes kämpften sich die Cottbuser zurück ins Spiel, glichen zum 3:3 aus, mussten den 3:4-Rückstand hinnehmen und kamen erneut heran.

In der 88. Minute sah Mathys Angely (19) nach einem Foul an Bogdanov die Gelb-Rote Karte. Kurz darauf zeigte Bogdanov seine Stärke, indem er eine flache Hereingabe von Christian Kinsombi (27) am zweiten Pfosten zum Ausgleich ins Tor drückte (90.+1).

Ein eindrucksvoller Beweis dafür, was Entschlossenheit, Überzeugung und mentale Stärke bewirken können.

In der 3. Liga hinterließen Oehmichen und Menzel ebenfalls ihre Spuren. „Oehmi“ war erst am Dienstag zum Tivoli nach Aachen gewechselt, glänzte bei seinem Debüt für Alemannia in Ingolstadt und wurde zum „Man of the Match“ gekürt.

Aachen gewann mit 3:0, wobei Oehmichen an einem Treffer beteiligt war. Bereits früh deutete sich ein Sieg der Gäste an, nachdem Elias Decker (20) von Ingolstadt bereits nach vier Minuten des Feldes verwiesen wurde. Die Alemannia nutzte den Vorteil und erzielte ihre Tore in der 6., 8. und 11. Minute.

Nach dem Spiel reiste der Dresdner zurück in die Heimat. Er besuchte seine ehemaligen Dynamos, bewunderte sein Banner im K-Block und durchquerte scheinbar selbstverständlich die Mixed-Zone.

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Für einen weiteren Höhepunkt sorgte Tony Menzel als Matchwinner für Rot-Weiss Essen gegen Viktoria Köln. Mit einem sehenswerten Hackentor Mitte der ersten Halbzeit traf der 21-Jährige zum entscheidenden 1:0 und sicherte somit drei wertvolle Punkte an der Hafenstraße.

Leider verletzte sich Menzel gegen Ende der Partie und musste das Feld vorzeitig verlassen. Nach einem Zweikampf knickte er um, sein Fuß wurde anschließend versorgt.

„Ich bin im Zweikampf etwas umgeknickt. Es fühlte sich sofort etwas seltsam an. Das war mir zu riskant, ich hatte kein gutes Gefühl dabei.“

Wie ernst die Verletzung ausfällt, ist noch unklar. Ein längerer Ausfall des Torschützen wäre für RWE jedoch ein großer Rückschlag. Menzel hatte mit seinem sehenswerten Treffer nicht nur den Sieg eingeleitet, sondern erneut seine kämpferische Art im zentralen Mittelfeld unter Beweis gestellt.