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Angriffe im Hexenkessel: Dynamo muss auf der Hut sein

Dresden – 15.700 Zuschauer, doch gefühlt sind es vermutlich fast doppelt so viele. Am Samstag um 13 Uhr erwartet Dynamo Dresden an der Bremer Brücke ein brodelnder Hexenkessel – beim VfL Osnabrück einfach drei Punkte mitzunehmen, wird keine leichte Aufgabe. Dabei sind genau diese dringend nötig!

Nach drei spielfreien Wochen hat sich an der Tabellensituation in der 2. Liga nichts geändert: Dynamo belegt weiterhin den vorletzten Rang, nur vier Zähler trennen sie vom Tabellenelften Osnabrück. Um mit diesem gleichzuziehen, wäre allerdings ein Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied erforderlich.

Beim letzten Aufeinandertreffen vor knapp zwei Jahren in Liga drei gelang ein 3:0-Erfolg. Damals erzielte Christoph Daferner (28) einen Doppelpack, aktuell symbolisiert der Stürmer allerdings eher die Probleme der Dresdner.

Insbesondere bei Toren, Abschlüssen und Effektivität hapert es, hier rangiert die SGD ligaweit am unteren Ende.

„Statistiken kann man immer so darstellen, wie man möchte. Ich könnte ebenfalls viele positive Zahlen hervorheben und sagen, dass wir anhand zahlreicher Parameter, die wir sehr gut umsetzen, deutlich zu wenige Punkte haben“, erklärt Thomas Stamm.

Der Trainer von Dynamo fügt hinzu: „Letztlich gehört zur Wahrheit auch, dass es auf Effizienz ankommt. Es geht darum, so wenig Chancen wie möglich zuzulassen und in der Lage zu sein, ohne Gegentor zu bleiben. Dabei zählt für mich nicht nur, wie viele Torschüsse wir generieren.“

Beim starken Aufsteiger sind vor allem „Wachsamkeit“ und eine „andere Präsenz“ entscheidend.

Beides wird dringend erforderlich sein, denn die Spielweise von Robin Meißner & Co. dürfte Dynamo kaum entgegenkommen.

„Grundsätzlich spielen sie sehr kompakt und setzen stark auf Umschaltmomente, greifen aber auch hin und wieder offensiv hoch an. Wir erwarten eine Mannschaft, die durch solides, kompaktes Verteidigen schnell in Konter übergeht – da müssen wir wachsam sein“, beschreibt Stamm den kommenden Gegner.

Er lobt zudem den Trainer: „Ein guter Coach, mit starken Spielern und vielversprechenden Neuverpflichtungen im Sommer nach dem Aufstieg.“

Ex-Dynamo Meißner sticht aktuell mit zwei Toren im neun Treffer starken Angriff der Niedersachsen besonders hervor.

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Rund 1.400 Schwarz-Gelbe werden versuchen, dagegenzuhalten – und mit etwas Glück den so dringend benötigten zweiten Saisonsieg feiern.