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Neuer Verteidiger auf dem Weg? Dynamo zeigt erneut Interesse am FC Energie!

Dresden/Cottbus – Ein weiterer Aufstiegsheld aus Cottbus steht wohl vor dem Abschied! Laut Informationen von TAG24 wird Rechtsverteidiger Simon Straudi die Lausitz wohl verlassen und könnte schon bald bei einem Rivalen unterschreiben.

Die Lausitzer Rundschau berichtete am Montagabend zuerst über den Weggang des 27-Jährigen. Sein Vertrag läuft zum Ende Juni aus, und hinter den Kulissen finden bereits seit Wochen Verhandlungen statt. Energie hatte großes Interesse daran, den Außenverteidiger zu halten.

Doch anscheinend ist das nun vom Tisch! TAG24 weiß, dass es den Stammspieler zu einem Zweitligisten aus Ostdeutschland ziehen soll. Die Auswahl an möglichen Vereinen ist dabei überschaubar. Während der 1. FC Magdeburg auf der rechten Abwehrseite doppelt gut besetzt ist, besteht bei Dynamo Dresden dort noch Bedarf.

In der abgelaufenen Saison standen in der Hinrunde Konrad Faber (28), in der Rückrunde Jonas Sterner (24) in der Viererkette auf dem Platz. Beide waren allerdings nur ausgeliehen und wurden beim letzten Heimspiel (zunächst) verabschiedet.

Faber, der auf 23 Einsätze kam (davon sechs in der Rückrunde mit 100 Minuten Spielzeit), wird nicht nach Dresden zurückkehren. Bei Sterner (17 Einsätze, alle von Anfang an) und seinem Leihclub Hannover könnten sich die Gespräche jedoch noch hinziehen.

Der neue Sportgeschäftsführer Jonas Boldt (44) möchte sich dem Vernehmen nach zunächst in der Vorbereitung ein Bild vom 24-Jährigen machen. Sterner hat mit seinen Leistungen für Schwarz-Gelb bereits Eindruck hinterlassen.

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Straudi könnte eine von mehreren offenen Positionen bei Dynamo besetzen. Der Italiener hatte im September 2025 nach einer Phase ohne Verein einen Vertrag in Cottbus bis zum Saisonende unterschrieben. Besonders in der Rückrunde etablierte er sich als Stammspieler und Leistungsträger mit 20 Einsätzen.

Darüber hinaus verdrängte der eher defensiv ausgerichtete Rechtsverteidiger sogar zeitweise den bis dahin gesetzten Konkurrenten Henry Rorig (26) von der Startelf oder spielte im Saisonendspurt ohne Qualitätsverlust sogar auf der linken Abwehrseite.

Der gebürtige Südtiroler aus Bruneck, der die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, gilt als verlässlich, teamorientiert und gehörte zu den eher stillen Aufstiegshelden. Beim Platzsturm in Regensburg ging beinahe unter, wie der 27-Jährige mitten in der jubelnden Menge glücklich seine Freundin küsste.

Zukünftig könnte Straudi solche Glücksmomente im Dynamo-Trikot erleben. In Dresden, der sächsischen Landeshauptstadt, könnte er den nächsten Schritt in seiner Karriere machen und würde mit Torhüter Elias Bethke (23) auf einen vertrauten Mitspieler treffen.