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Dynamo-Trainer Stamm möchte erneut eine Serie beenden: Die nächste Erfolgsreihe, bitte!

Dresden – Das Prinzip der Serie scheint für Thomas Stamm (43) keine Gültigkeit zu besitzen. Der Schweizer Trainer von Dynamo Dresden hat bereits die ein oder andere Serie durchbrochen – nicht immer zum Vorteil seines Teams. Am Sonntag (13:30 Uhr) bei Holstein Kiel wäre es jedoch durchaus hilfreich, eine positive Serie zu starten.

Auf die Frage, ob ihm seine Fähigkeit, Serien zu beenden, diesmal zugutekommen würde, antwortete Dynamos Coach kurz und prägnant mit „Ja“. Denn in elf Begegnungen an der Ostseeküste – verteilt auf die 2. Bundesliga, 3. Liga und Regionalliga – sammelte Dresden lediglich vier Punkte. Der letzte Sieg bei Holstein Kiel liegt fast auf den Tag genau neun Jahre zurück: Am 24. Oktober 2015 gewann Schwarz-Gelb mit 2:1.

„Jede Serie endet irgendwann, sei es positiv oder negativ. Deshalb beziehe ich das eher auf uns – auswärts haben wir bislang noch nicht genügend Punkte geholt. Jetzt gilt es, diesen entscheidenden Schritt zu machen, obwohl wir wissen, dass Kiel zuhause sehr stark auftritt“, erklärte Stamm.

Für das Schlusslicht der Tabelle wären Zähler ebenfalls wichtig, denn Holstein liegt bei gleicher Tordifferenz nur drei Punkte hinter der SGD. Das Team von Trainer Tim Walter (50) hat in dieser Saison zu Hause zwar noch nicht verloren, jedoch bisher auch keinen Sieg eingefahren.

„Wir freuen uns auf ein intensives und inhaltlich spannendes Spiel, bei dem sich zwei Mannschaften gegenüberstehen, die grundsätzlich gerne den Ball kontrollieren. Es wird interessant sein zu sehen, wer in welchen Phasen dominanter oder auch konsequenter agiert“, sagte Stamm.

An der Ostseeküste könnte es stürmisch werden – allerdings nicht unbedingt auf dem Platz. Die Wetterprognosen sagen kräftige Windböen voraus. Stamm bleibt entspannt: „Man hat immer gewisse äußere Umstände, aber deshalb sollte man sein Spiel nicht komplett umstellen. Vielmehr geht es um Wachsamkeit. Auf alles andere hat man kaum Einfluss.“

Dass Kiel unter Walter ebenfalls viel Wert auf Ballbesitz legt, könnte der SGD, wie bereits gegen Magdeburg, sogar entgegenkommen.

„Sehr mutig mit Ball, viele Positionswechsel – einfach eine Mannschaft, die durch gutes Positionsspiel Chancen erzeugen kann. Nicht nur durch Standardsituationen oder das Spiel gegen den Ball, sondern grundsätzlich mit einer klaren Spielidee“, erläuterte Stamm.

Was dagegen hilft? „Den Fokus auf uns selbst richten“, betonte der 43-Jährige. Zudem soll die Leistung aus dem Ost-Derby vor etwa einer Woche noch einmal um einige Prozentpunkte gesteigert werden.

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Tabelle der 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende auf dem ersten Platz steht, wird Zweitliga-Meister und steigt in die Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um entweder den Aufstieg zu sichern oder in der höchsten deutschen Spielklasse zu verbleiben.