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Erster Teil des Test-Doppelpacks erfolgreich absolviert: Darauf liegt nun der Fokus beim DSC

Dresden – Der erste von zwei Testspielen gegen Vasas Óbuda aus Budapest ist für die DSC-Damen erledigt. Der 3:1-Erfolg (25:13, 25:23, 12:25, 25:17) am Freitag wirkte dabei kaum wie ein gewöhnliches Vorbereitungsspiel und bot schon jetzt einen vielversprechenden Vorgeschmack auf die zweite Begegnung am Samstag um 16 Uhr.

„Wir arbeiten gerade daran, unsere Systeme im Block und in der Abwehr zu verfeinern, ebenso im Annahmeriegel – dabei geht es um Verantwortlichkeiten, Aufgabenverteilung, verschiedene Blockvarianten und Abwehrbewegungen, die wir je nach Gegner vorbereitet haben“, erläuterte Alexander Waibl (58), der damit den Schwerpunkt des Spiels am Freitag beschrieb.

Auch im zweiten Duell gegen Budapest am Samstag wird er den Fokus wieder genau darauf legen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für den Trainer ist die „Koordination zwischen Zuspiel und Angriff sowie die gezielte Platzierung des Zuspiels in Abhängigkeit vom Standort des Zuspielers“.

Dies funktionierte insbesondere in den ersten beiden Sätzen hervorragend.

Der kleine Einbruch im dritten Satz war für Waibl kein Problem: „Da wir am Vormittag Krafttraining absolvierten, war es mir wichtig, die Gesamtbelastung für das Team heute überschaubar zu halten.“

Er fügte hinzu: „Deshalb hatte ich bereits vorher entschieden, dass wir jeweils zwei Sätze mit der einen und zwei Sätze mit der anderen Mannschaftsformation spielen.“

Die Spielerinnen um Lena Kindermann (27), die ab dem dritten Satz eingesetzt wurden, benötigten eine kurze Eingewöhnungsphase, dominierten dann aber im vierten Satz deutlich – ebenso wie ihre Teamkolleginnen zuvor.

Die DSC-Damen und die Margon Arena sind bereit. Was am Freitag noch fehlte, waren die „DSC“-Rufe der Fans und Hallensprecher Uwe Petter, der normalerweise für zusätzliche Stimmung sorgt.

Der Grund dafür liegt in der Umstellung auf das Challenge-System für alle Ligaspiele sowie generelle Schulungen der Schiedsrichter, weshalb am Freitag keine Zuschauer zugelassen waren.

Am Samstag wird dies glücklicherweise anders sein und Fans können wieder live dabei sein.