Drei Wochen vor dem Supercup: Stellen die EM-Rückkehrerinnen eine Herausforderung für den DSC dar?
Dresden – Nur noch knapp drei Wochen bleiben den DSC-Girls bis zum Supercup am 3. Oktober gegen Suhl – dem ersten offiziellen Spiel der neuen Saison. Am Montag starteten die EM-Rückkehrerinnen rund um Patricia Nestler (25) mit dem zweiten Teil des traditionellen Kalender-Shootings. Doch könnte die kurze Vorbereitungszeit für die Volleyballerinnen aus Dresden zum Problem werden?
„Jedes Jahr braucht ein Team eine gewisse Eingewöhnungszeit, um zusammenzufinden. Wir haben noch einige Testspiele vor uns, um uns einzuspielen, und ich sehe das ganz entspannt. Wir kriegen das hin“, betont Nestler.
Ähnlich sieht es auch Zuspielerin Sarah Straube (24), die nun nicht mehr für die Nationalmannschaft, sondern für ihre DSC-Mannschaft Punkte vorbereiten wird: „Zum ersten Spiel werden wir sicher noch nicht perfekt eingespielt sein, das ist normal. Gerade die Zusammenarbeit mit den Mittelblockern ist entscheidend, deshalb wollen wir die verbleibenden Trainingseinheiten intensiv für die Abstimmung nutzen.“
Erfreulich ist, dass trotz des dicht gepackten Sommerplans mit Nations League, Trainingslagern der DVV-Auswahl und der EM, bei der im Viertelfinale gegen den späteren Sieger Türkei Endstation war, noch eine erholsame Pause möglich war.
Straube und Nestler konnten sich zehn Tage lang erholen. „Es war wirklich wichtig, diese Auszeit zu nehmen, um neue Kraft zu schöpfen. Jetzt freue ich mich aber riesig, wieder mit an Bord zu sein. Die Mädels trainieren schon seit Anfang August, und ich möchte mich dem Team nun anschließen“, berichtet die Libera.
Praktisch war dabei, dass das erste offizielle Training nicht in der Halle oder im Fitnessstudio stattfand, sondern – wie schon beim ersten Shooting Anfang August – erneut im Modehaus Papenbreer in der Wilsdruffer Straße fotografiert wurde.
Am Nachmittag stand dennoch ein Besuch im Kraftraum auf dem Programm. Zum ersten Mal wurde am Montag gemeinsam mit dem gesamten Team trainiert – damit begann die heiße Phase der Vorbereitung.
Auch Fotografin Amelie Jehmlich (37) und die ehemalige Zuspielerin Beatrice Dömeland (53), die beide für den Kalender verantwortlich zeichnen, sind noch voll beschäftigt.
Rund 3000 Fotos sind an den beiden Shooting-Tagen entstanden. Am Ende finden 13 Bilder – jeweils eines von jeder Spielerin inklusive Titelbild – ihren Platz in der Ausgabe für das Jahr 2027.