0:3-Niederlage zum Saisonauftakt – beim DSC herrscht dennoch keine Panik
Dresden – „Ich hätte das Spiel gerne gewonnen, das wäre durchaus machbar gewesen“, gab Alexander Waibl (58) nach der 0:3-Schlappe seiner DSC-Damen im Supercup gegen den VfB Suhl zu. Trotz des enttäuschenden Starts in die Saison zeigt sich der Trainer jedoch ruhig und gelassen.
Im Gegenteil, wie Waibl betonte: „Nein, überhaupt keine Panik. Wir haben gegen einen starken Gegner verloren und sind uns bewusst, dass noch einiges an Arbeit vor uns liegt.“
Genau an diesen Punkten will er ansetzen: „Diese Aufgaben müssen wir angehen – und das wird vermutlich nicht sofort in dieser Woche passieren, sondern etwas Zeit in Anspruch nehmen.“
Besonders zu Beginn des zweiten Satzes zeigten die Dresdnerinnen viele gute Ansätze: Vom Druck beim Aufschlag bis zu ihren eigenen Angriffen. Beim Stand von 17:11 schien der Satzausgleich zum Greifen nah, doch die Führung wurde noch aus der Hand gegeben.
„Den zweiten Satz hätten wir eigentlich gewinnen müssen, an diesem Abschnitt haben wir das Spiel verloren. Letztlich verfügt Suhl über etwas mehr Lösungen und zeigt im Angriff eine bessere Abstimmung“, analysierte Waibl.
Für den Coach gehört zur Wahrheit jedoch auch: „Das Ergebnis spiegelt nicht ganz die knappe Spielweise wider, aber insgesamt war Suhl etwas cleverer in ihrem Vorgehen und die reifere Mannschaft.“
Was er damit meint? Vor allem im ersten Satz landete der Ball bei den Dresdnerinnen oft knapp außerhalb des Feldes oder blieb am Netz hängen, während bei den Thüringerinnen solche Situationen meist erfolgreicher verliefen.
Auch der Gesamtpunktestand spricht dafür: Am Ende stand es 74:80 – ein äußerst knappes 0:3-Ergebnis.
Nach dem Aufschwung der Thüringer im zweiten Satz kippte die Begegnung schließlich komplett. „Sie hatten dann das Momentum auf ihrer Seite, servierten einige sehr gute Aufschläge, trafen mehrmals die Linie und spielten insgesamt clever“, räumte Waibl ein.
Genau dieses Momentum möchte Waibl mit seinem Team in den kommenden Wochen erarbeiten.