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Bundesliga-Start des DSC gegen Stuttgart: Warum Nestler und Waibl unterschiedliche Ansichten haben

Dresden – „Wir haben gleich zu Beginn eine richtig anspruchsvolle Saison vor uns“, so Patricia Nestler (25) in Bezug auf den Auftakt ihrer DSC-Mannschaft. Nach dem Supercup am vergangenen Wochenende gegen Suhl steht am Samstag der Bundesliga-Auftakt in der heimischen Cyberport Arena gegen Stuttgart (18 Uhr) an, bevor es am Mittwoch nach Schwerin geht.

„Wir bekommen sofort die Gelegenheit, uns zu verbessern. Ich wünsche mir daher keinen leichten Gegner“, sieht die Kapitänin die Spielansetzungen nicht als Nachteil, sondern vielmehr als Chance.

Außerdem fügte sie hinzu: „Mal sehen, was Stuttgart schon auf dem Spielfeld zeigen kann. Ich freue mich jedenfalls darauf.“

Anders betrachtet dies Trainer Alex Waibl (58). Er sieht die Situation zwar nicht als Gegensatz zu Nestlers Sichtweise, nimmt sie jedoch aus einem anderen Blickwinkel wahr.

Als Coach betont er: „Wenn man mich fragt, wie ich den Saisonstart idealerweise gestaltet hätte, würde ich mir mehr Zeit zum Training wünschen. Statt Supercup, dann Stuttgart und danach noch zwei Auswärtsspiele gegen starke Gegner in nur einer Woche – so bleibt kaum Gelegenheit fürs Training.“

Es ist klar: Er und sein Team stecken nach wie vor mitten im Entwicklungs- und Findungsprozess.

„Wenn ich daran denke, wie wir trainieren müssen – sowohl im Umfang als auch in der Intensität –, um uns zu verbessern, passen Top-Spiele und lange Auswärtsfahrten einfach nicht gut zusammen“, erklärt er deutlich.

Dennoch freut sich das Team „jetzt auf das erste Heimspiel der Saison“.

Im Idealfall wird dieser Auftakt für Dresden gleich mit dem ersten Saisonsieg belohnt.