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Mühsame Anreise für die neuen DSC-Spielerinnen! Nun kann die Saisonvorbereitung endlich starten

Dresden – Die DSC-Mannschaft ist nun fast vollständig. Am Mittwoch erreichte mit Mackenzie Foley (24) die letzte von insgesamt fünf nordamerikanischen Spielerinnen die sächsische Landeshauptstadt. Allerdings verliefen die Anreisen der Athletinnen nicht ganz reibungslos.

"Es ist großartig, endlich angekommen zu sein", zeigte sich Foley erleichtert, nachdem sie am Vormittag gegen zehn Uhr den Sicherheitsbereich des Dresdner Flughafens verlassen hatte. "Aber ich bin auch ziemlich erschöpft."

Die US-Amerikanerin aus Iowa war knapp 18 Stunden unterwegs – über Chicago und Frankfurt bis nach Dresden – doch ihre Anreise war vermutlich nicht die anstrengendste unter den DSC-Spielerinnen.

"Wegen Verspätungen wurde meine Reise zu einem echten Chaos. Statt zehn Stunden dauerte sie am Ende 22 Stunden", schilderte die Kanadierin Raeven Chase (26), die bereits am Dienstagabend in Dresden eintraf: "Ich bin von Toronto nach Frankfurt geflogen, wo aus einem geplanten einstündigen Zwischenstopp plötzlich sieben Stunden wurden. Deshalb bin ich dann via München weiter nach Dresden geflogen."

Egal, jetzt sind mit Raeven Chase, Mackenzie Foley, Morgan Geddes (24), Rylen Reid (22) und Maia Dvoracek (27) alle fünf Nordamerikanerinnen angekommen. Beim Trainingsstart am Montag stoßen sie zu Florentine Rosemann (19), Lena Olliges (17) und Emilia Schaarschmidt (19).

Lediglich die fünf Nationalspielerinnen Sarah Straube (24), Patricia Nestler (25), Lena Kindermann (27), Mette Pfeffer (21) und Jette Kuipers (24) bereiten sich derzeit mit ihren jeweiligen Nationalteams auf die EM vor.

Gut erholt beginnt Foley nun die Vorbereitung: "Ich war mit meiner Familie im Urlaub in Minnesota, aber die Zeit verging viel zu schnell. Ich habe versucht, die Tage zu genießen und mich zu erholen."

Vielleicht nutzte sie die Auszeit auch, um die Erlebnisse und Eindrücke der vergangenen Saison – inklusive ihres Double-Siegs mit Meisterschaft und Pokal mit dem VfB Suhl – zu verarbeiten. Mit viel Ehrgeiz kehrt die Außenangreiferin deshalb nach Deutschland zurück: "Ich will wieder alles gewinnen – und diesmal noch besser!"

Unterstützung bekommt sie dabei auch von einem Stofftier, ihrem persönlichen Glücksbringer: "Diese Kuh habe ich vor drei Jahren zu Weihnachten von meiner Schwester bekommen und seitdem nehme ich sie immer mit."

Natürlich durfte das Kuscheltier auch bei der Reise nach Dresden nicht fehlen.