Erfahrung und Blockstärke führen zum ersten Saisonsieg
Dresden – Nach drei Versuchen hat es endlich geklappt: Die DSC-Damen sicherten sich ihren allerersten Sieg in dieser Saison. Einen bedeutenden Anteil am 3:1-Erfolg der Volleyballerinnen in Aachen hatte dabei Rückkehrerin Monique Strubbe (25), die nur kurzfristig wieder zum Team stieß.
„Moni war natürlich überragend“, betonte DSC-Trainer Alexander Waibl (58) nach dem Spiel in Aachen. Die Rückkehr der Mittelblockerin zu ihrem früheren Verein erklärte er wie folgt: „Das war für mich einer der Hauptgründe, denn sie bringt viel Erfahrung und Ruhe mit aufs Feld.“
Ein besonderes Highlight beim DSC war am Samstagabend das Blockspiel. Strubbe entschärfte sieben gegnerische Angriffe, Mette Pfeffer (20) stellte sogar zehn Blocks für ihr Team, was zeitweise beeindruckend war.
Das aktuelle Niveau in der Blockarbeit spiegelt zugleich die Entwicklungsphase der Mannschaft aus Dresden wider.
„Wichtig ist vor allem, herauszufinden, wie der Zuspieler agiert und wann man die kurzen beziehungsweise langen Wege abdeckt“, erklärte Waibl. „Dass wir das gut gelöst haben, war ein entscheidender Faktor“, lobte er weiter.
Allerdings – typisch für den frühen Abschnitt der Saison – ist noch Luft nach oben.
„Wir hatten auch einige Netzfehler, insbesondere in der Mitte“, so der Coach. Daraus schließt er, dass noch mehr Punkte durch Blockarbeit möglich gewesen wären. Die wichtigste Erkenntnis für Waibl bleibt jedoch: „Das war ein großer Schritt nach vorne.“
Die Auszeichnung als wertvollste Spielerin (MVP) des Spiels in Aachen ging folgerichtig an Strubbe.
Schade ist nur, dass diese gemeinsamen Erfolge für den DSC und Strubbe nicht von Dauer sein werden. Ab November startet die Mittelblockerin in den USA bei Salt Lake City in der LOVB in die Saisonvorbereitung.
Die DSC-Damen setzen derweil ihre Jagd nach Punkten ohne die Nationalspielerin fort.