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DSC-Girls unterliegen erneut in Schwerin trotz starker Saisonleistung

Schwerin – Bereits am Nachmittag erreichte die DSC-Girls eine schlechte Nachricht: Kapitänin Patricia Nestler zog sich bei der Niederlage in Stuttgart eine Teilruptur des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu und wird mehrere Monate ausfallen. Etwas erfreulicher fielen hingegen die Resultate beim 1:3 (16:25, 31:29, 19:25, 24:26) in Schwerin aus, obwohl dies die dritte Saisonniederlage bedeutete.

"Alles in allem können wir sehr zufrieden sein mit dem, was wir heute gezeigt haben. Wir spielten phasenweise exzellenten Volleyball und haben deutlich gezeigt, was in uns steckt", bewertete Mittelblockerin Monique Strubbe das Spiel am Mikrofon von DYN.

Sie ergänzte: "Gleichzeitig haben wir aber auch viele Aspekte entdeckt, an denen wir noch arbeiten müssen, damit wir beim nächsten Mal als Sieger vom Feld gehen können."

Ein besonderes Highlight des Abends war der zweite Satz: Die beiden Teams lieferten sich über 37 Minuten einen spektakulären Kampf, bei dem insgesamt 60 Punkte erzielt wurden und die Satzbälle mehrfach hin und her gingen.

Am Ende dieses Durchgangs hatten die Dresdnerinnen das bessere Ende für sich.

Mette Pfeffer behielt beim Aufschlag die Nerven und erwischte Schwerins Annegret Hölzig auf dem falschen Fuß. Im dritten Pflichtspiel der laufenden Saison gelang endlich der erste Satzgewinn, was den ersten Grund zum Jubeln bedeutete.

Für einen entscheidenden Durchbruch und den ersten Erfolg in dieser Saison reichte es dennoch nicht.

Vor allem in den Momenten vor und nach diesem Satz zeigten sich auch die Phasen, in denen das Spiel nicht wie gewünscht verlief.

Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass die DSC-Girls, die erstmals mit Strubbe in der Startaufstellung spielten, in weiten Teilen mit einer verbesserten Feldabwehr überzeugten, die mehrfach wichtige Rettungsaktionen zeigte. Das Timing im Block war deutlich besser als bei den vorherigen Begegnungen.

Besonders erfreulich waren außerdem die eigenen Punkte über den Außenangriff durch Mackenzie Foley (22 Punkte) und Rylen Reid (11 Punkte), die zuvor im Spiel der Dresdnerinnen kaum zur Geltung kamen.