Wiedersehen im Supercup: DSC-Ass Foley voller Vorfreude auf das Duell mit ihrem ehemaligen Klub
Dresden – Die neue Spielzeit startet ähnlich spannend wie das vergangene Jahr geendet hat: Die Volleyballerinnen des DSC und der VfB Suhl treffen erneut im Kampf um einen Titel aufeinander. Diesmal geht es jedoch nicht um die Meisterschaft, sondern um den Supercup. Am Samstag um 17.15 Uhr in Coburg ist Mackenzie Foley (24) wieder mit von der Partie – allerdings trägt sie nun das Trikot der Dresdnerinnen.
„Solche Begegnungen motivieren besonders – direkt nach der Pause gegen den ehemaligen Verein anzutreten, ist etwas ganz Besonderes. Das wird richtig viel Freude bringen“, betonte die US-Amerikanerin mit Blick auf die Partie gegen ihr ehemaliges Team.
Den Wechsel vom Doublesieger zum Vizemeister bereut sie keineswegs. „Das war eine großartige Zeit, es gibt nichts daran auszusetzen. Ein direkter Vergleich fällt mir schwer“, erklärte Foley.
Gelassen sieht sie auch die Tatsache, dass ein großer Teil der Suhler Mannschaft und vor allem Trainer László Hollósy (49) ihre Stärken und Schwächen genau kennt.
Denn: „Natürlich wissen sie, wie ich spiele. Schließlich habe ich neun Monate mit ihnen verbracht. Doch inzwischen habe ich mich weiterentwickelt. Ich werde definitiv aufmerksam agieren.“
Das gegenseitige Wissen kann zudem von Vorteil sein.
Foley ergänzte: „Aus meiner Zeit in Suhl kenne ich auch ihre bevorzugten Spielweisen. Dieses Wissen kann ich jetzt für unser Team nutzen, und ich hoffe auf ein gutes Ergebnis im Supercup.“
Die US-Amerikanerin aus Iowa möchte die neue Saison genauso erfolgreich starten, wie sie die letzte beendet hat – nämlich mit einem Titelgewinn.
Ähnlich denkt ihre neue Mitspielerin Jette Kuipers (24), die wie sie zuvor in Suhl spielte.
„Natürlich ist das für mich etwas Besonderes“, erklärte die Niederländerin, auch ein Jahr nach ihrem Wechsel von Thüringen an die Elbe. „Ich hatte eine wirklich tolle Zeit in Suhl. Es macht Spaß, gegen den alten Verein zu spielen. Aber: Unser Ziel ist klar – wir wollen gewinnen!“
Der Supercup allein steht für sie nicht im Vordergrund: „Wir hatten eine sehr gute Saison, sind am Ende aber nur Zweiter geworden. Daraus können wir viel mitnehmen. Mein Wunsch ist, dass wir diesmal den Meistertitel holen.“