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Viele neue Erkenntnisse aus Kanada: DSC-Nationalspielerinnen blicken optimistisch nach vorne

Dresden – Während der Rückflug der deutschen Nationalmannschaft aus Kanada reibungslos verlief, gab es auf dem Hinweg wetterbedingte Verzögerungen. Mit im Gepäck hatten Mette Pfeffer (20), Sarah Straube (24) & Co. zwar nicht so viele Punkte wie erhofft, dafür aber wertvolle Erfahrungen.

„Der Auftakt in die Nations League hat uns gezeigt, welches Potenzial wir als Team besitzen“, erklärte Straube. „Obwohl uns die Niederlage gegen die Ukraine etwas aus dem Takt brachte, konnten wir daraus wichtige Erkenntnisse für unsere weitere Entwicklung ziehen.“

Nach einem ungeplanten Zwischenstopp in Toronto aufgrund des Wetters eröffneten die DVV-Spielerinnen ihre Partie erfolgreich gegen Kanada in Quebec. Anschließend wartete das Spiel gegen die Ukraine.

In diesem Match schafften es die DSC-Zuspielerin und ihre Mannschaft nicht, ihre Aufholjagd zu krönen, und verloren knapp im Tiebreak. Zum Abschluss der ersten Woche folgten zwei deutliche Niederlagen gegen Japan und die USA, sodass am Ende vier Punkte auf dem Konto standen.

„Jetzt liegt der Fokus auf der Zukunft. Die Woche in Kienbaum wollen wir intensiv nutzen, um an unseren Abläufen zu feilen und die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen“, sagte die DSC-Rückkehrerin.

Am Rande Berlins trifft Straube unter anderem auf Patricia Nestler (25), die in der ersten Woche der Nations League nicht zum Einsatz kam. Die Libera trainierte gemeinsam mit den anderen Spielerinnen im Trainingszentrum. Dort schnupperte auch Florentine Rosemann (19) erstmals Luft in der DVV-Auswahl.

„Unser Ziel ist es, als Team weiter zusammenzuwachsen und bestens vorbereitet in die zweite Woche der VNL zu starten. Dort wollen wir wieder voll angreifen“, gab Straube die Marschroute für die kommende Nations-League-Runde vor.

Vom 17. bis 21. Juni sind die Frauen in der türkischen Hauptstadt Ankara gefordert, wo sie auf China, Belgien, Brasilien und die Türkei treffen werden.